Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1874
- Date
- 1874-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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- 51 — Schreiben. 2 St. Wie in Klasse III; Zierschristen. Müller. Zeichnen. 2 St. Zeichnen nach Vorlagen und Wandtafeln. Planimetrische Constructionen. Bestimmungen von Winkelgrößen. Grundzüge der Perspective. Stix. Turnen. 2 St. Danneberg. Erste Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vr. Auerbach. — 38 Stunden.) Religionsunterricht. 2 St. Die Glaubens- und Pflichtenlehre in allgemeiner Uebersicht mit Hinweisung auf die Grundlehren des Judenthums, aus Stellen der heil. Schrift entwickelt. Genauere Erklärung einzelner Abschnitte der heil. Schrift, die im Zusammenhange gelesen wurden. Nachbiblische Sprüche, mit besonderer Rücksicht auf die Sittenlehre des Judenthums. Einzelnes aus der Geschichte des Judenthums, vr. Auerbach. Deutsch. 4 St. a) Erklärung der wichtigsten Dichtungsgattungen und Versarten angeknüpft an die Lectüre aus Oltrogge's Lesebuch III. Gelesen wurde: außer einigen prosaischen und poetischen Stücken aus dem Oltrogge'schen Lesebuch, die Braut von Messina, Iphigenie, Nathan der Weise und die ersten Acte von Torquato Tasso. Wöchentliche Memorirübungen aus der poetischen Lectüre. 2 St. vi-. Löwe, seit September: Bär Wald. d) Aufsätze 1. Columbus, ein Lebensbild. 2. Herr Olaf (Inhalt und Bedeutung). 3. Wie werden wir die Ferien am zweckmäßigsten anwenden? Massenarbeit). 4. Aus welchen Gründen giebt Schiller in der Braut von Messina der Bruderliebe den Vorzug vor der Freundschaft? 5. Welche Vortheile und Annehmlichkeiten gewährt uns das Reisen? 6. Ueber den Schaden des Zeitungslesens. 7. Arbeit und Fleiß, das sind die Flügel, so führen über Strom und Hügel. 8. Ueber die Dankbarkeit und ihren veredelnden Einfluß auf den Menschen. 9. Warum wird Friedrich II. mit Recht der Große genannt? 10. Gesuch um Uebertragung einer Stelle in einem Geschäft. (Ein Brief ) 11. König Thoas. 12. Der Tempelherr. Dieselben. e) Literaturgeschichte: Historisch-biographische Uebersicht der deutschen Literatur mit besonderer Berücksichtigung des 18. Jahrhunderts. (Grundzüge der deutschen Literaturgeschichte von Rumpelt.) 1 St. vr. Lehmann. Französisch*). 4 St. Grammatik: Plötz' Schulgrammatik Lect. 58—77. Repetitionen im Anschluß an die Extemporalien (alle 14 Tage ein Extemporale) und Dictate. 2 St. Lectüre ausgewählter prosaischer und poetischer Stücke aus Plötz' Chrestomathie. Außerdem wurden I^es preeienses riüieuleK und les femmes savantes von Moliöre und Esther von Racine gelesen. Einige Gedichte von Beranger, Victor Hugo und Chateaubriand wurden memorirt. vr. Valentin. Englisch. 4 St. Grammatik. Plate, Mittelstufe Lection 27—58. Unregelmäßiges Verb vollständig. Syntax des Adjektiv, Numerale, Pronomen, Adverb, Präpositionen und Conjunctionen. Extemporalien und Diktate. Lectüre: Ganter's Chrestomathie I. Theil. Dann Uoriart^, Seleetions fiom Lritisn antnoi-s in xrose anä poetr^. Einige Gedichte wurden memorirt, der Unterricht meist in englischer Sprache gegeben, vr. Lehmann. ^) Im Französischen und Rechnen wurden die Schüler dieser Klasse in zwei parallelen Abtheilungen getrennt unterrichtet. 75