Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1872
- Date
- 1872-01-01
- Page
- – (sequence 64)
- Language
- German
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— 65 — Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnennach Vorlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen'landschaftlichen Ansichten; von den gebogenen Linien zu einzelnen Blättern und Blumen, mit Berücksichtigung der Drucker und Schattenlinien. Frl. Schierholz. Gesang. 3 St. Werth der Noten und Pausen; Tempi; das Wesentlichste aus der musikalischen Dynamik; Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle. Einschreiben und Absingen elementarer Uebungen. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Seeger's „Liederfreund" 2. Abthl.) Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. Jimfte Klasse. (Klassenlehrer: Herr Schön ho f. — 34 Stunden.) Biblische Geschichte. 2 St. Die biblische Geschichte in ausführlicher Darstellung, bis zu den Königen, verbunden mit Bibellesen und Memoriren von Bibelstellen. (Kleine Schul- und Haus-Bibel I.) Im Sommer: Schön Hof, im Winter: Dr. Brüll. Deutsche Sprache. 5 St. a) Grammatik und Stilübnngen. Die Wortlehre. DieWortschreibung. Arten des einfachen und erweiterten Satzes (Gurcke, die Hauptpunkte der deutschen Sprachlehre und Uebungsbuch), mit steter Wiederholung der bereits auf der vorigen Stufe erlernten Redetheile. — Kleinere Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts und kleine Briefe. 3 St. Schönhof. d) Lesen: Uebung im richtigen Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Lesestücke. Memoriren von Gedichten. (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. Derselbe. Rechnen. 3 St. Schriftlich: Die Resolution und Reduktion. Die vier Grundrechnungsarten in benannten ganzen Zahlen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 3. Heft.) Mündlich: Verschiedene Uebungen mit benannten und unbenannten Zahlen, in ganzen Zahlen und Brüchen. Schönhof. Geographie. 2 St. Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie. Ueberblick über die fünf Erdtheile (Daniel, Leitfaden.) Wertheim. Geschichte. 2 St. Erzählungen aus der alten, insbesondere der griechischen Geschichte. Wertheim. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Das Wissenswertheste aus den 6 ersten Finnischen Pflanzen-Klassen; im Winter: Vögel. Blumenthal. Französisch. 5 St. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Plötz'Elementarbach, Verdes leoulierZ, irie«u1iers et xronominanx. Gebrauch des aitiele xartitif und des Zahlwortes. Trefousse. Schreiben. 3 St. Deutsche und englische Schrift (nach Müllers Schreibvorlagen) in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen; Ziffernschreibm. Müller. Zeichnen. 2 St. Landschaften in zunehmender Schwierigkeit. Anfang des Kopszeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. Frl. Schi er holz. Gesang. 2 St. Fortsetzung des theoretischen Cursus, insbesondere auch der Molltonleiter in ihrer wesentlichen und historischen Form bis zu den Accorden. Einschreiben und Absingen verschiedener Vocalisen. Einübung größerer einstimmiger Gesänge und zweistimmiger Lieder aus der 2. Abth. des „Liederfreund" von Seeger. Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. 9