Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1914
- Issue
- Heft 27 (17.7.1914)
- Date
- 1914-07-17
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10. Die Wahrheit Nr. 27. SPtiAäkäkkn Aeltestes Herz-Heilbad J\UuOW<J Deutschlands Eisenbahnstation; Kudova Prospekte durch die Badern Preußen und Nachod in | Verwaltung und die Ver- Böhmen kehrs-Bureaux Ein Wohnungs - Nachweis des Kurvereines wird in allen nach Kudowa fahrenden Zügen auf Station Beinerz verteilt. — KONKURS Bei der israel. Kultusgememde Wal.-Meseritsch in Mähren ist ab 15. August die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors zu besetzen, der auch Koreh, Schochet, Bodek und Baal Tokea sein muss und eventuell auch Religionsunterricht zu erteilen vermöchte. Gehalt pro Jahr K 2000.— nebst üblichen Emolumenten. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Mit Zeugniskopien adjustierte Gesuche, die jedoch nicht retourniert werden, sind bis 10. August an den Kultusvorstand zu richten. Wal.-Meseritsch, 12. Juli 1914. J.-U. Dr. Salomon Heller. KONKURS Bei der gefertigten Kultusgemeinde ist die Stelle eines geprüften Religionslehrers der gleichzeitig Koreh, Schochet und Bodek sein muss, einige musikalische Kenntnisse besitzt, per 1. September d. J. zu besetzen. Selber muss nebst der deutschen eine slavische Sprache beherrschen und verpflichtet sich, binnen einem Jahre die kroatische Sprache zu erlernen. Bewerber, nur ung.-kroat. Staatsbürger, wollen ihre mit Zeugnissen, Kaboloh und curriculum vitae belegten Gesuche nebst Gehaltsansprüchen bis längstens 10. August d. J. einreichen an die Israel. Kultusgemeinde in Bj elovar, Kroatien. KONKURS Bei der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau kommt für die hohen Feiertage 1914 die Stelle eines Mussaph-Vorbeters für das Filialbethaus zur Besetzung. Bewerber, welche über eine kräftige Stimme verfügen, musikalisches Wissen haben, Baal Tokea sein müssen, wollen ihre mit Zeugnisabschriften belegten Gesuche bis längstens 24. Juli d. J. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde Mähr.-Ostrau richten. Gehalt nach Hebereinkommen. Den zürn Probevortrag Berufenen werden die Reisespesen vergütet. Mähr.-Ostrau, am 6. Juli 1914. Vorstand der israel. Kultusgemeinde : Der Kultus Vorsteher-Stellvertreter: Moriz Krasny. „Eil Thilloh“ rbtvn *np II. Teil ' von Oberkantor und Gkordirektor Josef Heller, Brünn. Ein synagogales Musikwerk für die hohen Festtage. Das Werk enthält auf Grundlage des alten und echten Chasonus in grösster Vollständigkeit die gottesdienstlichen Vorträge für fiWO? welche sowohl dem modernen als auch dem konservativen Gottesdienste angepasst sind (über 800 Nummern, darunter 100 vier- und mehrstimmige Chöre mit und ohne Orgelbegteitung, zirka 25 Sologesänge mit Orgelbegleitung sowie fünf Anhänge, und zwar sämtliche miT^D» weiters HHJD 712V ’Ki'IIS^l brb 2,'IJ?D1, ferner * J-|2tt6 NM» schliesslich mehrere Chöre und Gesänge für den Freitagabend-Gottesdienst). —Bezugspreis für Gemeinden 60 Kronen, für Kantoren 45 Kronen. Das Werk ist gegen Voreinsendung des Betrages oder mittelst Nachnahme vom Autor oder vom Verlage Karl Winiker, k. k. Hofmusikalienhandlung in Brünn, zu beziehen. “ttO E„Se KONDITOREI *120 unter Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiners Fürst, Rabbiner der Adas Jisroel (Schiffschul) CH. ZIMMERMANN, WIEN II. Tandelmarktgasse 24. Empfiehlt dem p. t. Tublikum sämtliche^ Gattungen von Torten, Tee-, Kaffee-, Wein- und Tafelbäckereien. Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige Festlichkeiten werden in best zufriedener Weise ausgeführt. Filiale: II., Stefaniestrasse 3. Widmung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 100.—. Bewerbnngsberechtigt sind: Israelitische Lehramtskandidaten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeuguisser Erequentationszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche Inder Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Juli 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Ignaz Klepetasch- Heiratsausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 200.—. Bewerbung8hereclitigt sind: Arme, verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, welche sich zu verehelichen im Begriffestehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnisr Brautstandsnachweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 81. Juli 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung’ verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Formulare enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. Wien, 1. Juli 1914. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur »r. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur ÄloisKulka. Druck von Moriz Wairaer L Löhn, Wien U, Kolingasse 11 (Telephon 15.302).