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Die Wahrheit · 1924-08-08 · Heft 32 (8.8.1924) · page 15

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1924
Issue
Heft 32 (8.8.1924)
Date
1924-08-08
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr., 32 DIE WAHRtffirr Seite III KONKURS Die israelitische Kultusgemeinde in Pakrac S. H. S. wünscht die vakant gewordene Stelle des Kantors zu besetzen. Von den Bewerbern wird gefordert: H 1. Repräsentanzfähige, mannhafte Person. 2. Musikalische Bildung u. Befähigung zum würdigen Vortrage der liturgischen Gesänge, sowohl in modernerwie in traditionell jüdischer Weise. 5. Moralisch religiöser Lebenswandel. 4. Die Fähigkeit eines Schochet, Bodek, Baalkoreh und Religionslehrers. HÜ 5. Einer slawischen Sprache mächtig zu sein. Offerte sjnd mit curiculum vitae, Zeugnissen, sämfl. Gehaltsansprüchen an das unterfertigte Präsidium zu richten. Zum Probevortrage werden nur die hierzu. Geladenen zugelassen, welchen die Reisespesen vergütet werden. Das Präsidium m m Bethaus-Verein „üieinra Betti Hatlila" RpankenuBPBin „Bictiur Ctiolim" Wien IX., Müllnergasse 21 Für die Filiale obigen Beihausvereines wird zu den hohen Feiertagen ein Schacharis-Vorbeter der gleichzeitig ausgezeichneter Koreh ist, sowie ein Nl ussaf-Vorbei er mit schöner Tenorstimme gesucht. Honorar nach Ubereinkommen. Reflektanten wollen sich bei Herrn Oberkantor S. POSfOKOW, IX., Liechtensteinstraße78 (zwischen 1—3 nachm.) melden. . / \. Der Vorstand. , Konkurs. Die isr. Kongreßgemeinde Nitra Slovensko sucht S per sofort einen musikalisch gebildeten KANTOR l mit klangvoller Tenorstimme, der im traditionellen Vorstrag sehr'tüchtig ist. Jahresgehalt K c lSOOü. Neben- : eirikommen Kc 80Ö0 bis Kc 10.000, eine dreizimmerige S Gassenwohnnung. Mit Zeugnisabschriften und Angabe; ' des Alters und Familienstandes versehene Offerte sind 5 bis zum 15. August an den Vorstand der Gemeinde zu : richten; . Spesen .werden nur dem Berufenen vergütet. Fernsprecher. Dr. A. Für die soeben zum Druck gegangene Kummer verspätet eingelangt. Jeweiliger Redaktionsschluß am Dienstag. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Jedenfalls besten Dank. Rumänien. Das Richtige wäre, im Büro der Union deutschösterreichischer Juden während der Vormittagsstunden die Angelegenheit vorzubringen. Wir selbst sind außerstande, Ihnen Rat zu erteilen. Kritiker. Der Bartels ist ein Ehrenmann. Wer's nicht glaubt, zahlt eine Goldmark oder läßt sich der Wahrheit gemäß sagen, daß dieser deutsche Schrifttümler ursprünglich grimmiger Heine-Fresser war, später auf geschäftliches Begehren ihn gnädig als literaturfähig bezeichnet und jetzt wieder, da es keine pekuniären Rücksichten gibt, den Juden Heine nach allen Regeln der Kunst verreißt und Käuflichkeit vorwirft. Ausgerechnet Käuflichkeit! Wer lacht da? Gewiß alle deutschvölkischen Hühner. Dr. Sp. M. In einer früheren Nummer der „Wahrheit" wird im „Fernsprecher" auf die Stellung Th.. Blllroths zur Judenfrage hingewiesen. Dann schreiben Sie uns: Ich finde in den „Albumblättern", gespendet für die Selbstschriften-Tombola des Sommernachtsfestes zum Besten der ausgewiesenen russischen Juden Berlin, Philharmonie, 18. Juni 1891", folgenden Beitrag von Dr. Th. Billroth (Wien, 4. Juni 1891): „Die Mitempfindung ist eines der mächtigsten Fundamente für das. Kunstwerk der menschlichen Gesellschaf t." Wer so schreibt, und zu diesem Zwecke schreibt, kann kein Antisemit gewöhnlicher Observanz sein. I kommend Schuljahre finden zwei Knaben lieDevolte Aufnahme $ bei pädagogisch gebildeter Familie. Musikunter- J rieht im Hause. Gefl. Zuschriften unter „Gewissenhaft" an die Redaktion dieses Blattes. S N. DONATH Bau-, Kunstu. Konstruktions-Schlosser Übernahme sämtl. in dieses Fach einschlägiger Arbeiten Wien III., Haupisiraße tt _ 4 Tel«:■»■««■« *3Ci0/lI m ^«■■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■■■■■■■■■■■■■■■■■B m PHOTO-KUNST-SALOW W EITZMANN. WIEN II. TABORSTRASSE 36 :: TEL. 46658 II. PRATERSTRASSE 9 :: TEL. 46766 X., Keplerplatz 13 XIII. Hütteldorferstr. 109 XXI., ScMoßhoferstr. 20 WERKSTBTTE FÜR MODERNE PHOTO¬ GRAPHIE, MALEREI, V ER GR OS- SERUNGEN, KLISCHEES U SW. AUCH AN SONN- UND FEIERTAGEN DEN GANZEN TAG GEÖFFNET

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