Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1933
- Issue
- Heft 12 (24.3.1933)
- Date
- 1933-03-24
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sehe 8 VI« §&* &)» DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel Oebetsttuxdan AAar-Slsian 6693 März 1933 IfBb «bds. 7-15 Adar 26. 615 , Wajakbel-Pekude \ (II. 8. M.) Porsches Hachaudesch 8*30 „ 21: Haftorah,Kauomar} 6-55 äschern Meworchim Hachaudesch Borcbi Natscbl ( ., 28. \ ., 29. JaumKIpurkotaunt 7 191 «tili l.<RauscbCbaudescb)f * l bis 3. J Freitag. 24. Marz 6-15 Samstag, 25. Min 6-55 Sonntag, 26. Mira bis Donnerst., 30. Mira 6*15 Min cht an Samstagen um 4 Uhr nachm. Israelitischer Jugendgottesdienst Samstag, den 25. März, findet in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachm. statt * Die Kleiderstelle der Fürsorge-Zentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Be- UeidungSKegenständen jeder Art, Wäsche. Schuhe usw. für Männer. Prauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge-Zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. L. Seitenstettengasse 2. TeL U 25-5-85, welche die Abholung veranlaßt * Stellenausschreüjung. Im Status der Israelitischen Kultusgemein de Wien gelangt die Stelle eines Ersten Kantors zur Besetzung. Bewerber um dieselbe haben nachzuweisen, daß sie nebst vollständiger Kenntnis der Liturgie und des Vorlesens aus der Thora vorzügliche Stimmittel und gründliche Musikalität besitzen und einen in religiöser und staatsbürgerlicher Hinsicht einwandfreien Lebenswandel führen. Für die Anstellung kommen nur österreichische Bundesbürger in Betracht, welche die Altersgrenze von 35 Lebensjahren nicht überschritten haben. Eine Altersnachsicht kann nur solchen Bewerbern erteilt werden, die bereits vor Erreichung der Altersgrenze in einer Wiener Gemeinde- oder Bezirkssynagoge angestellt wurden und seimer ohne Unterbrechung dortselbst tätig sind. Einreichungsfrist bis 14. April 1933. Die näheren Anstellungsbedingungen und Dienstesverpflichtungen sind in der Amtsdirektion der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, während der Amtestunden zu erfragen. Karl und Rosalia Goldschmldtsche Stiftung. Aus dieser Stiftung gelangen für das Jahr 1933 S 3000.— an arme und bedürftige Personen zur Verleihung, welche ihre Verwandtschaft mit dem am 26. Februar 1902 in Wien verstorbenen Herrn Karl Goldschmidt bzw. mit dessen Gattin, der am 20. Dezember 1909 in Wien verstorbenen Frau Rosalia Goldschmidt, geb. Engel, nachweisen können. Als Verwandte in Ansehung dieser Stiftung sind solche Personen anzusehen, welche von den Urgroßeltern des Stifters. Herrn Karl Goldschmidt bzw. von den Urgroßeltern der Stifterin, Frau Rosalia Goldschmidt. geb Engel, in ehelicher Deszendenz abstammen. Gesuchsbeilagen: Geburtsdokument Verwandtschaftsnachweis im Sinne der vorstehenden Bestimmungen, Armuts- oder Bedürftigkeitszeugnis des Gesuchstellers. Letzter Tat der Einreichungsfrist: 31. März 1933. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien L, Seitenstettengasse 2. 1. Stock. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 2, 1. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen._ KLEINER ANZEIGER 1 iwüBcr, Wie« u. Icke Tabontrafie 58. Lieferung jeder Art Bücher, auch antiquarisch. Billigste Preise. Zusendung überallhin. BeiTcnsdineuler Mari «ata. Wies Ii. Tanflelmarktgasse 11, Herren-MaOschneiderei and ReparaturanstaU. Samstag geschlossen. Benutzet den Kiemen Anzeiger der .Wahrheit" Zeitungen vom Verleger versendet. Journal axpedle par X'eAltenr. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlag „Dia Wahrheit". Wien II., Htjinemtraße 13/14 Leopoldsf&dfer Terapeiferein Aeschel Awrobom n„ Pozmanuengasse fe, Tel. R 4T-8-63 Anmeldungen f. Aalgeboten, Trauungen (aadioat. Iretetn Himmel) a. Barmlzwaas Partalaaverfcahr an Werktagen von 2 bis «/•* tibi nachmittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr vormittags Gebetatnnden Adar-NUsan 6693 frmh 630 Adar 26. 