Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1922
- Issue
- Heft 3 (26.1.1922)
- Date
- 1922-01-26
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Är. L % i g Wsürh e 11 Seils 15 Hauptstraße 81. — Schönberg Geza, verh., geb. 17. Oktober 1851, Monastrr, 3. Bezirk, Reisnerstraße 42. — Ratt Alice, ledig, geb. 10. November 1899, Men, 3. Bezirk, Weistgärberlände -1. — Kälber Anna, ledig, geb. 24. März 1901, Wien, 2. Bezirk, Nostroygasse 4. — Perl Rudolf, Ieblg, geb. 20. Februar 1904, Wien, 3. Bezirk, Weistgärberlände 11. :— Singer Gisela, ledig, geb. 9. April 1898, Bag-Ujhely, 12. Bezirk, Mandlgasse 21. — Oesterreich Leopold, verh., geb. 12. Mm 1882, Preßburg, 15. Bezirk, Vogelweidplatz 3. — Szurmay Kurt, Schüler, ledig, geb. 18. September 1907, Wien 13. Bezirk, Fichtnergasse 12. — Szurmay Josephine'geb. Brüll, verh., gab. 17. Dezember 1885, Prostnitz, 13. Bezirk, Fichtnergasse 12. — Szurmay Arnold, Direktor, verh., geb. 9. November 1868, Bratislava, 13. Fichtnergasse 12: — Trebitsch Otto, Ingenieur, gesch., geb. 10. Dezember 1874, Men, 13. Bezirk, Breitenselderstratze 84. — Trebitsch Erich, Student, ledig, geb. 21. September 1904, 13. Bezirk, Breitenfebderstraße 84. — Herzenberg Joses, Beamter, ledig, geb. 30. Oktober 1891, 13. Bezirk, Mauthnergasse 12. — Taust Geza, Handelsgehilfe, ledig,,geb. 9. August 1900, 13. Bezirk, Neinlgasse 18. — Frankl Oskar, Zahntechniker, ledig, geb. 24. Juni 1892, Wien, 13. Bezirk, Hackinggasse 39. — Speer Mürtha, ledig, geb. 17. November 1897, Wien, 2. Bezirk, Große Pfarrgasse 12. — Fuhrmann Theodor, Beamter, ledig, geb. 3. August 1876, Gibeirschitz, 9. Be» zirk, Rostauerlände 35a. — Lecker Anna, Studentin, ledig, geb. 2. Mai 1898, Seletin, 9. Bezirk, Alserbachstvaste 26. — Reich Gustav, Fabrikant, ledig, geb. 25. Juli 1865, Althüttcn. 4. Bezirk, Argentinerstraße 13. — Reich, Dr., Oskar, Fabrikant, ledig, geb. 26. 'De-- zember 1876, Kraszna, 4. Bezirk, Argentinersrraste 13. — Ungar Erich, ledig, geb. 20. April 1892, Wien, 4. Bezirk, Prinz Eugenstraße 6. — Hochwald Felix, Kaufmann, ledig, geb. 19. Mai 1896, Brünn, 4. Bezirk, SchöNburgstraste 38. — Silberstern Jenny, ledig, geb. 2. Februar 1885, Wien, 9. Bezirk. — Gran recte Bach Grete, ledig, geb. 3. April 1904, Wien, 5. Bezirk, Margavechenstraste 82. — Koritschoner Julius, ledig, geb. 23. Mürz 1870, Unter-Wiftrowitz, Karsdovf. — Schttst v. Schitz Ernst, Fabrikant, ledig, geb. 12, Mai 1863, Wien, 1. Bezirk, Nentvrgasse 13. — Kahn Otto, Direktor, getrennt, gab. 8. November 1879, Wien, 1. Bezirk, Gonzagagasse 19. Eingesendet.*) Sehr geehrter Herr Redakteur! Ich ersuche um Veröffentlichung folgender Zeilen: Ich bin von Stockholm nach Wien gereist, unr -die jüdischen Kunstbestrebungen und das jüdische. Kimstwesen zu studieren. Wiener jüdischnationale Blätter haben dem Auslände gemeldet, daß es in Wien , jüdische Kunst" gebe. Wir Huben auch von bedeutenden Leistungen einer Organisation jüdischer Forscher, Schriftsteller und Künstler, welche sich „Harnach" (Geist) nennt, im Auslande gehört. Ich habe aber in Wien leider von alledem nichts gesehen. Der ganze Darnach machte auf mich den Eindruck eines Privatunternehmens des Vereinspräfidenren Jan Höfl i ch für seine Frau S ch u a b e l -Höflich. Alle Achtung vor dem Können dieser Dame, 'über es geht nicht an, sie zum Mittelpunkt des Harnach zu machen. Orientalische Mende mit Frau Schnabel-Höflich, Künstlertournee der Frau Schnabel-Höflich nach der Tschecho-Slowakei im Namen der Organisation des Harnach, ein Bibelabend der Frau Schnabel-Höflich, gepaart mit einem bibslkritischen Vortrag Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners Dr. C h a j e s. Außerdem wird Frau Schnabel-Höflich zum Zionistenkongreß nach Karlsbad geführt, wo sie den Zionisten ihre bestes Können zeigen soll; ist das nicht des Guten'ein wenig zu viel? Es geht nicht cm. daß man Herrn Professor W o l fs o h n, der die Renaissance des jüdischen Liedes und der Mischen Musik angebahnt hat, der Frau Schnabel-Höflich zu Liebe verdrängen will. Man sollte sich doch mit 'diesem Künstler, 'der ein bedeutender Komponist ist, dem Paderewskh das beste Zeugnis ansgestellt hat und. der wirklich jüdische Kunst anbahnt, mehr 'befassen. Wollen Sie, meine Herren vom Harnach, 'diese meine Anregung entgegennehmen. Es würde sich vevlohnen, durch nähere Untersuchung zu erfahren, was „H a r u a ch" bisher eigentlich für die Sache der jüdischen Kunst geleistet hat, und wenn man dort nichts verbessern kann, so muß man in Wien eine andere Organisation jüdischer geistiger Arbeiter schaffen, die den kulturellen Zweck des Judentums erfassen soll, was bei einem Privatunternehmen einzelner Herren unausfi'chr-N bar ist. Ich muß leider als Zionist die Zeilen in einem nicht national-zionistischen Blatte veröffentlichen, da ich 'befürchte, daß die „Wiener Morgenzeitung", die das Propagandaorgan für den Darnach ist, diese Zeilen nicht ausnehrnen würde. Hochachtungsvoll M. Chochem, pr. Adr.: Ekblom Högalidsgcrtan 40 8, Stocholm. Oberksnton Sahob Sauer, Wien erteilt vollständige Ausbildung im Kantorate nach bewährter Methode. Sprechzeit: 3—4 Uhr nachmittags, II , Novara- § gasse Nr. 27. g « S tMMMMMSMSSMMeSSdeSOMMtMMMtM SehensuirOigtieit ersten Ranges! IN. K u s z n i e r s Familien-Etablissement Kaffee .Venedig' II., Stuwerstraße 1 (bei der Aussteilungssiraße) Täglich Konzert öer verstärkten Kapelle Fred Placek B Bureautcraft versiert in Maschinschreiben, eventuell auch Änfänger(in) wird aufgenommen 1 Adresse aus Gefälligkeit bei s der Administr. dieses Blattes. | *) Für diese Rubrik übernimmt die Redaktion keine Lerantwortrmg.