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Die Wahrheit · 1918-07-26 · Heft 15 (26.7.1918) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1918
Issue
Heft 15 (26.7.1918)
Date
1918-07-26
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Die Wahrhrtt - Nr. 15. israelitische Kuftusgemeinde Wien. Kundmachung betreffend die Errichtung von * 1. Der Vorstand beabsicht für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durch eigene Massnahmen vorzusorgen und wird demgemäss nur im Falle tatsächlichen Bedürfnisses die Genehmigung für ein temporäres Bethaus an Private erteilen. Jliezu ist im Sinne des § 79 des Gemeinde-Statutes die! Bewilligung des Kultusvorstandes vor Erlangung der behördlichen Genehmigung einzuholen und wurden hiefür folgende Normen festgesetzt: 2. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 12. August d. Jim Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde, L, Seitenstettengasse Nr. 4, IL Stock, zu überreichen. Später einlangende Gesuche werden zurüekgewiesen. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine .Rücksicht genommen. 3. Die Gesuchsteller haben für sich und für die zu verwendenden Vorbeter (die Namen derselben sind in dem Gesuche anzugeben) genaue Ausweise Über Charakter, Moralität und Befähigung zu erbringen. 4. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. K Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und Ist die Zustimmung des Vermieters, sowie des Hauseigentümers zur diesfälligen Verwendung schriftlich beizubringen. 6. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an den Festtagen ausschliesslich für den erwähnten Zweck benützt werden. 7 Oie Errichtung eines temporären Betlokales in der Nabe von ständigen Bethäusern wird In der Regel nicht bewilligt. ~8. Ankauf von Betsitzen seitens der Kultusgemeinde ist nicht zu gewärtigen. A Die Bewilligung wird den Betlokal-Tnhabern nur unter der Bedingung erteilt, dass dieselben der Kultusgemeinde für unbemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich bis längstens 28. August 1918 zur Verfügung Stellen. 10. Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Verpflichtung sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären Bethauses gestellten Bedingungen ist eine Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde verfallt. Die zu leistende Kaution wird auf Grundlage der seitens der Behörde bewilligten Anzahl von Sitzplätzen mit je K 1.—. für den Sitzplatz bemessen. 11. Der Text einer etwa beabsichtigten Annonzierung oder Plakatierung ist dem Gesuche zur Genehmigung anzuschliessen. 12. Unmittelbar nach den hohen Feiertagen ist an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Namen und Adresse des Spenders sowie genauer Bezeichnung des Zweckes einzusenden. Es Ist Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizei- Aufsicht anf eigene Kosten au sorgen. Als »Hausandachten« werden nur jene gottesdienstlichen Urtwge« betrachtet, welche ohne jegliches Entgelt, lediglich Familienangehörigen zugänglich sind I KONKURS. Im israel. Blinden-Institute' Hohe Warte in Wienist die Stelle eines Kantors für den Gottesdienst an Sabbaten und Festtagen gegen einen Jahresgehalt von K 1200 sof ört zix besetzen. Offerte sind bis SO. Juli d. J. bei der Anstalts-Direktion; einzüreichen, welche nähere Auskunft erteilt. Das Kuratorium des israel. Blinden-Institufces. r.TH -! ' . zwei allseits anerkannte Werke für Kantor, Solo und Chor, ferner „B A L T E F I L 0,“ sowie das We>rk für die hohen Feöttäge von Kantor J. Kijewsky, Pressburg c«,«»») Szilagy D. utca 30 sind vom Verfasser gegen Voreinsendung des Betrageszu beziehen. iiansn raiB'rurV- Soeben erschienen: Jüdische Neujahrskarten: Biblische, moderne und Genre Dessin. Palästina-Postkarten 100 Stück K 10.—; 1000 Stück K 90.—. Versand bei Voreinsendung des Betrages. Postkartenverlag Inslicht Wien, I, Bauernmarkt 19. Vorzüglicher Mittagstisch im erstklassigen Restaurant "«ns „Wienea“ "n«m II., Obere Donaustrasse 91 (neben Dianabad, nächst der Stefaniebrücke) Vorzlgliciie ücträuke, tataouierte McHe. pnrn }r“n,nnr -iwv Eonsnx -iptMix bKno' mr ijn a ö -i' b ."v -iprsnx“r M M MR Wien, im Juli 1916. Der Vorstand der israelitischen Knltosgemeinde. Alle Arten Synagogen-Stickereien für Tallesim, Tefilinbehälter, Thora - Mäntel, sowie Monogramme und moderne Handarbeiten, werden prompt und billigst ausgefuhrt. Auch werden Renovierungen von Synagogen- Teiepiwn 44.609Stickereien übernommen. Telephon 44.SC9 LeaLöwy, II., Krummbaumgasse 16 Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. Ehefredrcktepx Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redcckteur Leopold Grün. Druck von Mor^ Waizuer Sk Sohu, Wien IX., Kowrgasse 11 (Telephon 15.203) Ksiser-Gsrten K. k. Direktion: TER, Waldmann-Fürst Tägliche Garten-Eröffnung 4 Uhr nachmittags Sonn- und Feiertage 2 „ „ Konzert ab 4 „ „

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