Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1912
- Issue
- Heft 35 (6.9.1912)
- Date
- 1912-09-06
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3062972-3063623-3063658--08054-3075190- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 10. Die Wahrheit Nr. 35. G-egr2r%X33lcä et 1661. Kürschnermeister WIEN — II.,'2, Stefaniestrasse 7. Empfiehlt sich zur Anfertigung aller Gattungen ürnat- Kappen für Rabbiner. Kantoren und Chorpersonaie zu den billigsten Preisen. .PID? jTO Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge für crnis L'L'vi mrpbeb .a'bn vhvh ,raa btr PjDie ,rcw roap Requiem, für Kantor, Chor, Solo, Soli, Recitative mit und ohne Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor Leon KärtschmärofF; Oberkantor der isr Kultusgemeinde in Nagykanizsa Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier und Notendruck elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. Nachtrag dazu: I. Adönaj Adonaj. — II. Wo^ni s'fillosi für gemischten Chor, Kantor und Sopran-Solo mit Orgelbegleitung—ad libitum — 3H. W schom’ru unisono (Gemeindegesang), mit obligater Orgelbegleitung. i —. Preis 4 Kronen. Synagogen-Stickereien, sowie alle Arten moderner Handarbeiten und Monogramme übernimmt Lea LÖWY, Praterstr. 60, Tel. 4477 Stelle 8. Freiherrlich von Rothschild’sclie Künstler- Stiftung. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschild’scheu Künstler-Stiftung verlautbart, dass aus den Ertragnissen derselben mehrere Stipendien im Mindest betrage von je K 800.— für das Jahr 1912 zur Verleihung gelangen. Kompetenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose jüdische in Oesterreich wohnhafte Künstler od. Künstlerinnen österr. oder Ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbstständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten gemessen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen, als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten Gesuche sind, bis längstens 12. Oktober 1912 im Einreichungsprotokolle der. Israel. Kultusgemeiude Wien, I., Seitenstetteng» sse 4, H. Stock, zu überreichen. Die Gesuche sind mit dem Heimatsscheiu, sowie mit Fachzeugnissen und einem curriculum vitae, welches den Studiengang, die derzeitige Beschäftigung, die Vermögens- und Familien-Verhältnisse des Bewerbers in klarer Weise darzustellen hat, zu belegen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — in sofern e solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde (Stiftuugsamt) erteilt. Zur Bewerbung sind Gesuchsbogen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (I. Seiten Stetten gasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind: diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter* wichtige Bestimmungen. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothschild- Künstler-Stiftung. Ein in den besten Jahrei* stehender Witwer, 49 Jahre g alt, rüstig und kinderlos,, intelligent, angenehmes Exterieur, Oberkau tor in sicherer Stellung in einer alten jüdischen Gemeinde in Ungarn, sicheres Einkommen, von nachweisbar 24— 2800 Kronen jährlich, sucht behufs Eheschliessung, eine für ihn passende intelligente hübsche Lebensgefährtin von tadellosem Charakter, aus guter Familie und aus frommem Hause. — Nur ältere Mädchen oder kinderlose Witwen von 35—45 Jahren, eventuell mit einem oder zwei Kindern, die selbstverständlich gut versorgt sein müssen und etwas Vermögen besitzen, werden berücksichtigt. — Anfragen und ernstgemeinte Anträge sind an die Redaktion dieses Blattes zu richten. Fotografie erwünscht. Dr. Adolf Sacks’sehe Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige Personen, ohne Unter- schied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aorta-Krankhf-iteu behaftet sind, an Kongestionen gegen den Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf aufgeben müssen. Bevorzugt sind: Ledige Männer. Zur Verleihung gelangen: Insgesamt K 8440 — , und zwar: a) in Jahresunterstützungen im Betrage von je K 600.