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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1880-01-01 · 1880 · page 30

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/9643684-3089716--0763-3090618
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— 31 — äer Xirebe, belebe äie mäentigsten Erinnerungen in ilim er^veekt. Hn^viilkürlieb bemmt clor gemütnvolle Heimkelirenäe bei ibrem ^.nblieke seine 8ebritte unä seine ^.ugen liaften in kinälieber Verebrung an äem Daume, unter äessen 8ebatten sieli ^reuä unä Deiä äer Dorfbe>vobner abspielt unä äei' äalier mit allen ^'eebselfällen äes Dorflebens innig vergebt ist. — ^.uen in äer 8taät feblt äie Dinäe nielit; aber neben äerselbsn steben bier noen gar viele anäere stattliene Däume unä äie ^ülle unä Mannigfaltigkeit äes Gebotenen verallgemeinert äie Erinnerung unä seli^väebt äen Linäruek äes Lin^elnen. Die ersten Dinäen auf einem oK'entlienen?1at^e Frankfurts mögen 1745 geptlan^t worden sein.^ 8ie biläen lieute äie Nelirizabl äer Läume in unseren Anlagen. Die Doekenbeimer unä ein grosser I'lieil äer Taunusunä k'rieäberger Anlage sinä fortlaufende Linäenreinen, ebenso ein I'beil äer Doekenlieimer Danästrasse." ^.usseräem stehen Dinäen vielkaeli verstreut in äen Anlagen unä an anäeren on>ntliellen?1ät?en, so auf äem 8ebill^rpl^t^e, in dein ^oologiseben (karten u. s. ^v. Die beiäen Dinäen vor äer HauMvaebe >vuräen im «labre 1814 angepflanzt, naeliäem äie früber äort gestanäenen im ^alire 1813 äurell äie ^Vaelitfeuer äer Xosaeken 2u (^runäe gerientet v/oräen Ovaren. Die Dinäe ist ein Kaum mit äient belaubter, sebön gewölbter Xrone. Der 8tamm bat tiefgelienäe, v>eit ausgebreitete ^Vur^eln unä vermag' äalier äen bet'tigsten 8türmeu ^u trotten. Dureb Diläung grosser Älaserknoten bekommt er oft ein unförmliebes ^.ussebsn. Die Rinäe äes 8tammes ist in äer ^ugenä glatt, im ^.lter borkig unä rissig. Die Dlätter erscheinen vor äen Dlüten, sinä sebief keilförmig, am üancie gesägt, ^ugesxit^t unä auf äer ^nt-^rseile mebr oäer weniger bebaart. Die Xeimblätter sinä gelaxvt. Die Diäten entkalten sieli im ^uli, sinä gelblieb, bilden Doläentrauben unä steben oberbalb einer im nächsten ^abre sied entfaltenäen Ivnosxe. 8ie liestelien aus 2nei fünfblättrigen Dlütenbüllen, vielen 8taubgeiässen, äie auf äem r^ruebtboäen stellen, unä einem fünftaelierigen?ebneügen l^ruebtknoten, äer einen (ZrriRel mit einer lunksMltigsn I^arbe trägt. Die Diäten rieeben angenebm unä enthalten viel Honig. Higentliümlien ist äas gelblielie ^ungenförmige Deckblatt, ^velelies bis?.ur Hälkte äem gemeinsebaftlieben Dlütenstiele ange>vaelisen ist. Die ^ruelit ist eine mebr oäer minder äeutlieb fünfkantige ^^veioäer einfäeberige Xnss, mit einem oäer ^v»ei 8amen. Die getrockneten Diäten geden äen allbekannten Dinäenläütentkee: äas weisse unä neielie Hol? äient ^u 8elinit^ereien unä (^erätnen, äie I^odle ^um ^eiL-inen unä aus äem Daste neräen Natten, 8trieke u. ^. m. verkertigt. Die >Vinterlinäe dlünt viersenn l'age sväter als äie 8ommerlinäe, inre 'Irugäoläeu sinä reienblütiger, iure Dlätter kleiner unä auf äer Unterseite dläulieligrün. I'erner sinä bei i 1745 v^ui'äen auk äem RoL8inar1i.t6 (äelli ^jet^igeii (^oetlieplÄtL!) I^inäenbäullie an LtkUe äei- XaLtanienbäume AexÜÄn^t unä üie 6eFe»ä ÜQA nun ^an äsi- I^inäenallse" 2111 lieisssn. Lattonn VI. Hett, xaZ. 256. — Die I^inäen auf äer Looksulieiiuer I^anästrassesiuä 2urn Aiosseri l^beil im ^.bskerken beZrlikeii; ebenso einiFS äer äortiAeu RosskaLtanisli. Oer (^runä kieriur ist in äsi- (üanalis^tion, äer I^eAuvA äer Wasssi'leikunASunä I^suLdtgasröbren 2u sucbeu. Ourcsb sie -rvuräsu äie tleLgsueuäsu uuä sied weit ausbreiten äen 'Wurzeln äer I^inäsn verletzt unä auen vislleient su trooksn gelegt (unadsientlien ärainirt). Line fernere Ilrsaens maF In äsin ^.usströinen äes I^suontgases 2U suenen sein. — ^.ennllen srAinA es einer l'ulvenbauin-^llse ^^visenen äein Letblllann'sebsn Leiber unä äern Lanä^eAe, ^vo ^'et^t u^borne stenen. vis l'ulvendäuine, I^irioäsnäron tulivissra 1^., ^vuräsn von äen 1813 äaselbst earnvirsnäsn Tosaeksn unä inren?t'sräen vis aus ^ei ruinirt. Diese boiäsn Usberbleibssl ^vuräsn äann an äen Heenneigraben vervüan^t, woselbst sie vis 2U inreni Lin^anAe, Lnäe äer i'ünt'siA-er ^salire, stanäsn.

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