Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1880
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 55)
- Language
- German
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— 54 — Heimath künde. 1 ^t. Frankfurt und seine Umgebung. Der Regierungsbezirk Wiesbaden. Entwicklung der einfachsten geographischen Begriffe. I)?. Röder. Rechnen. 3 St. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten und ganzen Zahlen. Resolviren und Reduciren. Addition und Snbtraction mehrfach benannter ganzer Zahlen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 2. und 3. Heft.) Dr. Röder. Schreiben. 3 St. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe. Müller II. Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnen nach Vorlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten. Fräulein Schi er holz. Gesang. 2 St. Werth der Noten nnd Pausen, Tempi, Versetzungszeichen, einige Tonleitern. Einschreiben und Absingen elementarer Uebungen. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer Zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Kunkel's Liedersammlung, II. Heft.) Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frau Beer. Turnen 2 St. Schulz. Fünfte Klasse. (Klassenlehrer: Herr Vr. Mannheimer. — 34 Stunden.) Biblische Geschichte und Hebräisch. 3 St. Biblische Geschichte von den Richtern bis zum Untergänge des Reiches Israel. Mcmoriren einzelner Bibelstetten. (Auerbach, Biblische Erzählungen II.) 2 St. vi-. Mannheimer. Hebräisch: Leseübungen. Ausgewählte Stücke aus dem Gebetbuche wurden übersetzt und erklärt. 1 St. Kauffmann. Deutsche Sprache. o St. a) Gra m matik: Die Wortlehre mit besonderer Berücksichtigung des Verbs und der unveränderlichen Wortarten. Von der Satzlehre der einfache erweiterte Satz. 2 St. I-) Orthographie: Alle acht Tage eine orthographische Uebung. 1 St. 0) Lesen und Memoriren aus Hopf und Paulsiek für Quinta. 2 St. ä) Kleinere Aufsätze erzählenden Inhalts und kurze Briefe. Dr. Mannheimer. Französi s ch. 5 St. ü) Grammatik: Plötz, Elementarbuch, Lection 41—80. Wöchentlich mehrere schriftliche Uebungen, alle 14 Tage eine Extemporale. Eine Stunde wurde ausschließlich auf die mündliche und schriftliche Einübung der regelmäßigen Conjugationen (vcrdss aetiis, xassiks et pronomwaux) verwendet. Wiederholung des ganzen Abschnittes. Fräul. Fischer. Geschichte. 2 St. Erzählungen aus der alten, insbesondere griechischen Geschichte, vr. Mannheimer. Geographie. 2 St. Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe ans der mathematischen Geographie. Das Wichtigste aus der Geographie von Asien, Afrika, Amerika und Australien. (Daniel, Leitfaden.) vr. Mannheimer. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Die Kreuz-, Schmetterlings- und Lippenblümler, die Nachtschattenarten. Im Winter: Die Vögel und Jnsecten. Blum. Rechnen. 3 St. Wiederholung der Reductiou und Resolution; die 4 Species mehrfach benannter ganzer Zahlen. Einfache Regel de tri-Aufgaben. Kopfrechnen. Schulz. Schreiben. 3 St. Deutsche und englische Schrift (nach Müllers Schreibvorlagen) in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen. Müller I. Zeichnen. 2 St. Landschaften in zunehmender Schwierigkeit. Anfang des Kopfzeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. Fräulein Schicrhol^.