Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1875
- Date
- 1875-01-01
- Page
- – (sequence 60)
- Language
- German
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— 13 — Physik. 2 St. Die Lehre vom Galvanismus und von der Wärme. (Dorner Physik.) Wertheim. Naturgeschichte. 2 St. Mineralogie. (Leunis, analyt. Leitfaden.) vi-. Epstein. Schreiben. 2 St. Wie in Klasse III; Zierschristen. Müller. Zeichnen. 2 St. Zeichnen nach Vorlagen und Wandtafeln. Planimetrische Constructionen. Bestimmungen von Winkelgrößen. Grundzüge der Perspecüve. St ix. Turnen. 2 St. Danneberg. (S. Kl. VI.) Kche Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vr. Auerbach. — 38 Swnden.) Religionsunterricht. 2 St. Die Glaubens- und Pflichtenlehre in allgemeiner Ueb erficht mit Hinweisung auf die Grundlehren des Judenthums, aus Stellen der heiligen Schrift entwickelt. Genauere Erklärung einzelner Abschnitte der heiligen Schrift, die im Zusammenhange gelesen wurden. Nachbiblische Sprüche, mit besonderer Rücksicht auf die Sittenlehre des Judenthums. Einzelnes aus der Geschichte des Judenthums, vr. Auerbach. Deutsch. 4. St. Uebungen im freien Vortrag: zu Anfang jeder Stunde erzählten zwei Schüler theils nach eigener Wahl, theils nach vorgeschriebener Lectüre (Voß'sche Übersetzung der Odyssee, Schiller'sche Dramen). Memoriren von Gedichten und dramatischen Scenen. Aufsätze: Definitionen (Vorstellung — Gedanke — Urtheil — Schluß). Schloß Boncourt. Die Bedeutung der Brücke. Die Sage von der Brunhild in Mythus (Walküre), Märchen (Dornröschen) und Dichtung („das Märchen" von Uhland). Der Kaiser und der Abt, ein Gespräch nach Bürger's Gedicht. Der Trieb der Deutschen nach Italien als dem Lande des Reichthums (alte Zeit), der Weltherrschaft (Mittelalter) und der Kunst (neue Zeit). Ein Telegramm in zwanzig Worten mit vorgeschriebenem Inhalt. Briefe. Schriftliche Bearbeitungen des in der Stunde Durchgenommenen. Lectüre theils aus Oltogge's Lesebuch III, theils aus den Schriftstellern selbst im Anschluß an die Literaturstunden. 3 St. Literatur. Kurzer Ueberblick über die Entwicklung der Literatur mit eingehendem Verweilen bei den Haupterscheinungen des Mittelalters und der Neuzeit. 1 St. vr. Valentin. Französisch.*) 4 St. a) Grammatik: Syntax des Artikels, des Adjectivs, des Adverbs, der Pronomina, der Verben und der Conjunctionen nach Plötz, Lect. 58—78, nebst mündlicher und schriftlicher Uebersetzung eines Theiles der Uebungsstücke. Alle 14 Tage ein Extemporale. Kaufmännische Briefe. Uebersetzung aus Gruners deutschen Musterstücken. 2 St. Herz. d) Lectüre: ^tualie par kaeive und ausgewählte Prosaische Stücke aus Plötz' Chrestomathie. Gelegentliche Erörterungen von Synonymen. Memoriren von Gedichten. Aus Plötz' voeadulaire s^stematiciue wurden mehrere Abschnitte, u. a. auch die Homonymen, auswendig gelernt. Conversationsübungen. 2 St. Herz. Englisch. 4. St. Grammatik. Plate, Mittelstufe Lect. 1—30. Wiederholung und Vervollständigung der einzelnen Verba. Syntax des Artikels, Substantivs und Verbs (Gebrauch der Hülsszeitwörter, rückbezügliche, unpersönliche Verba. Participialconstruktion. Gebrauch des Infinitivs u. s. w.) Übersetzungen über diese Regeln. Extemporalien und Diktate. Lectüre: Ganter's Chre- *) Im Französischen und Rechnen wurden die Schüler dieser Klasse in zwei parallellen Abheilungen getrennt unterrichtet.