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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1881-01-01 · 1881 · page 34

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1881
Date
1881-01-01
Page
– (sequence 34)
Language
German
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IRI
…/9643684-3089714--0838-3090694
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2. Die David und Emanuel Höchberg/sche Stiftung gewährte im Schuljahre 1880/8 t zwanzig Zöglingen unserer Schule Freiplätze. Aus der Verwaltung der Stiftung ist statutenmäßig Herr vr. P. Schnapper geschieden; an seine Stelle wurde Herr Otto Höchberg gewählt. Die Verwaltung besteht aus den Herren: Albert Ochs (Vorsitzender), Felix Frank, A. Durlacher, Consul S. Löwenstein, Otto Höchberg und dem Unterzeichneten. 3. Die Louis Mayer Mass'sche Stiftung hatte im abgelaufenen Schuljahre achtunddreißig Stipendiaten, von welchen einer das Gymnasium, vier die Realschule der israelitischen Gemeinde, acht die Realschule der israelitischen Religionsgesellschaft, zweiundzwanzig andere hiesige Schulen besuchten und drei für Privatunterricht unterstützt wurden. Die Verwaltung besteht aus den Herren: Arthur May (Vorfitzender), Hermann St. Goar, Felix Frank, Emanuel Wertheimber und dem Unterzeichneten. 4. Die Joseph Rütten'sche Stiftung. Der Ertrag dieser Stiftung wurde in diesem Jahre auf Vorschlag des Directors von dem Schulrat unter zwei Lehrern geteilt. Einen Teil erhielt der Lehrer der Naturgeschichte Herr I. Blum, mit dem Austrage während der Pfingstferien die Fischerei-Ausstellung in Berlin zu besuchen, den andern Teil erhielt Herr Dr. Ferwer als Beitrag zu einer Studienreise nach London während der Sommerferien. Beide haben über die Ergebnisse ihrer Studien dem Schutrat schriftlichen Bericht erstattet. Die in dem vorigen Programm erwähnte Abhandlung des College» Herz ist inzwischen im zweiten Bande der Zeitschrift für neufranzösische Sprache und Literatur erschienen. Dankbar erwähnen wir. daß von einem Gönner, der nicht genannt sein will, der Stiftung zur Deckung der Erbschaftssteuer des Rütten'schen Legates ein Geschenk von 400 Mark gemacht worden ist, so daß das Stistungscapital nunmehr rund 10,000 Mark beträgt. 5. Die Creizenach-Stiftung ist eine Witwen- und Waisenkasse für die Hinterlassenen der dazu berechtigten Mitglieder des Lehrer-Kollegiums und eine Hülfskasse für sämtliche an der Schule wirkende Lehrer und Lehrerinnen im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden. Sie wird in ihrer statuteumäßigen Wirksamkeit durch die ihr im Jahre 1873 (zum Andenken an den am 6. Juni desselben Jahres verstorbenen, um unsere Schule und insbesondere um die Creizenach-Stiftung hochverdienten Herrn B. H. Goldschmidt) von dem Herrn Leopold B. H. Goldschmidt zu Paris mit wesentlich gleichem Zwecke als Annex beigefügte B. H. Goldschm idt-Stiftung in erwünschter Weise gefördert. Wir geben am Schluß dieses Programmes ein Verzeichnis der im Laufe des Jahres bei der Creizenach; Stiftung eingegangenen Geschenke. Vermächtnisse und Gaben, und indem wir für dieselben im Namen der Schule unsern herzlichsten Dank aussprechen, empfehlen wir die Förderung dieser wohlthätigen Anstatt den Freunden unserer Schule auf das Angelegentlichste. Alle hier erwähnten Stiftungen, mit Ausnahme der Joseph Rütten'schen Stiftung, erhielten auf Grund des Testamentes des Freiherrn A. v. Rein ach von den v. Reinach'schen Erben ein Legat von je 300 fl. M. 514.30, was wir mit Dank erwähnen.

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