Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1872
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 67)
- Language
- German
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— 68 - führung bei den Alten, d) Gratulationsbrief oder Dank für eine Grawlation. 10) Bitte um Beihülfe für arme Leute, die durch die Härte des Winters in Noth gerathen sind (Klassenarbeit). 11) Mehrere Billets. a) Einladung zu einer Abendgesellschaft, d) Einladung zu gemeinschaftlichem Besuche des Theaters, e) Benachrichtigung vom Ausfall einer Privatstunde. 12) Die Eroberung Magdeburgs (verkürzte Darstellung nach Schiller). 13) Antwortschreiben an eine Freundin, welche über Langweile geklagt hat. (Klassenarbeit.) 14) Was und wie soll man lesen? 2 St. vr. Löwe. Rechnen. 3 St. Wiederholung der Decimalbrüche. Regel de tri nach dem Einheitssatze (einfach und zusammengesetzt) in geraden und umgekehrten Verhältnissen. Zins- und Gesellschaftsrechnung, Rabatt-, Disconto-, Gewinn- und Verlustrechnungen. Mündliche und schriftliche Uebungen. Schönhof. Geographie. 2 St. Die außereuropäischen Erdtheile. (Daniel Leitfaden.) vi-. Löwe. Geschichte. 2 St. Von Rudolph von Habsburg bis zum Ende des 30jährigen Krieges. (Koepert Elementarkursus.) vr. Löwe. Physik. 2 St. Magnetismus und Electricität. (Crüger, Grundzüge.) Im Sommer: Säbel, im Winter: vr. Epstein. Französisch. 4 St. a) Grammatik. Plötz. Lect. 39 bis 57. 2 St. vr. Neubürger. k) Lectüre: Plötz Chrestomathie. Ausgewählte prosaische und poetische Stücke wurden gelesen. I^a. äiplowatie von Laribe gelesen. Einzelnes memorirt. 2 St. Derselbe. Englisch. 3 St. Genauere Behandlung und Einübung der Redetheile. Schriftliche und mündliche Uebersetzungen aus Plate Elementarstufe zweite Abtheilung. Lect. 35 — 63. Lectüre leichter prosaischer Lesestücke, aus Gantter's Chrestomathie, I. Cursus. vi. Lehmann. Schreiben. 2 St. Wie in Klasse 3. Müller. Zeichnen. 2 St. Kopf-, Blumen- und Landschaftszeichnen. Vergrößern und Verkleinern von Landschaften. Ganz schattirte Köpfe. Frl. Schierholz. Gesang. 2 St. Einige Gesangsetuden von Marchesi und Concone. Einübung ein- und mehrstimmiger Gesänge. Kurze Uebersicht der Geschichte der Musik. Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Wolter. Krste Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vr. Lehmann. — 36 Stunden.) Religionsunterricht. 2 St. Die Glaubens- und Pflichtenlehre in allgemeiner Uebersicht, mit Hinweisung auf die Grundlehren des Iudenthums, aus Stellen der heiligen Schrift und nachbiblischen Sprüchen entwickelt. Fortgesetztes Bibellesen mit besonderer Rücksicht auf die besprochenen Theile der Religionslehre. Einzelnes aus der Geschichte des Iudenthums. vi-. Auerbach. Deutsche Sprache und Literatur. 5 St. a) Stil. 1 St. Dispositionsübungen, Ausarbeitung von Scenarien der gelesenen Dramen, freie Arbeiten. 1) und 2) Vertrauliche Briefe: Bitte, Musikalien und Lectüre nach einem Landaufenthalt zu senden; Einladung einer Freundin zu einer Reise. 3) und 4) Ceremonielle Briefe: Gratulation zur goldenen Hochzeit der Großeltern, Bitte um Annahme eines Geschenks. 5) Erklärung einiger zur Auswahl gestellter Sprichwörter. 6) Gedankengang der ersten Chöre aus der Braut von Messina, 7) als Chrie a) Mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten, k) Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. — 8) Die der Braut von Messina zu Grunde liegende Fabel. 9 a) Hat Iphigenie Recht, den Satz „Ein unnütz Leben ist ein früher Tod" auf^ihr Schicksal anzuwenden? d) Aus welchen Gründen und mit welchem Rechte findet Iphigenie ihr