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Die Wahrheit · 1914-12-11 · Heft 46 (11.12.1914) · page 10

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1914
Issue
Heft 46 (11.12.1914)
Date
1914-12-11
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10. Die Wo tu heil Uv. 46. IGNATZ FINCSÜS Steinmetz und Steingraveur Wien. II., Leopoldsgasse und Grosse Sperlgasse 31 liefert die schönsten und billigsten Gruft- und Grab - Monumente ans allen Steinsorten bester Qualität Kostenüberschläge u. Grabinschriften gratis ML SPERBER .= Herrenschneider — Wien, II., Kleine Scliiffgasse 4. ——- Bestellungen nach Mass, sowie Reparaturen werden prompt und billigst ausgeführt. — KONDITOREI ----- Gegründet 1875. Telephon S774/VI. Streng* BERTHOLD STEIN Wien, II. Bezirk, Zirkusgasse Nr. 41 (vis-a-vis Zirkus Henz) Ignatz Baum-Armen-Stiftung. i lzalil der Plätze: Zehn im Betrüge von K je 40.— Bewerbungsberechtigt sind: arme unbescholtene Personen Israel. Religion, insbesondere solche, welche verheiratet und mit zahlreichen Kindern gesegnet sind. Bevorzugt sind: a) Verwandte des Stifters, Herrn Ignatz Baum s. A.j b) solche Bewerber, welche zwar in Wien wohnhaft sind, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind. Verleiliungstag: 20. Feber 1915. Gesuchsbeiiageii: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwaudschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreielistelle: I., Ssitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1 Dezember 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Sigmund Wölfler-Stiftung für Mediziner. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.— Bevrerbunsrsberechtigt sind: Arme, jüdische Studierende der Medizin. Bevorzugt sind: Bewerber aus dem Pilsner Bezirke. Gesuclisheilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreielistelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Dezember 1914. Der Vorstand der Israel. Kultus»emeiude Wien. Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers be^ raubte Familien. übernimmt Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige Festlichkeiten und werden in best zufriedenstellender Weise ausgeführt. Spezialist für türkische Bäckereien — Vollständiges Service wird auf Wunsch beigestellt. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis,!1)ien, II., Taborstraße 5Y Telephon Nr. 13.920. Am 7. Dezember 1914 ftaudeu in Vormerkung: i. fflnfie: Wann 2 HUiflvricbcr und Lackierer — Aufpapper und Lederausschneider — Branntweinverschl. u. Schankburschen 1 Buchbinder — Buchdrucker 1 Bürsten- und Pinselmachcr Drechsler - Elektromonteure - Färber 2 Fleiichdaui-r 3 Friseur - GaS- und Wasserleitungs-Installateure 6 «Kold-, Silber- und Zuwelenaröener - Gürtler 3 Hausknechte, («ellvans- ». «di-n-r " HiliSarbeirer und Taglöhner 1 Hutmacher - Aartonnagearbeiter - Kellerarbeiter 8 Kellner — Kürschner und Kappeuuiacher — Kindermädchen — Kutscher eile Arbeiter. 1 Laufburschen — Lederzurichter — Lehrling — Magazineur — Mechaniker — Maschinist und Heizer — Metallarbeiter — Mouteure — Riemer und Sattler — Schild-, rmaler — Schmied 5 Schneider 2 Schriftsetzer — Schuhmacher — Seifensieder 1 Svengier — Steinmetz — Tapezierer und Dekorateure — Taschner 3 Ubrmacher — Zinuncrmaler — Zuckerbäcker II. Klane: St fliifiun iniiiitj e Auge stellte. 15 Buchhalter imö Korrespoiibeme« 12 uiauivuiainen und Hrpediciilri, 2 Inkasianren 17 Blatzaaeiiieu »xd -Äerirerer 18 Kauzlisieu und Lwrcide: — Brakrikanren 4g Komnilk diverser Branchen 3 Reliende. 2ü Komvioiristeu und sirazzisten Weib li rtje 1 Bonneu und Kiudergärinerinnen 3 Buchhalterinnen 20 Hxvedienliuueu und Manivularlunnen 87 HilfSarbeirerinnen 1 Kassafräulein — Kellnerin 134 Somploiriiliilnen n. Saiizlistinncu 8-1 Kouivroiriliinen. Ani- 5 Kravattenzuschneiderin IH Klaffe.- Ge Hauslehrer und Hofmeister (meistens 4 fchüler unterrichten. Lehrerinnen und Erzieherinnen. A bcei ln u g. 4 Federnfchmückerinnen 90 Mafchin- und Handnäherinnen. 10 Modistinnen 4 Braktikanrinnen 46 Schneiderinnen und Blusennäherinnen 36 iieriäuietiiiiieii divcricr Branche« — Verschleiheriiinen — löivifdiafieriii ».Stützen d.Hausfrau — Pflegerin l st i g e A r b e i t: ochschüler, welche Gymnasiasten und Real. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen X 252.-. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände, beraubt wurden. Gesuchsbeilageu: Geburtsschein des einschreiteuden Familienmitgliedes, sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familieuernährers, Armutszeugnis. Letzter Tsig der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreielistelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs> Protokoll). Wien, 1. Dezember 1914. Der Vorstand . der israel. Kultusgemeinde Wien. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögeu zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Chanuka-Gottesdienst für die Kinder der Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde veraustaltet Dienstag, den 15. Dezember 1914, 6 Uhr abends, in nachbenannten ßethäusern.für die Schulkinder der Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina einen feierlichen Chanuka-Gottesdienst, Zu diesem Gottesdienste haben ausschliesslich die Schulkinder der Flüchtlinge, von der 4; Volksschulklassen aufwärts, Zutritt. Besondere Einladungen werden nicht ausgegeben. Der Gottesdienst findet statt: I., Seitenstetteugasse 4 II., Tempelgasse 3 und II., Pazmanitengasse 6 III., Untere Viaduktgasse 13 IX., Müllnergasse 21 X., Humboldtgasse 27 XVI., Hubergasse 8 XX., Kluckygasse 11 W i e h, im Dezember 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde. Da- Bureau des Bereiues hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis iuklusive 7. Dezember 1914- 44-505 Vermittlungen durchgeführl. Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur Alois Kulka. Druck von HIorir Vairner L Lotm, Wien IX., Koliugasse 11 (Telephon 15.302).

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