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Die Wahrheit · 1929-10-04 · Heft 40-41 (4.10.1929) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1929
Issue
Heft 40-41 (4.10.1929)
Date
1929-10-04
Page
– (sequence 17)
Language
German
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DIE WAHRHEIT Seite 17 pm»«»*.,*..............».*..:«..™™*™*™***^™™..™..™^ : Anläßlich des Roschhaschono-Festes i ■ entbieten hiermit ■ ihren Verwandten und Freunden die herzlichsten Glückwünsche n:ntt nö*nm n^ro i Chordirigent J Rudolf Heimann l und Frau i II., Praterstraße 43; Der Vorstand des Oesterreichischen Kantoren- ■ g i Vereines wünscht seinen Mitgliedern, Gönnern und 5 , * ■ i Freunden [ L K. Katz m i rwiB naw nrns l und Frau 5 | Isidor Löwit, Präsident [ V., Zentagasse 37 g i II., Weintraubengasse 7 ■ ■ Oberkantor ■ Heinr. Katz-Jerech [ und Frau ■ Graz, £ Morregasse 5 Oberkantor j Oberkantor 1 Oberkantor ■ Rudolf Kogan : Samuel Landerer [ Arthur Lewin g und Frau s 5 und Familie ■ IL, Nestroygasse 10/7 j H., Obere Donaustr. 1/19 j VIII., Lercheng. 15/17 S ■ Oberkantor ■ Bernhard Linetzky S und Familie ■ Budapest, S VII., Hollo ucca 4 Oberkantor : Oberkantor : Chordirektor S Gerson Margulies j M. Matyas : Josef Zellnik ■ i und Frau 5 und Familie : und Familie S » E 5 ■ II., Tempelgasse 3 S I., Seitenstettengasse 2 ■ I., Seitenstettengasse 4 ■ ■ Oberkantor | Herrn. Mayerowitsch ■ und Frau " London Oberkantor 5 Oberkantor : Oberkantor ■ Juda Müller [ S. Postolow 1 Max Schidlo und Familie [ und Frau : und Frau ■ IL, Im Werd 4 : IX., Liechtensteinstr. 78 : XL, Oberleitengasse 5 £ ■ ■ I. Kantor S Armin Stift ■ und Familie S IL, Am Tabor 8 T£Äe[ 1 0bCTkantor 1 °berk™!or S T™tFa™He | I. Wahrmann j «»»»Weiss g A,drÄ! "' StUWerStr- 30,19! IV" fvoritenstr.23 [ ■ MhCuuC 1 Der Jüdische Frauenverein Leopoidstadt ist infolge der siegenwärti- ■ ■ AHll Ml ♦ gen schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse in arge finanzielle Bedrängnis geraten, ■ standen, können heute nur in bescheidenem Maße ihren unglücklichen Glaubensbrüdern helfen. Die Armut. ■ die Arbeitslosigkeit, das Elend aber wächst ins Ungeahnte. Der Jüdische Frauenverein Leo- ■ p o 1 d s t a d t hat es sich zur Aufgabe gemacht» in Fällen dringendster Not der jüdischen Bevölkerung ■ der Leopoldstadt helfend beizuspringen. Zahlen sprechen eine beredte Sprache: bis nun hat der Verein in ■ über 6000 Fällen erfolgreich interveniert. Helft uns, damit wir auch fernerhin imstande sind, das ■ ärgste Elend zu lindern, helft uns, für krüppelhafte Kinder Prothesen und Bandagen beschaffen, helft ■ uns, armen Jüdischen Frauen in ihrer schweren Stunde beizustehen, helft uns, junge kranke Menschen ■ in die Kur schicken, helft uns, Kohle für den unbarmherzigen Winter beschaffen, helft uns, die Ver- ■ zweiflung und die Not unserer Glaubensbrüder lindern! Auch die kleinste Gabe ist willkom- ■ men und wird dankbar entgegengenommen. g „Jüdischer Frauenverein Leopoldstadt'* ■ Margarete Grunwald, ■ Präsidentin. J

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