0.30 u. Wo 27. 630 " & .. »• Nissan 1. Wajakhel—Pekude (II. B. M.) Parsches Hachaudesch Haitorab, Kau omar aEchem Meworchim Hachaudesch Borchl Haischi Jaam Kipur kotana (Kaalta Chaadesch) bis 3. abda. C.I5 6.55 (.15 Jiimst und £itevatm Konzert Die zwölfjährige Pianistin Herta I: i s c her wurde von der Konzertdirektion Doktor Artur Hohenberg für ein eigenes Konzert mit Orchester, das anr28. März im Mittleren Konzerthaussaal stattfindet, verpflichtet. Mitwirkend Rosa Fleisch mann-Königsfest (Gesang). Kassa Dr. Hohenberg und Konzerthaus-Kassa. Walter Till. Koptische Dialektgrainmaffik mit Lesestücken und Wörterbuch. C. Ii Becksche Verlagsbuchhandlung. München 1931. Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, daß zum Verständnis der Bibel die Kenntnis des Alten Oriente unerläßlich ist. Wer die historischen Bücher des A. T-. wer die Reden der Propheten, die Erzeugnisse der althebräischen Lyrik und die didaktischen Teile der Bibel in ihrer Tiefe erfassen will, muß die Geschichte, die Religionen, die Kulturen und Literaturen der altorientaJischen Völker, der Aegypter, Assyrer. Babyionier,. der Obetiter in den Kreis seiner Studien. einbeziehen. "Da es jiuh; fürden Bibelforscher unmöglich ist, alJe altorientalischen Sprachen in gleicher Weise zu beherrschen, so hat sich das Bedürfnis nach kurzen Handbüchern gezeigt, die es dem Alttestamentier ermöglichen, die Resultate der Forschungen auf dem Gebiete des Alten Orients kritisch zu würdigen und für seine SpezialWissenschaft zu verwerten. Eine solche Sammlung kurzgefaßter Grammatiken der altoräentalischen Sprachen liegt in der von der Verlagsbuchhandlung C. H. Beck in München unternommenen und von dem um die hebräische Sprachwissenschaft und die rabbinische Literatur hochverdienten, verewigten Hermann/ Strack herausgegebenen Claväs lingsuarum seimticarum vor. In dieser Sammlung erschien Reeders Aegyptische Grammatik. Da aber, wie der Aegyptologe Ermann sagt, niemand eine richtige Vorstellung von der ägyptischen Sprache bekommen kann, der das Koptische nicht kennt, so erwies sich als Ergänzung zur Roeders ägyptischen Grammatik auch die Herausgabe einer Grammatik des Koptischen für notwendig. Die Bearbeitung einer solchen hat nun der Wiener Gelehrte Walter Till übernommen und der wissenschaftlichen Welt vorgelegt. In TiUs koptischen Dialektgrammatik werden zum erstenmal alle fünf bekannten Dialekte des Koptischen, das Saidische (S), das Achnümische (Ar), das Subachmimische (As), das Fajjämische (F) und das Bohairische (B) nebeneinander behandelt Sind auch vom Standpunkte der Literatur das Saidische und das Bohairische die wichtigsten Dialekte, so empfiehlt es sich, auch die anderen Dialekte kennenzulernen, um die sprachgeschächtliche Entwicklung des Altägyptischen zu verstehen, dessen Vokalismus uns noch immer unbekannt ist In der Vorrede werden: jene Abschnitte der Grammatik angegeben, die der Anfänger zunächst durcharbeiten muß. Ueberall finden sich Hinweise auf die entsprechenden Kapitel der Aegyptischen Grammatiken von Roeder und Erman, ohne die ein Verständnis der komplizierten Lehre vom Nomen und Verbum unmög- PllanzaDscWflssc und Sfcuerbehenninisse Nenanlagen, newlslonen, Dndinadifraise sowie Stenereriedigungen Jeder Art fibernimmt Htsilüt«!! DIR. GUSTflö ROLMItl Büro für Buchhaltung, Bilanz nnd Steuerberatuog Wien II., Tobors<raOe »Jfc Telephon R 45-3-30 lieh ist In die Chrestomathie ist ein Text aus dem Evangelium Johannis III.. 5—21. aufgenommen, der in allen Dialekten vorliegt Durch fortwährende Hinweisung auf die Grammatik wird die Lektüre und das sprachliche Verständnis der Texte bedeutend erleichtert Es folgen dann die Apokalypse des Elias im 2 Dialekten, der I. Philipper-Brief in 3 Dialekten und ein homilotischer Text Im Wörterverzeichnis sind die koptischen und griechischen Wörter gesondert angeführt. Erwünscht wäre bei den koptischen Wörtern die ägyptische Etymologie. Auf Seite 44 muß es statt R 88 heißen R 78. Im ganzen ein ausgezeichnetes Hilfsmittel zur Einführung in das Koptische reiht sich diese Grammatik würditgi an die Seite der übrigen Teile der Sammlung, von denen ich vor einiger Zeit die hebräische Grammatik von Jepsen in diesen Blättern ausführlich besprochen habe. Dr. H. Redisch. (Beerdigungen. 