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Programm · 1901-01-01 · 1901 · p. Seite 41

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Journal
Programm
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 41 (sequence 40)
Language
German
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Heinr. Maas. Berlin, Herrn Julius Maas', Herrn'und Frau Dr. Linei, Herrn Heinr. Lion an\ 15. September, am Todestage ihres Taters resp. Schwiegervaters, je 50 M., von den J.'sehen Kindern: zur Erinnerung an den 10. August, 15. September, 9. Dezember je 50 Mk.; von Frau ff. L. am 18. Dezember, dem Todestag ihrer Mutter,* 25 M. 6. Die Jacques Lauterbash-Stiftung, begründet am 22. Juni 1876 von Jacob Moses Schönewal d (genannt Jacques Lautorbach, gest.-zu Paris am 25. August 1878) mit einer Jahresrente von 2000 Francs, die aber erst seit 1887 zur Verfügung der Schule steht. Nach den Bestimmungen des Testators werden aus den Einkünften für 2 oder mehrere arme israelitische Knaben die Kosten des Schulunterrichts bestritten, ausserdem einfache, aber gute Kleidung und je nach Umständen auch Beköstigung während der ganzen Dauer ihres Schulbesuchs gewährt. Auch nach dem Verlassen der Schule sollen die Stipendiaten, so lange sie unselbständig sind, die für ihren Lebensunterhalt notwendigen Mittel .aus der Stiftung erhalten. Bis zum 1. Oktober gehörten ihr zwei Knaben, ein Kaufmannslehrling und ein Schüler der I. Klasse, an; seit dieser Zeit ist — durch Ausscheiden des ersteren — eine Stelle vacant. Für die Verwaltung ■ der Stiftung besteht eine besondere Administration, die sich aus dem jeweiligen Kassierer des Sehulrats, dem Direktor und dem Actuar der Schule zusammensetzt. . 7. Die Michael Josef Speyer'sche Stiftung (Kapital 1000 Gulden) hat die Bestimmung, armen Zöglingen des Philanthropins Bücher und Schreibmaterialien zu gewähren. Die Verwaltung der Stiftung besteht aus dem Direktor, dem Bibliothekar Herrn Prof. Dr. Epstein und Herrn Oberlehrer Dr. Cohn. 8. Die Julius May'sche Stiftung. Herr Julius May, geborenden 11. November 1826 zu Rödelheim, gestorben kurz nach seinem Wegzuge aus Frankfurt a. M. am 24. Oktober 1890 zu Ixelles bei Brüssel hat in seinem Testamente mit einem Kapital von Mk. 35,000 eine seinen Namen tragende Stiftung gegründet, deren Zinsen nach dem freien Ermessen des Schulrats zum Besten der Schule, zur Verbesserung und Erweiterungdes Unterrichts, der Lokalitäten, Einrichtungen^ Apparate etc. verwendet werden sollen. (Näheres siehe im Programm unserer Schule vom Jahre 1891 'S. 26). Mit den Mitteln dieser Stiftung wurde im Beginn des Wintersemesters 1892/93 der Handfertigkeitsunterricht an unserer Schule eingeführt und wird seitdem als wahlfreier Unterricht, an dem sich Schüler der IV. und TH. Klasse beteiligen, regelmässig erteilt. V°11 den Schülern wird nicht bloß keinerlei Zahlung für den Unterricht geleistet, sondern sie erhalten auch das''erforderliche Handwerkzeug und alle Materialien kostenfrei geliefert. 9. Die Louis Lotmar-Stiftung, begründet am 14. März 1860 durch den hiesigen Bürger Louis Lot mar, dient a) zur Bestreitung der ausserhalb der gewöhnlichen Schulaufgaben . liegenden Leistungen der Schule (Fortbildungsclassen, Steuographieunteracht); auch können aus ihr aussergewöhniiehe Anschaffungen für die Sammlungen bestritten werden —b) zur Vervollständigung der Schüler- und Schüierinnenbibliothek; Die Stiftung wird von dem Schulrat.verwaltet.' 10. Die Louis Mayer Maas'sehe Stiftung (begründet von dem hiesigen Bürger und Kaufmann Louis Mayer Maas, geb. dahier 26. Dezember 1790, gestorben 7. Dezember

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