Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1871
- Date
- 1871-01-01
- Page
- – (sequence 54)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/9643684-3089698--0269-3090068- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
- 19 - Beispielen mündlich eingeübt, mit besonderer Berücksichtigung der Aussprache und Rechtschreibung. Kleinere schriftliche Arbeiten. (Plötz, SMadaire ü-ANtzais von Lect. 50 bis zu Ende.) vr. Röder. Hebräisch. 2 St. Fortgesetzte Uebung im Lesen. Uebersetzen leichter Gebetstücke. Frl. Stiebet. Schreiben. 4 St. Deutsche Schrift in mehrsilbigen Wörtern mit kleineren Sätzen. Erlernung der englischen Schrift in größerem Maßstabe. Allenberger. Gesang. 2 St. Erlernen der Tonzeichen und Pausen, soweit dieselben für das Absingen kleiner leichter Uebungen und Lieder nöthig erschien. Schreiben kurzer Tonsätzchen an die Tafel und iu's Heft. Einübung einstimmiger Liedchen, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Seeger'S „Liederfreund" 1. Abth.) Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Sommer: Frl. Stiebet. Winter: Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. Zünfte Klasse. (Klassenlehrer: Herr Schönhof. — 32 Stunden.) Biblische Geschichte. 2 St. Wiederholung der biblischen Geschichte bis zu den Königen und Fortsetzung bis zum babylonischen Exil. Erklärung der Hauptfeste. Auswendiglernen von Sprüchen, vi-. Röder. Deutsch. 5 St. a) Grammatik: Kenntniß des Hauptworts, Zeitworts, Eigenschaftsworts und persönlichen Fürworts, sowie der Präpositionen. (Declination, Conjugation und Comparation. > Der einfache Satz. Befestigung in der Rechtschreibung. Die Elemente in der Wortbildung. Mündliches und schriftliches Wiedergeben einfacher Erzählungen. (Uebungsbuch und Hauptpunkte von G. Gurcke.) 3 St. Schönho f. ' d) Lesen: Fortgesetzte Leseübung. Genaueres Eingehen auf den Inhalt. Wort- und Sacherklärungen. Besprechung und mündliches Nacherzählen des Gelesenen. Memoriren und Recitiren größerer Gedichte. (Kinderfreund von Colshorn und Münkel.) 2 St. Sommerhalbjahr: Schönhof. Winterhalbjahr: Fräulein Stiebet. Rechnen. 3 St. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten ganzen Zahlen. Mündlich: die Anwendung der vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreise von 1—1000 mit benannten und unbenannten Zahlen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 2. Heft.) Sommer : Schönhof. Winter: Fr. Stern. Heimatkunde. 1 St. Entwicklung der einfachsten geographischen Begriffe auf anschauliche Weise. Das Schulgebäude. Die Stadt und deren Merkwürdigkeiten. Der Main und seine Ufer, seine Nebenflüsse. Die Umgegend. Wald und Gebirge. Sommer: Schönhof. Winter: Frl. Stiebet. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Die drei letzten Haupttheile der Plauzen; im Winter: Säugethiere. Blumenthal. Französisch. 4 St. Fertigkeit im Lesen. Die Hülsszeitwörter avoir und etre, verdss regulier» mit mündlicher und schriftlicher Übersetzung leichter Sätze aus dem Deutschen ins Französische. (Plötz Elementarbuch). Trefousse. Hebräisch. 2 St. Fortgesetzte Uebung im Lesen. Uebersetzen leichter Gebetstücke mit Erklärung des Inhalts. Hinweisung auf die am häufigsten wiederkehrenden grammatischen Formen. Erläuterung der Gebetordnung, vr. Röder. Schreiben. 3 St. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe (nach Müller's Schreibvorlagen); leichte Uebungen im Takt. Müller. 3*