—, zahlbar in vierteljährigen Dekursivrateu, deren erste am 1. April .fällig wird, b)der hienach unverteilt verbliebene Restbetrag in Unterstützungen von Fall zu Fall. Gesuchsbeilagen: a) Geburtsdokument, b) amtsärztliches Zeugnis über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchsstellers und über den Einfluss, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; c) Armutszeugnis über die Vermögens- und Familienverhältnisse des Bewerbers, bezw. seiner Eltern, bezw. seiner Kinder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30.. September 1912. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoil der israel. Kultusgemeinde). Bei unverändert gebliebenen Verhältnissen werden Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel iu erster Linie berücksichtigt. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreicüstelle (I., Seitenstettengasse 4, II. Stock) unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere für die Einschreiter wichtige Bestimmungen. per Vorstand Wien, 1. September 1912. der isr. Kultusgemeinde Wien. Heirat Merzeichnis der Verstorbenen vom 25. bis inklusive 31. August 1912. Rosa Amsler geb. Zwirn, Beamteusgatitu, 51 I. Sigmund KoHu, Privat, 52 I. Ernestine Zipper geb. Wurzel, Gerichtsbeamtensgatiiu, 65 I. Moses Giuzberg recte Türk, Faktor, 52 I. Karl Heinrich Hirsch, Spediteur, 71 I. Josefiue Köppl geb. Ledeka, Private, 56 I. Ferdinand Neuern, Reisender, 46 I. Karl Rosenberg, Diener, 40 I. Marie Keile Rottenberg geb. Zwilling, Privateusgattin, 71 I. Simon Reiß, Hilfsarbeiter, 37 I. Selma Mella, Private, 49 I. Johanna Franzos geb. Grnber, . Börseagentensgattin, 66 I. Käthe Bauer, Privateusgattin, 50 I. Elias Papo, Manusakturwareuhändler, 38 I. Laura Mannheimer geb. Schloßmaun, Private, 77 I. Jeannette Löwy geb. Loewenbein, Tapeziersgattin, 59 I. Margit Koller, Kansmannstochter, 21*4 I- Gustav Löwenstein, Kaufmann,. 67 I. Moriz Weinberger, Geschäftsführer, 51 I. Alfred Grünfeld-Epstein,. Bnchhalterskmd, 1 I. Louise Schütz, Schneidersgattin, 54 I. Franziska- Fischer ged. Schwarz, Privatbeamtensgattin, 78 I. Simon Rosenzweig,. Kaufmann, 65 I. Netti Weiß, Eiseuhändlerswitwe, 58 I. Walter Stiaßny, Volksschüler, 10 I. Karl Silberberger, Uhrmacher, 71 I. Siegfried Sauerquell, Pflegling, 9 Monate. Chaje Lure Vogelmann geb. Goldfeld. Oeko-- uomensgattiu, 70 I. Maier Koral. Kaufmannskind, 1 I. Zipre Schwarz, geb. Zatschky, Taglöhnersgattin, 64 I. Philipp Goldberger. Privat, 82 I. ‘ Julius Baad, Privat, 67 I. Franz Huber, Kassier, 69 I Robert Tänzer, Bürstenmachergehilse, 18 I. Pauline Tüchler geh. Svies, Psaidlereibesitzerin, 69 I. Dr. Wilhelm Goldbanm. Redakteur. 69 I. Eduard Herschmaun, Reiseudenskind, 9 I. Anna Katz, Kaufmauuswitwe, 72 I. Josef Donath,. 'Kaufmanuskiild. 4 I. Klara Marbach geb. Schohan, Kaufmauuswitwe, 58 I. Josef Fenninger, Bierschänker, 52 I. Eleonore Kanitz, Private,. 98 I. Dr. David Seligmann. prakt. Arzt, 64 I. Hermann Przedecky, Buchhalter, 29 I. Dr. Theodor Gomperz, k. k. Hofrat, 80 I. Baruch Perlmauu. 12 I. Rosa Weiler geb. Justitz, Kaufmannsgattm, 56 I. Rosalia Rosenberger geb. Freund, Pferdehäudlersgattin, 54 I. Markus' Hoffmann. Industrieller, 67 I. Dr. Josef Epstein, k. u. k. Generalstabsarzt-. 7D/z I. Marthe Loth, Kanzleigehilfenskind, 4^/^ I. Eigentümer und Herausgeber J. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur Alois Kulka. Druck von Moriz Waizner & Sohn, Wien IX., Kolingasse 11 (Telephon 15.302).