Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1876
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 46)
- Language
- German
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— 45 - schriftliche Uebung, alle vierzehn Tage ein Extemporale. 4 St., von denen eine ausschließlich auf die mündliche und schriftliche Einübung der regelmäßigen Conjugationen (verdes aetiks, xassiks et xronomivaux) verwendet wurde, d) Lectüre: Die Lesestücke aus Plötz, Elementarbuch S. 103 bis 115. 1 St. Fräulein Fischer. ^Geschichte. 2 St." Erzählungen aus der alten, insbesondere der griechischen Geschichte, vr. .„.er. Geographie. 2 St. Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie. Das wichtigste aus der Geographie von Asien, Afrika, Amerika und Australien. (Daniel, Leitfaden.) vr. Röder. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Die Kreuz-, Schmetterlings- und Lippenblümler, die Nachtschattenarten. Im Winter: Die Vögel. Blum. Rechnen. 3 St. Befestigung der Numeration im unbegrenzten Zahlenkreise; kurze Wiederholung der 4 Species. Die neuen Münzen, Maße und Gewichte. Kopfrechnen. Schulz, seit October. Frank. Schreiben. 3 St. Deutsche und englische Schrift (nach Müller's Schreibvorlagen) in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen. Müller. Zeichnen. 2 St. Landschaften in zunehmender Schwierigkeit. Anfang des Kopfzeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. Fräulein Schierholz. Gesang. 2 St. Fortsetzung des theoretischen Cursus, insbesondere auch der Molltonleiter in ihrer wesentlichen und historischen Form bis zu den Accorden. Einschreiben und Absingen verschiedener Vocalisen. Einübung ein- und zweistimmiger Lieder aus der „Liedersammlung" von Kunkel und Mauß. Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Die einfachsten Frei- und Ordnungsübungen. Schulz. Vierte Klasse. (Klassenlehrer: Herr vr. Steinhard. — 34 Stunden. Religionsunterricht und Hebräisch. 3 St. Anknüpfend an eine Wiederholung der biblischen Geschichte bis zum Tode Salomo's wurden ausgewählte besonders das Gesetz betreffende Stücke aus dem Pentateuche gelesen und erklärt, ebenso einige Stücke aus den ersten Propheten, den Psalmen und Sprüchen. Einzelnes wurde memorirt. Besprechung der Festtage (Kleine Schulung Hausbibel I.-und II.) 2 St. Hebräisch: Leseübungen, Übersetzung mehrerer Abschnitte aus dem Gebetbuch. 1 St. vr. Brüll. Deutsch. 5 St. a) Grammatik. Der zusammengezogene und der zusammengesetzte Satz mit steter Wiederholung der Redetheile und des einfachen Satzes. Interpunktion. Alle 14 Tage eine orthographische Uebung (Gurcke, Hauptpunkte und Uebungsbuch). 2 St. d) Lesen: Prosaische und poetische Stücke aus Oltrogge's Lesebuch. (Neue Auswahl I.) Memoriren von Gedichten. 2 St. e) Stilübungen. Alle 14 Tage ein Aufsatz. 1 St. vr. Steinhard. Französisch. 5 St. a) Grammatik: Plötz, Elementarbuch, Abschnitt V, beendet. Plötz, Schulgrammatik, Abschnitt I und II. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. 3 St. d) Lectüre: Aus dem Lesebuch von Emil Otto wurden die drei ersten Abschnitte gelesen. Zergliederung der Sätze; Conversationsübungen über das Gelesene. 2 St. Frl. Fischer.