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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1875-01-01 · 1875 · page 69

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1875
Date
1875-01-01
Page
– (sequence 69)
Language
German
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IRI
…/9643684-3089704--0548-3090351
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III. Bericht über einige mit der Schule in Verbindung stehende Stiftungen. 1. Die B. H. Goldschmidt'sche Stipendienstiftung. In dem verflossenen Jahre war es möglich vierzehn jungen Leuten Stipendien zu ertheilen. Davon waren fünf Schüler des hiesigen Gymnasiums und neun Studirende an Universitäten. Der älteste von diesen, welcher seit seiner Gymnasialzeit der Stiftung angehört, ist im Laufe des vorigen Jahres in Würzburg zum Doctor der Medicin promovirt worden und macht eben dort die Staatsprüfung, ein anderer studirt gleichfalls in Würzburg Medizin. Alle übrigen, mit Ausnahme eines Einzigen, welcher in Breslau orientalische Sprachen und Theologie studirt, bereiten sich für das höhere Lehramt vor und zwar studiren zwei von ihnen neuere Sprachen, der Eine an der Universität Straßburg, der Andere an der Universität Marburg, zwei studiren Philologie und Geschichte an den Universitäten Berlin und Breslau, einer ferner bereitet sich, nachdem er das philosophische Doctorexamen gemacht, zur Prüfung pro taoultats äoeeuäi vor, endlich der Neunte studirt Mathematik und Naturwissenschaften in Berlin. Es ist eine angenehme Pflicht des Unterzeichneten, mit all' diesen ausstrebenden jungen Männern von Zeit zu Zeit theils persönlich, theils brieflich zu verkehren, und er darf nach seinen Wahrnehmungen sagen, daß die Stiftung ganz in dem edlen Sinne ihres Begründers wirkt und reichen Segen verbreitet. Die Verwaltung der Stiftung besteht aus den Herren: A. Durlacher, Adolph B. H. Goldschmidt, Sigmund Lion, Gymnasialdirektor Professor 0r. Mommsen, Jacob Oppenheimer, Hirsch Weiller und dem Unterzeichneten. 3. Die David und Emanuel Höchverg'sche Stiftung hat durch allerhöchsten Erlaß vom 24. Mai v. I. die Rechte einer juristischen Person erhalten und in Folge dessen sind ihr die unter dieser Voraussetzung ihr von der sel. Frau Helene Höchberg, geb. Oppenheim vermachten 5000 fl. nebst Zinsen zugewiesen worden. Die Stiftung hatte im Sommer- Semester 26, im Winter-Semester 27 Stipendiaten. Aus der Verwaltung der Stiftung sind statutenmäßig ausgeschieden die Herren: Marcus M. Goldschmidt und Adolph Doctor, sür den Ersteren wurde durch Cooptation Herr Felix Frank gewählt, für den letzteren delegirte der Gemeindeausschuß Herrn Jakob Oppenheimer. Durch den Tod haben wir Herrn Bernhard Horkheimer verloren, für welchen der wohllöbliche Gemeinde-Vorstand aus seiner Mitte Herrn Albert Ochs deputirt hat. Die Verwaltung besteht demnach aus den Herren Albert Ochs (Vorsitzender), A. Durlacher, Felix Frank Kassier), vi-. M-is P. Schnapper, Jakob Oppenheimer und dem Unterzeichneten.

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