Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1875
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 64)
- Language
- German
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— 17 — Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Betrachtung und Beschreibung frischer Pflanzen. Das Wichtigste aus der allgemeinen beschreibenden Botanik. Im Winter: Säugethiere. vr. Epstein- Heimatkunde. 1 St. Frankfurt und seine Umgebung. Entwicklung der einfachsten geographischen Begriffe, vr. Neubürg er. Rechnen. 3 St. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten ganzen Zahlen. Resolviren und Reduciren. Mündlich: Anwendung der vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreise von 1—1000 mit benannten und unbenannten Zahlen. Besondere Berücksichtigung der neuen Münzen, Maße und Gewichte. (Uebungsbuch von A. Böhme, 2. und 3. Hest.) vr. Röder. Schreiben. 3 St. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe. Allenberger. Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnen nach Vorlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten; von den gebogenen Linien zu einzelnen Blättern und Blumen, mit Berücksichtigung der Drucker und Schattenlinien. Fräulein Schierholz. Gesang. 2 St. Werth der Noten und Pausen; Tempi; das Wesentlichste aus der musikalischen Dynamik, Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle; Einschreibung und Absingen elementarer Uebungen. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Seeger's „Liederfreund" 2. Abth.) Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Im Sommer: Blum. Im Winter: Schulz. Zünfte Klasse. (Klassenlehrerin: Fräulein Fischer. — 34 Stunden.) Biblische Geschichte und Hebräisch. 3 St. Die biblische Geschichte in ausführlicher Darstellung, .bis zu den Königen, verbunden mit Bibelleseu und Memoriren von Bibelstellen. (Kleine Schul- und Hausbibel 1.) 2 St. vr. Brüll. Hebräisch: Leseübungen. Ausgewählte Stücke aus dem Gebetbuche wurden übersetzt und erklärt. 1 St Derselbe. Deutsche Sprache. 5 St. a) Grammatik und Stilübungen: Starke und schwache Declination des Dingwortes und Eigenschaftswortes. Starke und schwache Conjugation. Transitive und intransitive Zeitwörter. Modi. Eintheilung und Declination der Fürwörter. Zahlwort. Umstandswort. Lehre von den Präpositionen Conjunctionen. Erweiterter einfacher Satz. Wöchentlich eine orthographische Uebung. Kleinere Aufsätze erzählenden Inhaltes und Briese. Gurcke, Hauptpunkte der deutschen Sprachlehre und Uebungsbuch, 3 St. vr. Röder. d) Lesen. Uebung im richtigen Lesen und Erklärung prosaischer und poetischer Lesestücke. Memoriren von Gedichten. (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. vr. Röder. Französisch. 5 St. a) Grammatik: Plötz, Elementarbuch Lect. 1-73. Wöchentlich eine schriftliche Uebung, alle vierzehn Tage ein Extemporale. 4 St., von denen eine ausschließlich auf die mündliche und schriftliche Einübung der regelmäßigen Conjugationen (verdes aetiks, passits et pronominäux) verwendet wurde, b) Lectüre: Die Lesestücke aus Plötz, Elementarbuch S. 103 bis 115. 1 St. Fräulein Fischer. Geschichte. 2 St. Erzählungen aus der alten, insbesondere der griechischen Geschichte vr. Roder. III