Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 21 (14.5.1926)
- Date
- 1926-05-14
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite IV DIE WAHRHEIT Nr. 21 In bezug auf Kaschruth übernimmt die Redaktion keine Verantwortung 1 FTODICDSbad; H*« FürstenhoM ■ ■ ■ mit streng orthodoxer ^3 Küche unter persön- ■ ■ licher Leitung des Herrn ■ J ' ■ ■ ^flgr WM SIMON RAAB S 5 WikSBm Schwiegersohn des bestbekannten S ■ Restaurateurs Josef Nagel, Wien ■ m UDO-VENEDIG Sirene ni» Pension Kirschbaum flilla MarghcritB Erstklassige streng orthodox ritnelle Pension, mit allem modernen Komfort ausgestattet. Die Zimmer sind nen «nd elegant eingerichtet, mit fließendem Wasser und Zentralheizung versehen. Großer Speisesaal, Garten usw. Direkte Gondelzufahrt bis zum Hause. Wiener und ung. Küche fleterenzen bei Sr. Ehra. Rabb. fl. Waebsberger, Orth. Gemeinde, Fiume ■ Streng "WZ \ | Restauration HOTEMEWTORK* | ■ unter persönlicher Leitung des Herrn JOSEF NAQEL j ■ und Aufsicht der Adas Jisroel (Schiffschul). . 1 > Wien IL, Kleine Sperlgasse 5 i ■ Hochzeiten werden in und außer j ■ dem Hause bestens übernommen ■ S Abends auch milcft*i£*c; Speisen j [ Ausschank von vorzüglichen Weinen i!! 1 1 1! 1 1 1 1 BAD HAU Siiflflfth^ Streng orthod. "ups wBk Restaurant ^«IpF , Kirchengasse 15 ^Sp^ Telephon Nr. 59 unter persönlicher Leitung des bekannten Restaurateurs S. MAYERSOHN, Wien II., TaborstraBe Nr. 24 Telephon Nr. 47-6-60 Schöner, schattiger Garten. Vorzügliche Küche. Massige Preise. Abends auch milchige Speisen. Aufmerksame Bedienung. Schön eingerichtete Zimmer. Herrliche Aussicht. Massige Pension An die jüdische Bevölkerung Wiens! ___ ■» Ein erschreckend großer Teil der jüdischen Jugend in Wien befindet sich in tiefster Not, jüdische Kinder- und Jugendheime sind" in schwerer Bedrängnis, manche derselben sind von der Schließung bedroht und dabei wächst die Zahl der Hilflösen und Schutzbedürftigen , Die vor zwei Jahren errichtete „Jüdische Jugendfürsorge" hat in gemeinsamer, planmäßiger Arbeit mit den ihr angeschlossenen jüdischen Vereinen und Wohlfahrtsanstalten den schweren Kampf gegen das furchtbare jüdische Kinderelend in Wien aufgenommen und tausenden jüdischen Kindern ihre Fürsorge angedeihen lassen,,mit Unterstützung der Kultusgemeinde und anderer jüdischer Körperschaften wurden viele Milliarden aufgebracht, aber noch immer fehlt es an den notigen Mitteln, um überall dort Hilfe zu bringen, wo Hilfe dringend geboten ist. -. Agesichts dieser Notlage hat der Magistrat der Bundeshaupstadt Wien der „Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge" die Bewilligung erteilt, im Laufe des Monates Mai bei der Wiener ' jüdischen Bevölkerung Sammlungen fDp die notleidenden Einrichtungen der jüdischen Jugendfürsorge einzuleiten und wir werden am 18. Mai 1926 mit dieser Sammelaktion beginnen. Wir appellieren an alle, deren jüdisches Gewissen sich dagegen sträubt, daß jüdische Waisen Schutz- und hilflos verkommen, an alle, die es nicht dulden wollen, daß verlassene, kranke und gefährdete jüdische Kinder schuldlos im Elend versinken. Jüdische Männer und Frauen! Es dringt zu Euch der Hilferuf von tausenden jüdischen Kindern, die ohne Eure werktätige Mithilfe dem Verderben entgegengehen. Spendet reichlich, jeder von ganzem Herzen, jeder nach seinem Vermögen! Keiner schließe sich aus, der sich Jude nennt, keiner, der sich seiner Pflicht als Mensch und Jude bewußt ist! Wien, im Mai 1926. Das Kuratorium der Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge Wien I., Seitenstettengasse 2 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Ludwig Hirschfeld. — Verantwortlicher Redakteur: Oskar Hirschfeld. Beide Wien II., Heinestraße 13. (Begründer Jakob Bauer.) — Druck: Ignaz Spitz & Söhne, Wien IL, Robertgasse 2