Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1911
- Issue
- Heft 24 (23.6.1911)
- Date
- 1911-06-23
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 24. K<vet11»ii»r>eu in den Melöänlern der israelitischen Kuttnsgemeittde Freitag, 23. Juni . abends 7 Uhr 30 M. Samstag. 24. „ „ 8 „ 45 „ Vom 25. Juni bis 29. Juni „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wlichentagen um %7 Uhr früh, an Samstagen und Feiertagen um V29 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII. Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistiindeu : An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen, Konfirmationen und Verkündigungen werden angemeldet im Sekretariat des Tempel gebliudes, Mezzan in. Telephon 472S/VIII. Israelitischer Betlmus-Verein im IX. Bez., Grüne TlmnjassB 13 (Müllnergasse 21). Creketstunden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeinde, nur Samstag um 8 Uhr, Freitag abends 7 Uhr. Paris 1909 höchste Auszeichnung. . Wien 1908 Kammer-Medaille, und London 1906 ' Ehren-Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft 1 ■—— der Monarchie z—rrr •für Synagogenornate Rudolf Goldstein Civilmul TniiioriihSf/iiiieiiier Wien, II., Taborstr. 54. ■ ' - — Telephon 21.990. - .- Lieferant vieler Kultusgemeinden Ausführung jeder 'gewünschten Facou vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige;Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und' franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr Verliehen Konkurs. Bei der israel. Kiiltusgemeinde Fried ek - Mistek gelangt mit dem 1. September 1. J. die Stelle eines II. Kantors, der zugleich Schochet-, Ubodek-, Koreh- und Scbofarbläser sein muss, zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet sein, im Chore mitwirken und die Fähigkeit besitzen, den Tempelchor mit Orgelbegleitung zu dirigieren. Die Anstellung erfolgt nach den Normen der für die Beamten und Diener der israel. Kultusgemeinde Friedek- Mistek bestehenden Dienstpragmatik und Pensionsordnung mit den Bezügen der III. Gebaltsklasse, 1200 K Grundgehalt, 3 Quinquennalzulagen ä 10% und den drei nächsten Quinquennalzulagen ä 15% nebst den üblichen Emolumenten auf ein Jahr provisorisch. Ledige Bewerber und österr. Staatsbürger wollen ihre gehörig belegten Gesuche mit Angabe des Curriculum Vitae bis zum 15. Juli 1. J. *an den gefertigten Kultusvorstand einsenden und zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Reisekosten werden nur dem Akzeptierten vergütet. Friedek-Äistek, am 12. Juni 1911. Der Vorstand der israel. Kulinsgemeinde. Während der Sommermonate sind Briefe an Oberkantor J. Bauer zu rjchten an die Adresse: Wien, XIX., Himmelstrasse 60. Mit Hinweis in unserem Blatte vom 17. Februar d. J. auf die Voranzeige des kais^rl. Rates, Herrn Oberkantor Josef Singer, zeigen wir hiermit an, dass das Werk »ppv n'2 nnr" Nagykauizsaer gottesdienstliche Gesänge des ganzen Jahres, für Kantor, Chor, Solo, Soli, Recitative, mit und ohne Orgelbegleitung 102 Nummern umfassend. Komponiert und herausgegeben von Musikprofessor Leon KärtschmärofF, Oberkantor der isr. Kultusgemein ^e in Nagykanizsa bereits erschienen ist. Dasselbe (mit Porträt des Verfassers) mit bestem Papier,und Notendrücke elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 K, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Autor erhältlich. KONKURS. Beim Synagogen-Verein „Beth Israel“ nach polnischjüdischem Ritus in Wien, II., Alalzgasse 29, gelangen mit 1. August 1. J. die Stellen eines 1. Tenoristen, sowie eines 1. und 2. Bassisten zur Besetzung. Gehalt nach Üebereinkömmen. Einer der Herren, der die Fähigkeit besitzt, einen grösseren Chor einzustudieren und zu dirigieren, erhält einen grösseren Gehalt. Ledige Bewerber, die perfekte Blattleser sind, wollen ihre Gesuche samt Originalzeugnissen an das Sekretaria obigen Vereines einseudeh. KONKURS. Bei der Kultusgemeinde in Sisak (Kroatien) gelangt sofort die Stelle eines Schames der zugleich Schochet, Koreh und Bodek als auch Liberer ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1200.— nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, verheiratet, ohne oder mit kleiner Familie, wollen ihre mit den bezüglichen Nachweisen belegten, eigenhändig geschriebenen Gesuche bis längstens 1. Juli d. J. an die obige Kultusgemeinde einsenden. Reflektanten, die irgend ein Handwerk aasüben, werden bevorzugt. Nur den zur persönlichen Vorstellung Eingeladenen werden die Reisespesen vergütet. Der Kultusvorstaud. KUNDMACHUNG. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit über Plenarbeschluss vom 14. Mai 1911 verlautbart, dass die nachstehend verzeichneten Mohelim zur Vornahme der Beschneidungen von Kindern unbemittelter Personen auf Kosten der Kultusgemeinde bestellt sind. Med. u. chirg. Dr. Adolf Herzfeld, II., Praterstrasseil. Med- Univ. Dr. Max Schönfeld, VII., Mariahilferstrassse 30. Med. Univ. Dr. Alois Hauser, XVII., Mariengasse 25. Med. Univ. Dr. Isidor Reiniger, II., Grosse Schiffgasse 5. Es wird hiezu bemerkt, dass seitens des Vorstandes des israel. Kultusgemeinde Wien nur die in dieser Liste namhaft gemachten Operateure (Mohelim) empfohlen werden' können. Wien, im Mai 1911. Der Vorst md der israel. Kultusgemeinde Wien. Austritte aus dem Judentum S ch ö n g u f Max, Vertreter, geb. 29. Februar 1882. VII. Neustiftgasse 10. B i e n e n st o ck Mali geb. Segall, Private, geb. 1. April 1687. IX. Bezirk, WäHringerstraße 15. Herz fei d e r Walbnrger geb. Hollitscher, geb. 8. März 1877. I. Maxi-; miliaustraße 4. > Helle r Ernst, Kaufmann, geb. 14. Jänner 1836. I. Zelinkagaffe 4. G r ü n h o l z Martha, Private, geb. 8. Februar 1885. IV. Heugasse 14. /