Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1877
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
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— 33 - Gesang. 2 St. Erlernen der Tonzeichen und Pausen, soweit dieselben für das Absingen kleiner, leichter Uebungen und Lieder nöthig erschienen. Schreiben kurzer Tonsätzchen an die Tafel und ins Heft, Einübung einstimmiger Liedchen, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Kunkel's Liedersammlung. I. Heft.) Kunkel. Handarbeit. 3 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. Sechste Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vr. Röder. — 32 Stunden.) Biblische Geschichte und Hebräisch. 4 St. Wiederholung des Pensums der vorigen Klasse und Fortsetzung bis zum Tode Saul's. 2 St. Kauffmann. — Hebräisch: Erlernen des Lesens nach der Fibel von Horwitz. Uebersetzen kleiner Gebetstücke. 2 St. vr. Brüll. Deutsch: 5 St. a.) Grammatik: Declination des Haupt- und Eigenschaftswortes, des persönlichen und besitzanzeigenden Fürwortes. Das hinweisende, verknüpfende, fragende und unbestimmte Fürwort — Zahlwort — Zeitwort: Infinitiv Und Participien — Jndicativ, Imperativ. Transitive, intransitive und reflexive Verben. Active und passive Form. Erweiterter einfacher Satz. Alle 14 Tage eine orthographische Uebung. (Gurcke, Hauptpunkte und Uebungsbuch.) 3 St. d) Lesen. Fortgesetzte Leseübung. Genaueres Eingehen auf den Inhalt. Wort- und Sacherklärungen. Besprechung und mündliches Nacherzählen des Gelesenen. Memoriren von Gedichten. (Hopf u. Paulsiek, Deutsches Lesebuch VI.) 2 St. Frau Stern. Französisch. 5 St. Lese- und Memorir-Uebungen. Declination des Substantivs und Adjektivs, ^.voir und etre. Mündliche und schriftliche Übersetzung leichter Sätze aus dem Deutschen ins Französische. (Plötz, Elementarbuch, Lection 1—40.) vr. Röder. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Die einfacheren Pflanzen. Im Winter: Die Säugethiere. Blum. Heimatkunde. 1 St. Frankfurt und seine Umgebung. Entwicklung der einfachsten geographischen Begriffe, vr. Röder. Rechnen. 3 St. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten und ganzen Zahlen. Resolviren und Reduciren. Addition und Subtraction mehrfach benannter ganzer Zahlen. Kopfrechnen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 2. und 3. Heft.)vr.Röder. Schreiben. 3 St. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe. Müller I., seit Oktober Müller II. Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnen nach Borlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten. Fräulein Schi er holz. Gesang. 2 St. Werth der Noten und Pausen; Tempi; das Wesentlichste aus der musikalischen Dynamik, Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle; Einschreibung und Absingen elementarer Uebungen. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes (Kunkel's Liedersammlung, II. Heft). Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Schulz.