Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 42 (28.10.1910)
- Date
- 1910-10-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 42. kür de» Inseratenteil ist die Redaktion nickt verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. QMtetßuitbiu in den Metliänlern der israelitischen Kttttnsaemeinde Freitag, 28. Oktob. abends 5 Uhr — M. Samstag, 29. „ „ 5 „ 80 „ Vom 30. Okt. bis inkl. 3. Non. „ 5 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um ^9 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neurieygergasse 12. Kauzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, au Sonnmid Feiertagen von <i—12 Uln. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeidet im Sekretariat des TempelgeliiiudeB, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Gebetstanden, wie in den Tempeln der israelitischen Kultusgemeinde. Paris 1909 höohste Auszelohnung. Wien 1908 Karamer-Hledallle. und London 1906 Efaren-Diplom. -MM Bedeutendstes Spezialgeschäft nzzzz der Monarchie zzmzzz für Syn agogenornate Rudolf Goldstein (Jtoilmul liniiorm-Sf.imeider Wien, U-, Taborstr. 54. ' Telephon 21.990. > — Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Faeon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reicii illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Ifutt.eu und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen Theobald Uffenheimersehe Studenten-Stiftung. Der Vorstand der Wiener Israel. Kultusgemeinde gibt bekannt, dass bei dem Wiener Magistrate Tier Stipendien mit dem Jahresbetrege von je K 275.—, und zwar je eines an einem Hörer der medizinischen, juridischen und der philosophischen Fakultät der k. k. Universität in Wien und an einen Hörer der k. k. Technischen Hochschule in Wien für die Dauer eines Jahres verliehen werden. In diesem Stadienjahre sind nur Hörer israelitischen Bekenntnisses anspruchsberechtigt. Vorzngsherechtigt sind: Bewerber, welche mit dem Stifter verwandt, nach Wien zuständig, oder im Bezirke Leopoldstadt oder in Wien überhaupt geboren sind. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburta- und Heimatsschein, Armuts- und Mittellosigkeitszeugnis,Maturitätszeugniss,Impfzeugnis, Studiennachweis uud eventuell Nachweis der Verwandtschaft. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1910. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Dr. Jakob Goldenthal-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 95.—. Bewerhangsberechtigt sind: Rabbiuats- und Lehramtskandidaten, welche sich au der Wiener k. k. Universität wissenschaftlich ausbilden. Gesnehsbeilagen : 1. der Nachweis der österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit. 2. der Geburtsschein. 3. eiu Zeugnis von einem bei einer Israel. Gemeinde Oesterreichs oder Ungarns wirklich fungierenden Rabbiner über den moralischen Lebenswandel des Bewerbers, wie über dessen tüchtiges Bewandertsein in der hebräischen und rabbinischen Literatur. 4. das Armutszeugnis. 5. der Index oder der Matrikenscheiu über die Inskription des Bewerbers als ordentlichen oder ausserordentlichen Hörer der Wiener k. k. philosophischen Fakultät. 6. die Bestätigung dreier Professoren dieser Fakultät über den fleissigen Besuch der Vorlesungen durch deu Einschreiter. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1910. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll.) Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Elisabeth Ungar-Stiftung für Rabbinatskandidaten. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von K 200.— bis K 500.—, zusammen K 2000.—. Bewerhangsberechtigt sind: 1. ordentliche Hörer a) der israel.-theol. Lehranstalt in Wien oder anderer israel.- theol. Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft; b) einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen israel.- theol. Lehranstalt, vorausgesetzt, dass nach dem Lehrplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hörer und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Prüfuugsgegeustand bildet; 2. absolvierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insoferue seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch nicht verstrii-hen ist, die Absolventen die Rabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und das Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden. 3. sonstige Israel. Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmuds sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweiseu vermögen, dass sie sich für den Beruf eines Rabbiners heranbilden. Bewerber, weiche als ordentliche Hörer eine der sub 1 b bezeichneten Lehranstalten besuchen oder absolviert haben, sowie Bewerber der sub 3. bezeichneten Kategorien müssen dem österr. Staatsverbande angehören. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsscheiu, Mittellosigkeitszeugnis s, Nachweis über sittlich-religiösen Lebenswandel, sowie die für die Kompetenzberechtigung im Sinne der vorstehenden Bestimmungen erforderlichen Studiennachweis°. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1910. Einreichstelle: I. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll) Näheres in deu von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 1. Oktober 1910. der Israel. Kultusgemeiude Wien Heinrich Klingersche Stiftung zur Unterstützung von Handels- oder Gewerbetreibenden, Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.—. Bewerhangsberechtigt sind: in Wien wohnhafte, bedürftige uud der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. Verleihuugstag: 12. Jänner 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Nachweis des Betriebes eines Handels- oder Gewerbeuufcernehmens. Letzter^Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1910. Einreichstelle: I., Seit.eustetteugasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in deu von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Der Vorstand Wien, 15. Oktober 1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien.