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Die Wahrheit · 1929-05-10 · Heft 19 (10.5.1929) · page 14

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1929
Issue
Heft 19 (10.5.1929)
Date
1929-05-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seit£ 14 mMniHMMHUHHH DIE WAHRHEIT gering, daß jeder mitfühlende Jude denselben dem Vereine widmen sollte. In den Vorstand wurden gewählt: Die bisherigen Mitglieder: Gustav Planer, Franz Den es, Josef Dohan, Edmund Hofmann, Rudolf Kraus, Gustav Liebesny, Salomon Meister, Viktor Natansohn, Gustav Pol'lak, Paul S ch w a r z s't di;n, Alois Theum a n n. Leopold W i n k 1 e r: neugewält wurden die Herren: Siegmund Ernst und Otto Fei gl. Sitz des Vereines, IL, Ferdinandstraße 19. St. Pölten. Der Herr Bundesminister für Unterricht hat mit Erlaß vom 15. April Herrn Rabbiner Dr. Schächter „in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste als Lehrer und Erzieher" den Titel „Professor" verliehen. Neuwahlen des Kultusrates in der israelitischen Kultusgemeinde St. Pölten. Wie uns aus St. Pölten berichtet wird, fanden am 15. April die Neuwahlen des Kultusrates statt, welcher sich jetzt wie folgt zusammensetzt: Zum Kultusvorsteher wurde Herr Albert Leicht welcher bereits seit 19 Jahren an der Spitze der Gemeinde steht, nahezu einstimmig wiedergewählt. Vorsteher-Stellvertreter Herr Karl Frank und als Beiräte die Herren: Bernhard Wulkan, Moriz F r i s c h m a n n, Dr. Hugo Deutsch, Richard Lustig. Als Kultusräte wurden gewählt die Herren: Edmund Hahn St. Pölten; Isidor Reiß. St. Pölten; Moritz Schanzer, Pöchlarn: Adolf Geiduschek, St. Pölten; Wilhelm Fürchtgott, Neulengbach; Moritz Tieger, Leopold Gelb, Heinrich Schwenk, alle St. Pölten; Eduard Zappert, Hainfeld: Daniel Kerpen, Julius Körner und Franz Bondy, alle St Pölten. Barmizwahleier. Samstag, den 4. d. M., fand im Pazmanitentempel die Barmizwah des Studenten Otto Mayer, Sohn des Kleiderfabrikanten Jac. Mayer und seiner Gattin Frieda, geb. Patzik, statt, welche sich infolge der besonderen Wertschätzung, deren sich das Ehepaar Mayer erfreut zu einer schönen Feier gestaltete. Nachdem Herr Oberkantor I. Müller in ausgezeichneter Weise einen Segensspruch zum Vortrage gebracht, hielt er an den Barmizwanten eine Ansprache, in der er die besondere Bedeutung dieses Tages im Leben des nunmehr in die Gemeinschaft aufgenommenen Jungen hervorhob. Maimonides-Institut. Sommersemester 1929. Dozent Dr. A. Kaminka hält an der Universität im Hörsaal 34, für Studierende aller Fakultäten und externe Zuhörer, jeden Mittwoch, K>7 Uhr abends, Vorträge über „Apokryphen und Pseudepigraphen" und über „die Philosophie des Chasdai Crescas". Im Institut, Darwin gasse 21, jeden Montag, 6—7, „Mischle", 7—8, „More nebuchim": jeden Donnerstag, 6—7, „Misch16"; jeden Samstag, 4 Uhr. Pentateuch und Sprache der Väter. Dr. N. Goldstern, jeden Sonntag, 6—7. „Midrasch rabbä; jeden Donnerstag, 7—8, „Jüdisches Famiüenrecht". Rabbiner M. Horowitz, jeden Dienstag, 6 Uhr, „Midrasch", 7 Uhr, „Kusari". Unentgeltliche Arbeitsvermittlung des jüdischen Hochschulausschusses. Hofmeister, Hauslehrer mit Kenntnissen fremder Sprachen auch für Nachhilfeunterricht in allen Mittelschulfächern (Philosophen, Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Advokaturskanzleien (Handelshochschüler, Juristen) Privatsekretäre, vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische Hochschulausschuß, Wien IX., Zimmermannsplaz 8, Telephon A 25-2-28. Telephonischer Anruf oder Postkarte genügt. . Musik ist das geeignetste Mittel, um die im Kampf um den Lebensunterhalt angestrengten Nerven zu beruhigen. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer Sprechmaschine. Diese mit Hilfe der neuesten elektrisch aufgenommenen Schallplatten ermöglicht zu Hause jederzeit gesellschaftliche Unterhaltungen. Alle bekannten Musikgrößen und Künstler sind zu jeder Tages- und Nachtzeit zu hören, bei Tanz und leichter Unterhaltungsmusik können wir neue Kräfte für den Alltag sammeln. Das Zahlungserleichterungssystem ermöglicht es jedem, sich eine Sprechmaschine zu beschaffen. Das Musikhaus Excelsior, Wien I., Adlergasse 5, Telephon R23-4-90. IL, Kleine Pfarrgasse 28, Telephon A 41-6-24 und in der Passage, IL, Taborstraße 46, hat in seinen Schaufenstern und im Lokale Adlergasse 5, eine für jedermann ohne Kaufzwang frei zugängliche Schaustellung von nur erstklassigen Apparaten (iedes Stück mit dem Kostenpreis bezeichnet) arrangiert Zahlungserleichterungen bis zu 18 Monatsraten. Union deutschösterreichischer Juden Wien IX., Berggasse 4 Tel. A 19-2-77 ti Der Ii. Spreulabend der „Union findet Samstag, den 4. Mal 1929. 8 Ohr abends, im großen Saale des COLOHHaOEfl C9FE, l., Rathausplatz Hr. statt, wozu hiermit die höfliche Einladung an alle Freunde der „Union*, sowie an die Mitglieder, ihres Familien- und Bekanntenkreises ergeht. Tagesordnung: Bericht über die Budget debatte der Kulf asgemeinde Referenten: Reg.-Rat Dr. Hermann Oppenheim Dr. Jose! TldlO Anschließend Diskussion Das Präsidium der »UNION DEUTSCHÖSTERREICHISCHER JUDEN* Ilijgtenisdics Pnigslicht Seit vielen Jahren das anerkannt beste wb-nöiw Man achte auf die ges. gesch. Marke ,Hyglen. Königslicht* und Name Schulz Fabrik und Büro; Wien XIV., Braunhirschengasse 3 Telephon R 33-1-87

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