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Die Wahrheit · 1917-07-13 · Heft 14 (13.7.1917) · page 10

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1917
Issue
Heft 14 (13.7.1917)
Date
1917-07-13
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Die Wahrheit Nr. 14. KONKURS. Bei der Mitrovitzer Kultusgemeinde ist die Stelle eines zeitgemäßen Kantors, der zugleich BalkOrC, Schocket, UVOdek sein muß, mit 1. August 1917 zu besetzen. Mit dieser Stellung ist ein Jahresgehalt von 1500 K, Quartiergeld 300 K, Holz 200 K nebst den üblichen Nebeneinkommen festgesetzt. Bewerber müssen übfer einen gefälligen Vortrag verfugen und von drei anerkannten Rabbinen Kaboles haben. Jüngere Kraft bevorzugt. Gesuche sind bis längstens Ende laufenden Monats mit Angabe des Alters und Familienstandes einzusenden. Kur Berufenen wird ein Probevortrag gestattet, auch nur dem Akzeptierten Reise- und Siedlungsspesen vergütet. Der Vorsteher: Heinrich Rösler. Bassist. Für den Tempelchor in Brünn wird ein stimmkräftiger Bassist, der guter Blattleser sein muß, aufgenommen. Reflektanten ledigen Standes werden bevorzugt und erhalten vollständige unentgeltliche Ausbildung im Kantorenfache. Bewerber, die bereits an einem Theater als Chorsänger tätig waren, würden am hiesigen Stadttheater nebstbei Verwendung finden. Gehalt nach Uebereinkommen und gelangt die Stelle am 1.’ August 1917 zur Besetzung. Anmeldungen sind zu richten an . Oberkantor und Chordirektor Josef Heller, Brünn, Linhartgasse 1. KONKURS. Die Stelle eines Sekretärs und Religionslehrers ist bei der Israelitischen Kultusgemeinde in Baden bei Wien zu besetzen. Bewerber, welche auch vorbeten können, haben den Vorzug. Schriftliche Offerte mit Gehaltsansprüchen sind bei der genannten Gemeinde mit Zeugnisabschriften über bisherige Verwendung sowie mit Leumunds-Zeugnis bis 1. Juli d. J. einzureichen. Für die hohen Feiertage suchen wir einen musikalisch gebildeten und mit guten Stimmitteln begabten Kantor. Bewerber muß in der Lage sein, den Gottesdienst mit Orgel und Chor — Lewandowski — ausführen zu können. Bewerbungen, mit Zeugnissen belegt sind zu richten an Administration der israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg Dr. Held. Vorbeter gesucht. Für die diesjährigen hohen Feiertage suchen wir für unsere Hauptsynagoge einen Vorbeter für Schacharis und Mincha, der auch Thora vorlesen und möglichst auch Schofar blasen kann. Gesang mit Orgel nicht notwendig. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN. Dr. Moriz Rappaport-Stiftung lür Preisausscbreibungen. Das Komitee der von Dr. Jakob Rappaport zum Andenken an seinen Vater Dr. Moriz Rappaport errichteten Stiftung veröffentlicht hiemit folgende Preisfrage: Geschichte der Aerzte jüdischen Stammes im deutschen Sprachgebiete vom Beginn der Renaissance bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Es sollen die sozialen Verhältnisse der jüdischen Aerzte dargelegt und der Anteil nachgewiesen werden, der ihnen an den Fortschritten der medizinischen Wissenschaft zukommt. Als Preissumme für die beste Schrift wurden K 2.400.— (zweitausendvierhuntfert Kronen} bestimmt. Diejenigen Personen, welche um diesen Preis zu konkurrieren beabsichtigen, haben die Preisschrift bis längstens 31. Dezember 1918, mittags 12 Uhr an das Sekretariat der Israel. Kultusgemeinde Wien. I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, ohne Namensfertigung, mit einem Motto versehen, einzusenden und in einem Kuvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Name und Adresse anzugebe«. Bemerkt wird, daß stiftbriefgemäß dem Autor das Recht des Eigentums bleibt, und daß, falls der Autor die Publizieruug der Preisschrift nicht selbst vornimmt, dem Vorstande der Israel. Kultusgemeinde Wien das Recht zusteht, über Vorschlag des Unterzeichneten Kuratoriums die Publizieruug zu veranlassen. Das Kuratorium Wien, 25. Juni 1917. der Dr. Moriz Rappaport-Stiftung. Verzeichnis der Werliorvenen vom 24. bis 30. Juli 1917. Cyrill Bauer geb. Klett'er, Kauftnannsgattin, 53 I. Antonie Fischmann, Gymnasialschülerin 16 I. Leopold Unger, 68 I. Rosa Altmann geb. Rosenzweig, Pflegling, 75 I. Jakob Kollmann, Kaufmann, 46 I. Moritz Sonnenthal, k. k. Kanzlei-Ofsiziant, 58 I. Babefh Glauber gob. Spitz, Nordbahnbeamtenswitwe, 78 I. Luise Eisler geb. Burg, Kauftnannsgattin, 59 I. Samuel Boro, Kaufmann, 32 I. Zipa Goldberg, ohne Beruf, 73 I. Maximilian Kris, Bankbeamter, 27 I. Hermann Kral, Schneidermeister, 58 I. Jakob Hahn, Börsediener, 77 I. Franz. Bauer geb. Gerstl, Bankiersgattin, 53 I. Bloch Auguste, Kauftnannstochter, 6 I. Richard Hutter, Kaufmann, 48 I. Netti Ditrichstein geb. Polak, Kaufmannswitwe, 78 I. „ Jakob Urbach, Lederhändler, 33 I. Feiwel Kreisler, Kauftnaunssohn, 7 I. Charlotte Fried geb. Geydischek, Private, .79 I. Max Schmalholz, Infanterist, 20 I. Sigmund Marbach, ohne Beruf, 40 I. Josef Neumann, Pflegling, 82 I. Leni Stern geb. Mautner, Kaufmannswitwe, 82 I. Berl Weinreb, ohne Beruf, 77 I. Jakob Kreisky, Kaufmann, 66 I. Arthur Kupfer, Kind, 1 I. Ignatz Kohn, Omnibuskondukteur, i. P. 69 I. Karoline Jppen, Private, 76 I. Julie Hahn geb. Katz, Schlossergehilfensgatttn, 54 I. Georg Stolper, Beamter, 40 I. Ignatz Wolken, Zahntechniker, 30 I. Isidor Kanitzer, Agent, Pflegling, 55 I. Rosalie Weinberger, Private. 87 I. Salomon Plefchner, Privat, 83 I. Adolf Ko^nberger, Kaufmann, 73 I. Alois Pick, Pflegling, 82 I. Katherina Gutttnann, Pflegling, 83 I. Josef Luks, Fleischhauerfohn, 10 Tage. Gertrude Hatschek, Kind. Simon Theumann^ Kaufmann, 92 I. Jakob Hochberger, Buchhalter, 43 I. Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizner ok Sohn, Wien 2X., Kolingasfe 11 (Telephon 15.302).

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