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Die Wahrheit · 1926-05-07 · Heft 20 (7.5.1926) · page 16

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1926
Issue
Heft 20 (7.5.1926)
Date
1926-05-07
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite IV DIE WAHRHEIT Nr. 20 In beziig auf Kaschruth übernimmt die Redaktion keine Verantwortung rranzensbad | ip** Fürstenhof ■ mit streng orthodoxer *)t2D Küche unter persön- " Hcher Leitung des Herrn ■ ■ ÜIh^ SIMON RAAB B fBjfflBP Schwiegersohn des bestbekannten ■ Restaurateurs Josef Nagel, Wien ■ ■ m LIDO-fENEDIG "^Ip^ Sirene im Pension Kirschbaum Villa MargheritB Erstklassige streng orthodox rituelle Pension, mit allem modernen Komfort aasgestattet. Die Zimmer sind neu nnd elegant eingerichtet, mit fliegendem Wasser und Zentralheizung versehen. Großer Speisesaal, Garten, Lift usw. Direkte Gondelzufahrt bis zum Hause. Wiener und ung. Küche Referenzen bei Sr. Ehrw. Rabb. B. Wacbstaerger, orth. Gemeinde, Fiurae '■ i ■ Streng \ 1 Restauration HOTEG .NEU yORK' [ U ' ■ unter persönlicher Leitung des Herrn JOSEF NAGEL " S und Aufsicht der Adas jisroel (Schirlschul) ■ ■ Wien IL, Kleine Sperlgasse 5 S B ■ Hochzeiten werden in und außer 5 5 dem Hause bestens übernommen ■ S Abends auch nmilciilge Si»<els«n £ ■ Ausschank von vorzüglichen Weinen ■ BAD HAU 'v.tÄfe^ Streng orthod. »TOS §H|§ Restaurant ^^jp^ Kirchengasse 15 unter persönlicher Leitung des bekannten Restaurateurs S. MAYERSOHN, Wien II., TaborslraBe Nr. 24 Schöner, schattiger Garten. Vorzügliche Küche. Mässige Preise. Abends auch milchige Speisen. Aufmerksame Bedienung. Schön eingerichtete Zimmer. Herrliche Aussicht. Mässige Pension ■B B — Unser Abwehrtonds? — Die maßlosen Ausschreitungen eines wüsten Rassenantisemitismus, dessen Schauplatz derzeit unsere Republik und vor allem Wien ist, zwingen die österreichische Judenschaft zur energischen. Abwehr. Die unerhörten Beleidigungen, die nichtswürdigen Verleumdungen und haltlosen Beschuldigungen, die von berufsmäßigen und vielfach vom Auslande hierfür bezahlten Hetzern gegen uns und unseren Glauben unaufhörlich erhoben werden, machen uns die Verteidigung unserer Ehre und unserer Rechte zur heiligen Pflicht. Die entschiedene Zurückweisung der wütenden Hetze, die gerade in jüngster Zeit gegen jüdische Professoren, Aerzte, Rechtsanwälte und Geschäftsleute betrieben wird, liegt aber auch im persönlichen interesse aller Angegriffenen. Das wirksamste Mittel im politischen Kampfe ist heute die Presse. Dies wissen natürlich auch unsere Gegner, welche deshalb die Angriffe gegen das Judentum vor allem in ihren zahlreichen Blättern erheben und den Preßfonds auch des kleinsten Provinzhetzblättchens ausgiebigst unterstützen. Gegenüber der weitverzweigten antisemitischen Preßhetze stellt die Erhaltung einer jüdischen Abwehrpresse eine unbedingte Notwendigkeit dar. „Die Wahrheit" sieht es als ihre oberste Pflicht an, die Interessen der gesamten österreichischen Judenschaft jederzeit und gegen jedermann zu schützen und führt daher einen schweren, aber erfolgreichen Kampf gegen alle offenen und versteckten Judenfeinde. Die Beschaffung der judenfeindlichen Literatur des In- und Auslandes verschlingt jedoch große Mittel, die Durchsicht, Ordnung, Evidenzhaltung und Bearbeitung derselben erfordert viel Zeit und Arbeit eines großen Stabes, welcher jedoch notwendig ist, wenn man jede neu auftauchende Verleumdung bereits im Keime ersticken soIl.'Schließlich muß ,,Die Wahrheit", soll ihr Abwehrkampf Erfolg haben, allen .Behörden, großen Organisationen etc. und selbstverständlich auch allen antisemitischen Lügenfabriken eingesandt werden. Der Preßfonds der „Wahrheit" soll ein Gegengewicht sein gegen die Hakenkreuzpresse. Eine Spende für den Preßfonds der „Wahrheit" ist ein wirksamer Schutz gegen das Hakenkreuzlertifm! Eigentümer, Herausgeber und Verleger : Ludwig Hirschfeld. — Verantwortlicher Redakteur: Oskar H i r s c h f e I d. Beide Wien II., Heinestrafie 13. (Begründer Jakob Bauer.) — Druck: Ignaz Spitz & Söhne, Wien II., Robertgasse 2

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