Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1922
- Issue
- Heft 18-19 (21.9.1922)
- Date
- 1922-09-21
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 18/19 Die Wahrh ei t Seite 19 Anläßlich des Roschhaschono-Festes | / . entbieten hiemit! ihren Verwandten und Freunden die herzlichsten Glückwünsche g mi» novm nava ~ i i i i i i Spezialist in Synagogen-Ornate und Barette Rudolf Goldstern und Frau 2 Taborstr. 54 II I Heinrich Gross li Edm. Werner | und Familie 8 Albertgasse i Köllnerhofg. 2 Wilhelm Cruczka und Frau 2 Kl. Stadtgutg. 12 Zuckerbäcker Friedrich und Fanny Fischer 20 Pasettistr. 10 Oberrabbiner Dr; Wilhelm Reich l Baden b. Wien Jakob Groner und Frau Wilhelm Freistadt , und Frau 2 Kl. Pfarrgasse 1 Bernhard Affenkraut und Familie Baden b. Wien Rathausg. 9 Direktor Josef Grünstein Baden b. Wien Herzogshof Alexander Braun und Frau Baden b. Wien Breitnerstr. 36 Weinhändler Markus Grünwald und Frau Baden b. Wien Vöslauerstr. 15 Ch. Ingwer und Familie Baden b. Wien - Vöslauerstr. 40—42 Koscher Fleischhauer Alois Falkner und Frau Baden b. Wien Gultenbrunnerstr. 13 Johann Hofbauer und Frau Baden b. Wien Weilburgstr. 25 Banquier Adolf Raab Baden b. Wien Germergasse 15 Baden b. Wien Wassergasse 1 Leo Koffler und Familie Josef Koffler und Familie Baden b. Wien, Strasserngasse 8 Zu den hohen Feiertagen. Zum dritten Male seit Übernahme der „Wahrheit“ durch unsere Leitung entbieten wir allen Gönnern, Freunden und Lesern des Blattes den innigsten Festgruß. Schwerer als je ist uns der ideale und wirtschaftliche Kampf zur Durchführung des von uns gesetzten Zieles geworden, an dem wir unentwegt unter bedeutenden Opfern festgehalten. Die Not des Tages wirkt überall störend und hemmend, zwingt alles unter das Joch der Entbehrung und übt ihren lähmenden Druck speziell auf den Mittelstand, dem auch die Berufe der geistigen Arbeiter angehören. Für sie alle, demnach auch für uns bedeuten diese Verhältnisse ein Ringen mit der Not des Tages, mit den Forderungen der Stunde. Doch wollen wir angesichts der weihevollen Stunden nicht bei der Misere des Alltags verweilen. Unser Ruf soll dem Auf- und Ausblick in die Zukunft gelten und für die große Anhängerschaft unseres Blattes ein Dank sein, die stets der „Wahrheit“ treu zur Seite gestanden und mit ihrer Haltung Zeugnis für dieses alte, den Interessen des Judentums gewidmete Blatt abgelegt. In dieser Tatsache erblicken wir die beruhigende Bürgschaft des Erfolges, die Sicherheit des ehrenvollen Fortbestandes. Wir, hoffen die große Schar unserer Gönner und Freunde nicht nur festzuhalten, sondern auch stetig zu erweitern und an ihnen den bewährten sicheren Rückhalt zu finden, Die Redaktion der „Wahrheit*1.