Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1880
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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— 6 senden wir uns nun dem (^egenstaMe?u, dem diese Llätter gewidmet sind, indem wir die einzelnen Läume und Lträueber, äie den Reebneigraben begrenzen, einer Letraebtung unter^ieben. Ls sind folgende: 1/ Iiarix evärns IiLdaiwu-vvÄvr. Diese Oeder stellt am westlieben Ufer, der Dangestrasse ^u, und maebt sied trot^ ibrer Tugend — sie ist 1352 gepilanst worden — sebon reebt vortbeilbaft unter den übrigen ^.nxüan2iuvgen bemerklieb. Lie bat bis ^et^t noeb keine?rüebte getragen. Im ^abre 1878 baben sied ^um erstenmal« Dlüten, aber nur männliebe, daran gezeigt; im ^sabre 1879 sinä keine dagewesen. Diu kleines Exemplar beLndet sieb aueb auf der Lüdseite. — Die Dibanon-Oeder wäebst gerade in die Höne und kenn?eiebvet sieb von?erne sebon dureb ibre langen, Last reebtwinkelig abstebenden ^.este, wobei die Hauxtäste Quirle bilden, wäbrend die Rebenäste ^weireibig sind. Die dunkelgrünen Tadeln sitzen büsebelig auf Xur^weigen äbnlieb wie bei der Därebe, welebem Daume sie aueb unter unseren Nadelböl^ern am näebsten verwandt ist. Die Oeder bleibt das ganae «labr über grün; die Därebe aber wirft iure Tadeln im Herbste ad. ^.ueb ist die Tapkenbildung^ener eine von diesem Daume versebiedene. ^.m Ilntermainc^uai ist einer Oeder in einem der letzten ^Vinter die Spitze abgefroren. Ausser den genannten Oedern ünden wir noeb viele in?rivatgärten dabier. Die xwei sebonsten Exemplare Steden auf dem ebristlieben?riedbofe. Dieselben wurden im ^änre 1828 bei Anlegung des ^riedbofes von dem damaligen Lwdtgärtner Kin2i gexilan^t; unter dem Lebatten der einen beendet sied die R-ubestätte desselben. Diese Oeder ist die kräftigere. Ibr Stamm von 4 Meter Ilmfang tbeilt sieb 40 Otm. über der Lrde in ^wei gewaltige lieben- Stämme mit einem Ilmfang von 2,15 und 1,19 KI. inDrustböbe. ^Vabrsebe inlieb ist die Lpitse des Letölinges in dem kalten Linter von 1829 erfroren, worauf diese I'beilung erfolgte. Die ^stbildung beginnt bei freistellenden Exemplaren, wie am R-eebnsigraben, in der Mbe des Dodens; auf dem ^riedboke bat man der Massage wegen die unteren ^.este entfernt. Die übrigen ^.este bedeeken eine Xreisüäebe von 16 Neter Durebmesser. Die Robe des Daumes mag etwa 20 Neter betragen. Die Zweite Oeder tbeilt sieb ebenfalls fast unmittelbar über dem Doden, strebt etwas seblanker in die Höbe, ist aber weniger kräftig entwickelt. Die ^riedbofseedern blüben allMbrlieb im Nai und erzeugen brückte. Die Tapfen sieben aufreebt, sind braungefärbt, eiförmig mit diebtsebliessenden Lebuppen. Lie reifen im Herbste des dritten ^abres. Die Dange eines Tapfens beträgt naeb meiner Messung 11, seine Dieke 6,5 Otm. Die Tapfen fallen niebt ab; sie verfallen vielmebr ÄM Daume in die einzelnen Lebuppen, belebe den Loden ringsum bedeeken. Die Lamen sind bei unseren Exemplaren in der Regel taub. Naeb Doudon^ wurde die Oeder vor ungefäbr 200 ^abren in England eingefübrt und man siebt daselbst Däume, so auf dem Dandsit^e des Larl of "Aemisss in Oloueestersbire, die 21 I'uss im Ilmfange baben. Die Oeder MU88 also, und das beweisen M aueb unsere Oedern, trot^ ibrer Danglebigkeit ^iemlieb raseb waebsen. Heber die ersten Oedern in ^rankreieb und der Lebweiö sebreibt mir Herr Die ^uuurliern entspreoben äensn äes Xärwbsus. — 2 i'rggg sbrubs, an abriägllient ok tbe ^rborstuni et k'iutieeturli kritanrneuw. I^onäov 1875,?ag. 1058.