Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1870
- Date
- 1870-01-01
- Page
- – (sequence 42)
- Language
- German
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43 Hebräisch. 3 St. Übersetzung einiger der wichtigsten Stücke des Gebetbuchs. Fortsetzung der Genesis. Memoriren einzelner Wörter. Wiederholte Einübung des regelmäßigen Zeitwortes, der Flexion des Hauptwortes und der Partikeln. Geiger. Geographie. 2 St. Wiederholung der nothwendigen Borbegriffe aus der mathematischen Geographie, sowie der Geographie Deutschlands in physischer und politischer Hinsicht. Geographie der europäischen Staaten mit Ausnahme Deutschlands. Kartenzeichnen. (Daniel, Leidfaden.) vr. Epstein. Geschichte. 2 St. Griechische und römische Geschichte. (Köpert, Geschichtsqursus.) Dr. Epstein. Rechnen. 3 St. Wiederholung der Bruchrechnungen. Dezimalbrüche. Regel de tri in geraden Verhälwissen. Einfache Zinsrechnung. Uebung im Kopfrechnen. Teblöe. Geometrie. 2 St. Wiederholung der Anfangsgründe; Lehre von den Delecken und ihrer Congruenz, von den Parallellinien und dem Parallelogramm (Zindorsfer's Erster Unterricht in der Geometrie, HZ. 1—45). vi-. Epstein. Algebra. 2 St. Die vier Grundoperationen mit allgemeinen Größen unter Anwendung von Potenzen. Im Sommer: Ten dl au, im Winter: vi-. Epstein. Naturgeschichte und Physik. 2 St. Im Sommer: Botanik. Organographie im Umriß, die am häufigsten bei.Frankfurt vorkommenden Phanerorgamen und Beschreibung derselben nach frischen Exemplaren. Vi-. Epstein. Im Winter: Physik. Besprechungen über die allgemeinen Eigenschaften der Körper wurden an die Erscheinungen des täglichen Lebens angeknüpft und durch Versuche erläutert. Das Wichtigste über die Bewegung und das Gleichgewicht der Körper in den drei Aggregatzuständen auf eine leicht faßliche Weise dargestellt oder von den angestellten Versuchen abgeleitet. Schriftliche und mündliche Beschreibung und Zeichnung der vorgezeigten Apparate von Seiten der Schüler. Säbel. Schreiben. 3 St. Fortgesetzte Uebung in der deutschen Schrift, wie in der vorigen Klaffe. Uebung in-der englischen Schrift in der im gewöhnlichen Leben gebräuchlichen Höhe. Allenberger. Zeichnen. 2 St. Zeichnen nach Modellen und Wandtafeln. Abschätzen von Winkeln und verschieden getheilten Linien. Stir. Gesang. 1 St. Einübung ein- und mehrstimmiger Gesänge mit besonderer Berücksichtigung der Declamation und der dynamischen Zeichen. Kunkel. Turnen. 2 St. Ravenstein. Dritte Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vr. Zirndorfer. — .37 Stunden.) Religionsunterricht. 1 St. Bibelkunde. Bibellesen (Kl. Schul- und Haus-Bibel I und II) mit eingehender Erklärung und mit Vergleichung von Parallelstellen. Cmtwickelung einzelner Religionslehren im Anschluß an die gelesenen Stücke. Fortgesetzte Wiederholung der biblischen Geschichte. Die Bücher Esra und Nehemia. Die Festtage und der Festkalender, vr. Auerbach. Deutsch. 5 St. a) Grammatik: Systematische Uebersicht und eingehende Begründung der gesammten Formenlehre. Wiederholung der Orthographie - und Interpunctionslehre (alle 14 Tage eine schriftliche Uebung) nach Gurcke's deutscher Schulgrammatik. 2 St. vr. Trieb er. d) Lesen: Prosaische und poetische Stücke, mit Erklärung des Inhalts. Memoriren und Repetiren klassischer Gedichte. (Oltrogge, deutsches Lesebuch. 4. Aufl. Neue Auswahl 2. Theil.) 1 St. vr. Trieb er. e) Stilübungen: Alle drei Wochen ein Aufsatz. 2 St. vr. Trieb er. 6*