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Die Wahrheit · 1911-08-18 · Heft 32 (18.8.1911) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1911
Issue
Heft 32 (18.8.1911)
Date
1911-08-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Nr. 32. Die Wahrheit Seite 2 Oeöetffundeu in den MeLötiulern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 18. August abends 7 Uhr -— M. Samstag, 19. „ „ 7 „40 „ Vom 20. bis 24. August „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um ^7 Uhr-früh, an Samstagen und Feiertagen um 729 Uhr früh._ Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII. Bezirk, Nendeggergasse 12. Kanzleistiinden : An Wochentagen vou 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen, Konfirmationen und Verkündigungen werden augemeldet im Sekretariat des T*unpelgebäudes, Mezzanin. _Telephon 4723/VIII._ Israelitischer Bethaus-Verein im IX. B«z., Grün« Thoryasse 13 (Itfliillnergasse 21). Qebetstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgeineinde, nur Samstag um 8 Uhr, Freitag abends 7 Uhr. ~ nn *r® Unter diesem Zeichen, unter dem'Titel „Sehir Chodosch“ erschienen bereits aus der Feder des Gefertigten fünf Hefte, enthaltend die feierlichsten Tempelgesäuge für Kantor, Solo und Chor, welche nach zwei Richtungeu hin Andacht erwecken sollen, beim Gottesdienste im Rahmen neumodernen Judentums sowohl, als auch in den traditionell-jüdischen Kreisen geweihten Gotteshäusern. , Die ersten drei Hefte enthalten die Gesänge: 2-1ZU11 , . nba? mn am rakniwro 7220 *0 ebipn ba by 760 S]pW N2N21. tr'T’p 12b “HDI*1 T1J7 Nunmehr sind diese Temp^lgesänge wirksam erweitert worden -durch den herrlichen den 7I2DN JMnT Festtag, am Vorabend erhebend einleitenden iSVTp durch den Weibgesang “]ÖEÖ O und worauf ich das .Schwergewicut von Weihe, traditionelle Pietät und gläubige Innigkeit Teste, durch die rVTCJ?- Heizerhebend sind die Gesänge des DV Abends .mia»K «d rbü .rbT ,ni?n pj?b K2 mu .nba22 Preis K 4.50 Und alle diese Weihedichtungen, über die der alte Geist altjüdischer Kunst schwebt, haben lautes Echo geweckt bei den grössten Gesangs- und Musikprofessoren des Inlind Auslandes Zweites erscheinendes Werk nb'fifl p:: * für Solo und Kantor. Erstes Heft *>2 H2m wns ^lpm n2n22 Zweites Heft .TTDJ7 für Kantor. Josef Kijewsky, Kantor, Pozsony, Szilagyi Fezsögasse 30. Jedes Heft, auch einzeln, zum Preise von K 2.50 ist gegen Nachnahme öder vorherige Einsendung des Bezugsbetrages erhältlich beim Verfasser. Konkurs. Bei der Israel. Kultus-Gemeinde in Essegg-Unterstadt (Slavoirieh) gelangt mit 1. September a. c. die stelle eines Religicnslehrers der zugleich Schochet, Koreh, Bodek und Vorbeter ist zur Besetzung. Alit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1200.— nebst freier Wohnung verbunden. Bewerber ungarisch-kroatischer Staatsbürger, wollen ihre Offerte, mit den bezüglichen Nachweisen belegt, bis 15. August a. c. elnschickeu. Bevorzugt werden die der kroatischen oder einer slaviechen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind resp. sich verpflichten die kroatische Sprache in Wort und Schrift in kurzer Zeit zu erlernen. Reisespesen werden nur dem Akzeptirten vergütet. EsseggrUnterstadt, 4. August 1911. Vorsteher: Jos. Krausz. Während der Sommermonate sind Briefe 'an;Oberkantor J. Bauer zu richten an die Adresse: Wien, XIXv Himmelstrasse 61. KONKURS. Ein I. und II. Bassist mit kräftiger Stimme, Blattleser, wird für den Tempelchor der Türk. Gemeinde in Wien per sofort aufgenommen. Anmeldungen an den Vorstand, Wien, II. Cirkusgasse. Konkurs. Für die hohen Festtage akzeptiert die gefertigte Kultusgemeinde einen tüchtigen mnp-Vorbeter, der auch nLiiv blasen kann. Zuschriften an den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Frauzensbad, Böhmen. Die bekannten Werke vom Ad. Grünzweig, Arad, und zwar: rdp m-mt 1 jnnK.ntan n:n vip sind billigst zu beziehen von Wtw. Adolf Grünzweig, Arad. Herr Moriz Sonntag, Oberkautor in Bukarest, der nicht nur als hervorragender Fachmann bestens bekannt ist, sondern auch durch verschiedene von ihm herausgegebenen Kompositionen und Rezitative, als Komponist einen grossen Ruf besitzt, hat soeben zwei hochinteressante Hefte im Drucke erscheinen lassen und der Oeffentliehkeit übergeben. Alle Einnahmen dieser Hefte widmet Oberkantor Sonntag dem Fonde der vom „Oesterr.-ungar. Kantorenvereine“ zu eröffnenden „Kantoren-Bildungsanstalt.“ Heft I nb’]?: ru^sn enthält alle alten überlieferten jüdischen a'2122,' für Rahhineu und Kantoren zu empfehlen. ,.. Heft II enthält DSW1 btö nbsn ein srxosszügiges, reichgegliedertes, höchst musikalisches Werk, für . Kantor, Solo, Chor und Orgelbegleitung, nebst allen hiezu gehörigen Rezitativen. <AIle Chöre können auch ohne Org-dbegleitung aufgeführt werden. Heft III wird enthalten das vollständige fTHPlttf Gebet für "22*>1 'NN mit sämtlichen bestbekannten „Nigunim,“ nebst nötigen. Ghorsätzen. Preis des Heftes I 5 Kronen ' " " " 777? " ,1 n n ±LJo „ Heft mit einer -ausgezeichneten Komposition nebst zweierlei Arten von Rezitativen pN2i' “pK W12K 4 Kronen Heft nb’i?; 4 (statt 5 Kronen) Zu beziehen durch die Administration „Die Wahrheit“, Wien, H. NovjLragasse 27. In Anbetracht des wohltätigen Zweckes ist anzunehmen, dass jeder Kantor, Vorbeter wie auch Gemeinden, sich diese Hefte anschaffen werden. Wohltätigkeitslotterie des jüdischen Vereines „EINHEIT“. Dem jüdischen Verein -Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehailen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten- Lotterie erteilt, deren Reinerträgnis zur Erhaltung der in Wien, II , Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Yolksspeisehallen in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen modernen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speise7 halle und den, den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Mensaräumeii täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportionen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühl nicht ausgestorben ist, und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge,, wird-dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lose fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30.000.—, K 5000.—, K 2000— und K 1000.— können auf Wunsch des Gewinners in barem G^lde abgelöst werden. Lose ä K. 1.— sind inallen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, Wien, I., Wollzeile 24, zu haben

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