Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1880
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 61% known words query
- IRI
…/9643684-3089716--0761-3090616- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 29 — Line rotbblübenäe Varietät, 20 a. H.e8<m1n8 rudieunäg. I»ol8., rotlie Rv88^g.8ts.iue, stellt ebenkall8 am Reebneigraben, äort wo äie eebten R088kastani6n 8teben; es sind äie ärei sebwäeberen unter den klink Xastanienbäumen unä ibr 8tamm erreiebt überbauet niebt äie Dicke äer Lauvtkorm. Ibre Dlätter 8inä äunkler unä glatter als dei äieser; sie blübt später unä bat gewöbnlieb nur vier Blumenblätter, ^.n Lebonbeit äes D1üten8ebmuek3 übertritt sie äie eebte Ko88ka8tanie. Diu 1eiebt68 Dnter8ebeiäung8merkmal von äie3er bietet au83er äer Blütezeit ein rotner?1eek auk äer Unterste an äer Dasis ^'eäes Dlättebens. Viele Dotaniker baltev äie86 ^.bart kür einen Llenäling ^wiseben bipnoeastanum unä?avia rubra. 21.?avta ru^ra I-avi.) äie rotkdlMeMe Die?avie stammt aus ^oräamerika, woselbst sie mit äem Xamen Duekev^e l Loeksauge) bezieiebnet wirä. lLin Daum stebt auk äer "Westunä?wei anäere grössere auk äer Ostseite unseres "Weibers. ^.ueb äein ^.llerbeiligentbore?u stenev noen ^wei Lxemvlare. Die Dlüten sinä kleiner al8 bei bixxoeastauum, unä baden nur vier Xronenblätter init sebmaler aukreebter blatte. Die 8taubgekäs8e 8teben gerade. Die Xaxsel i8t. glatt unä äie Ivnosxen sinä niebt bärtig. Die 5 Dlätteben äes banäkörmig geüeäerten Dlattes sinä län^lieb ellivtiseb, bellgrün, glatt, ^.ebvlieb äer?. rubra i8t?. üava Nveb., äie gelbblübenäe Davie, belebe ebenfalls in äen Anlagen vertreten i8t. Im August oäer Lextember erönnen äie?avien äen Reigen äer Dlattverklirbung unä eontrastiren äann mit ibrer gelbrotben?arbe in wirksamer "Weise gegen äas Orün äer sie umgebenäen Däume unä Lträueber. ^.ucb sinä sie von allen Daumen Zuerst entblättert. 22. ^eer x8erlÄ0x1ataQU8 I,., Ler^aiiorn. Der Dergaborn ist, wie sein äeM8eber Raine sagt, ein l^ebirgsbaum unä in äen ^.lven trM man ibn noeb in einer Höbe von 1300 Neter. Lr ünäet sieb niebt selten im?aunus. ^.m R-eebneigraben steben Dergaborne auk äer Ostseite, neben Davia rubra. Die Dlüten kommen im Älai au8 äen ^näknosven äer triebe, naebäem sebon äie Dlätter ausgebiläet sinä. Der Dlütenstanä biläet eine bängenäe Traube mit männlieben Dlüten unä Zwitterblüten vermisebt. Dieselben sinä grün bis gelbgrün, äie Ltaubkääen äonpelt so lang als äie Dlumenkrone, äer l^ruebtknoten bebaart. Die ^lügelkrüebteben sinä wenig abstebenä. Das Dlatt ist gestielt, in äer Regel künklavxig, äie Danxen snit^einsxringenäe Kinkel biläenä, am Danäe säge^äbnig unä auk äer Unterseite blaugrün gekärbt. Die Dinäe ist glatt, an alten Stämmen in ilaebe Dorkentakeln 2erris8en, äie 8ieb manebmal ablösen. Varietäten mit weissgesebeekten Dlättern unä eine, bei äer äie Dlätter auk äer Unterseite äunkelrotb gekärbt 3inä, sieben glsiebkalls auk äer 0st3eite. 22a.. ^. Vlatai^oiÄes I-., 8Z»1t2d1ättriAer ^orv. ^.uk äer 08t8eite in äer Nitte, ^. V8euäov1atanu3 gegenüber, unä auk äer Züäseite. — Dis8er Daum liebt mebr äie Lbene, gebt aber weiter vaeb Roräen als äer Dergaborn. Leins