Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1883
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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— 18 - Beilagen. I. Aus dem Stadt-Archiv zu Frankfurt a. M.') i. Die Frankfurter Judengemeinde versetzt, um sich ihrer großen Geldschuld zu entledigen, ihre Synagoge, ihren Synagogenhof, ihren Kirchhof und die zu demselben gehörigen Häuser auf beschränkten Wiederkauf an Wigand von Kolnhuseu. Dat. 1316 Ott. 15. Kriegk, Deutsches Bürgerthum im Mittelalter. Neue Folge S. 412 ff. — Hier genau uach dem Original abgedruckt. In Aoäes nam6ii amen. ^ii' seMdsise Voi^t ein i'itwi', äie . . 8e1i(Mii viiä6 cwi- . . rat von ^i'Aii^6iiii0i'ä I)6iv6iiiisii vWii1ie1i6 an äi686in di'i6ii6 vii66 1)6A6i'6ii sa äeu A'6iii^v0i'ti^iii äeu xii^miktiAiii äii'i'6 äiiiK6, äis Ii6i'ii!ie1i A686i'6din 8i'nt, Kuiit8eliakt ^11 V6i'ii6m6ii6, äas <1i6 K'6m6iii8e1iak äei' ^iiä6ii 211?i'Lm^6iiiic>i'ä voi' vii8 ^vtir6ii viiä6 eleiäsn ii' not vnä6 ii'ii Kiimiii6i' viiä6 Ki-o^s 'seliolä äs 8i'6 Ai'ali6lie1i6 111116 >vAi6ii, viiä ^aii 816 aiiäers iiielit inliatin 3ii?6Arik6ii6 äa Li6 ir seliolä miä6 moelitiii g6läin vuä6 ir not 6tlie1i6i'm^6 V6r^inä6ii^ äes ^vuräin sie vuäer in ^11 i'säs: ^voii äi86 not vuä6 äi686 8eu1t 6ie A6m6iiiä6 ä6i- -liiäsQ aii6- ^16NA-, 6^8 816 V011 ä6i' A6m6in6ii ^11(1611 g'iiä6 oueli 6t1ie1i6i' 111A26 816N 6lm v^ ^vunäiii; 668 illkmiä611 816 d68861'8 Ilit villä6I1 lioell 61'ä6I1^611 V>'Ä11 6c18 816 vt 11' 86016 V 11 ä 6 860lliod Vtiä6 ir ^ii'eliod V01' ä6i'3tttä Viiä6 äi6 Q1I8 äi6 211 661116 Itire1i0d6 1l61'6Ilt Iltlllt V61'Koilkt 66M6 61'8^m611 m A 1111 6 ^iA'ÄIlä6 V 0 11 X 0 111 Ii 113 i 11 VI18111 dui'^61' V1lä6 Xi11lt2 61 in 811161' 6liell611 vvil'till VII ä6 il'611 61'dili liolit- VII t^ >V6112 1 A maie <ü 0 1 8e1l61' x1l6111lil1A6 51116 2 ^V6 Ii V Iltl'i^lA' O0I80I16 xll611iiiiiA6. (Iii 1ia1l6i' V111' ä6Q vIi6111111116 äi6 mtii'6 V 1111116 55^6lk m 511-6 ji1i6ii- Iiil1A6 ä61' 86I0I11 ^61'1111A'6,^ a1l6 ,s Ä1' V t' 86Iit6 Nve1i6l8 ä^K V11 ä 6 dil111611 cl611 I168t611!ient6 6.AA6I1 äl6 älil' 11A6Q volg'ilit 2 6 A 6 d 6 Ii 6 , mit Vllä 61'8 6Q 6i ä 611) al86 ji 61'11 516 Ii vol^illt. Dä8 61'8t6 i8t^ äa8 8i6 1111 ^vi611Ä6Qt611 811I11 A6dl1 211 il1V511'1l6611i6 2il186 868261m m5H'0 v1l6QIlil1A6 V01'g'61i5mt61' ^V61-1111A'6 2U8e1l611 661116 Ol'3t- 6c1g6 V1lä6 ä6m6 ^ai'8äaA6, äAI'IIAell 863 MI' 1136Q 6il1A1lä61' vi' 86Ilt6 Nve1l6l8 6c1A' V6U611- KU1116I1?il18 gl80 V01' g'61'66 18t, al8Ä d68e1l6iä61l1ie1l6 I v^61'8 äl18 äi6 ^116611 661- V01'I1lmt611 ^) Unsere mit wissenschaftlichem Sinne geleitete städtische Archiv-Verwaltung gewährt allen auf sie angewiesenen Studien die willkommenste Erleichterung; ich bin aber unserm Stadtarchivar, Herrn vr. Grotefend auch außerdem noch für mannigfache Belehrung Dank schuldig. Auch Herrn vr. Richard Froning habe ich sür freundliche Hilfe zu danken. 2) „Das Pfund Heller im Jahre 1325 ungefähr hat feinem Silberinhalte nach heute eiuen Wert von 6 Mark 68 Pfennigen. Dem Pfunde Heller stand damals gleich der Goldgulden, welcher seinem Goldinhalte nach heute einen Wert von 9 Mark 71 Pfennigen hat. Da man am Anfange des 14. Jahrhunderts Silber zu Gold in das Verhältnis von 1: 10, heute aber in das von 1: 15V2 stellt, so wird man je nach dem gewählten Maßstabe bei der Umrechnung von Beträgen aus dem Mittelalter zu ganz verschiedenen Summen gelangen. Es sind wert 50 Pfund Heller in Silber 344 M., in Gold 485.50 Mark; 200 Pfund Heller 1376 bezw. 1942 Mark, 1000 Pfund Heller 6880 bez. 9710 Mark, ferner 4 Mark kölnischer Denare oder 576 kölnische Denare gleich 1728 Hellern heute 49,54 Mark, bezw. 69,91 Mark. Die Kaufkraft des Geldes während des Mittelalters ist im Allgemeinen viel höher gewesen als sie jetzt ist, sie war mindestens das zehnfache. Demnach stellt die Rente von 50 Goldgulden heute eine von 500 Goldgulden oder 500 X 9,71 — 4855 Mark deutscher Reichswährung dar, das Kapital aber 58 260 Mark Reichswährung." Diese Anmerkung verdanke ich dem Kenner unseres mittelalterlichen Mnnzwesens, Herrn Paul Joseph, Lehrer an der hiesigen Uhlandschule.