Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1870
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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— 51 — Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnen nach Borlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten; von den gebogenen Linien zu einzelnen Blättern und Blumen, mit Berücksichtigung der Drucker und Schattenlinien. Anfänge des Baumschlags. Frl. Dilthey. Gesang. 2 St. Werth der Noten und Pausen; Tempi; das Wesentlichste aus der musikalischen Dynamik; Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle. Einschreiben und Absingen elementarer Uebungen aus der „Singschule" von Lebert und Stark. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Seeger's „Liederfreund" 2. Abthl.) Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. Werte Klaffe. (Klassenlehrer: Herr Schönhof. — 34 Stunden). Biblische Geschichte. 2 St. Die biblische Geschichte in ausführlicher Darstellung, verbunden mit Bibellesen und Memoriren von Bibelstücken. (Kleine Schul- und Haus-Bibel I.) Schönhof. Deutsche Sprache. 5 St. a) Grammatik und Stilübungen. Die Wortlehre. Die Wvrtschreibung (Othographie). Arten des einfachen Satzes (Gurcke, die Hauptpunkte der deutschen Sprachlehre und Uebungsbuch), der zusammengezogene Satz, mit steter Wiederholung der bereits auf der vorigen Stufe erlernten Redetheile. — Kleinere Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts und kleine Briest. 3 St. d) Lesen: Uebung im richtigen Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Lesestücke. Memoriren von Gedichten. (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. vi-. Neubürger. Nechnen. 3 St. S christlich: Die Resolution und Reduktion. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten und benannten ganzen Zahlen. (Hahn's Rechenbuch. 1. Cursus). Mündlich: Verschiedene Uebungen mit benannten und unbenannten Zahlen, in ganzen Zahlen und Brüchen. Im Sommerhalbjahr: Tend- Lau. Im Winterhalbjahr: Schönhof. Geographie. 2 St. Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie. Allgemeine Geographie von Europa. Geographie von Deutschland, vi-. Neubürger. Geschichte. 2 St. Geschichte der Völker des Alterthums, besonders der Griechen. Götterlehre und Sagen der Griechen. Inhalt der Odysse und ILiade. vr. Neubürger. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Das Wissenswertheste aus den 6 ersten Liune'schen Pflanzen-Klassen; im Winter: Vögel. Blumenthal. Französisch. 5 St. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Plötz' Elementarbuch; verdes reAu1ier8 ii-rexulLers et prooowinaux. Gebrauch des artielv partim und des Zahlwortes. Trsfousse. Schreiben. 3 St. Deutsche und englische Schrift (nach Müllers Schreibvvrlagen) ^in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen; Zisfernschreiben. Müller. Zeichnen. 2 St. Blumen und Landschaftzeichnen in zunehmender Schwierigkeit. Anfang des Kopfzeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. Frl. Dilthey. Gesang. 2 St. Fortsetzung des theoretischen Cursus, insbesondere auch der Molltonleiter in ihrer wesentlichen und historischen Form bis zu den Accorden. Einschreiben und Absingen einiger Vocalisen aus der „Singschule" von Lebert und Stark. Einübung größerer einstimmiger Gesänge und zweistimmiger Lieder aus der 2. Abth. des „Liederfreund" von Seeger. Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Blum. 7*