14. März 1933: Helene Herzfeld, 82 Jahre. 1. Bez. (I. Tor). — Karl JeUinek, 55 Jahre. 2a Bez. (L Tor). — Joseüne Kallos. 53-Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Möses Salaman, 72 Jahre, 6.;Bez. (IV. Tor). — Carl Gerson Stern. 74 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Max Skutetzky, 66 Jahre. 3. Bez. (IV. Tor). ' 15. März 1933: Gisela Tuchfeld, 60 Jahre. 4. Bez. (I. Tor). — Karoline Morgenstern, 74 Jahre, ia Bez. (I. Tor). — Komm.-Rat Sigmund Pollak. 57 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). — Max Sommer. 73 Jahre, 4. Bez. (I. Tor). — Friederike Denkschers. 31 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Ludwig Klein, 71 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Heinrich Kauler. 73 Jahre, 10. Bez. (IV. Tor). — Fanny Winkler, 66 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 16. März 1933: Bertha Mahler. 75 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Mordko Wald. 39 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Julius Kellermann. 49 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Markus Ornstein. 58 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). 17. März 1933: Jakob Schloßbeutel. 21 Jahrev 13. Bez. (IV. Tor). — Josef Weinberger. 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Richard Adler. 64 Jahre, 15. Bez. (IV. Tor). — Chaie Schlam, 87. Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). 19. März 1933: Mathilde Fleischer, 82 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Ernestine Popp, 56 Jahre, a Bez. (I. Tor). — Siegmund Spitzkopf. 71 Jahre, 16. Bez. (L Tor). — Emilie Guttmann. 71 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Bruno Schuller. 33 Jahre. 20. Bez. (I. Tor). — Biene Bäcker, 52 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Rose Kaldegg, 59 Jahre. 4. Bez. (IV. Tor). — Soße Keller. 74 Jahre. 12. Bez. (IV. Tor). — Hugo Trager. 64 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Siegfried Wolf, 58 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). — Fanny Weiner. 78 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Abraham Wenkert, 61 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Heinrich Bachstfitz,. 73 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Charlotte Köstenmann, 76 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). 20. März 1933: Karl Löwy. 83 Jahre 7. Bez. (I. Tot). — Zalel Speiser. 64 Jahre. 8. Bez. (IV. Tor). — Katharina Cornelia Frankl-Kohn. 60 Jahre, 9. Bez. iIV.Tor). — Gerson Streifler, 67 Jahre. 9. Bez. (IV. Tor). — Leib Neger-Lazar. 71 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). HDübe snezerelwaren sowie Weine, Slivowitz, Marmeladen, cu den billigsten Tagespreisen. JDDA LEITNEB PI., Große Schiffeasse 13 nutscn upscnDiz. IL, HasBsaarpurastallQ. 4 empfiehlt sein leicbbaltlgas Lager von samtlichen HOS 7Sf ISO Weinen zu b'Ulgsten Tages preisen. Talare und Barette fon S 60-- an in den mannigfaltigsten Stilarten vorrätig und nach Maß in der altbekannten Uniformierung und Maßschneiderei Rudolf Goldstern Wien II., TaborstraBa 54 - Tel. R49-0-48 Gegründet 1866 Versand nach allen Lindern aFaelnsB BeiTengarderobe ■»«■€■» Pia» Qualitätsware — Elegante Ausführung — Billige Preise I BigentOmer. Heransgeber. Verleger und verantwortlicher Scfcriftleitei: Oskar Hirscbtald TOc* U.. Prateratraaa » — Brack Im;» Sd:U & Söhar. Wie« 11.. Robertsaas« 3.