Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 18 (6.5.1910)
- Date
- 1910-05-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Dre Wahrheit Nr. 18. Für den Inseratenteil ist die Redaktion nickt verantwortlich. Insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. Kevetstunden in den Aetlitinlern der israelitischen Knstustiemeinde Freitag, 6. Mai abends 7 Uhr — M. Samstag, 7. „ „ 7 „ 50 „ Vom 8. bis inkl. 12. Mai „ 7 „ — „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um l/27 Uhr früh, an Samstagen nm 729 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neiuteygeryasse 12. Kauzlei8t.iniden: Au W«cJieuUt^e*i von 4 — 7 Uhr, «tu Sonn- und Feiertageu von i<>—12 Uhi. — Trauungen und Konfirmationen werden augemeldet im iSekretarint des Teinpelgebäudes, Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bor., Grüne Thoryasse 13 (llllülinergasse 21). Bebelstiilldeil: Freitag abend* 7 Uhr — Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. Au Wochentagen abends 7 Öhr — Min., früh 7 Uhr — Min. Paris 1909 höchste Auszeichnung. Wien 1908 Kammer-Medaille, und tcndon 1906 Ehren-Diplom. SM*: ttlü Bedeuten dstes Spezialgeschäft ~ der Monarchie m j für Synagogenornate von Rudolf Goldstein Oiviimul liuiiorin-Schneider Wien, II., Taborstr. 54. ■ Telephon 21.990. ■ > — Lieferant vieler Kultus gemeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare, Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verlieben Salomon Altmann-Waisen-Stiftung. Anzahl der Plätze : Zwei im Betrage von je R 63.—. Bewerbuugsbereehtigt sind: elternlose, arme, Israel. Waißen, ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, a) mit der Familie des Stifters, Herrn Salomon Altmann, verwandt sind oder b) aus Oesterreichisch Schlesien stammen oder c) von Mitgliedern der Wiener Israel. Kultusgemeinde abstammen. Bewerber der .unter a) und b) angeführten Kategorien gemessen den Vorzug. Verleih an g.stag: 8. August 1910. Gesucbsbeilagen: Geburtsschein, Totenscheine, Armutszeugnis, Sitcenzeuguis, letztes Schulzeugnis, eventuell Bestätigung des Chefs oder Lehrherrn über zufriedenstellende Verwendung. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juui 1910. Einreichsteile: 1., Seitenstettengasse 4, IT. Stock (Einreichungs- -protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. her Vorstand Wien, 1. Mai 1910. der Israel. Kultusgemeinde Wien. Fester israelitische Keligionsgemeinde. Konkurs. Im Chor-Tempel (Dohäny uteza) der Pestsr israel. Religionsgemeinde ist die Stelle eines Kantors zu besetzen. Sein Jahresgehalt ist, Wohuungsgebühr inbegriffen, mit 10.000 (zehntausend) Kronen festgesetzt. Konkurrieren mögen nur solche erstklassige Kantoren, welche das vierzigste Lebensjahr noch nicht zurückgelegt und die Fähigkeit eines Baikore haben. Ungarische Bewerber werden unter gleichen Verhältnissen bevorzugt, sollte aber ein ausländischer gewählt werden, so wird er verpflichtet sein, in einer zu bestimmenden Frist die ungarische Staatsbürgerschaft zu erwerben und sich die ungarische Sprache anzueignen. Die Stelle soll spätestens am 1. September 1. J. angetreten werden. Gehörig motivierte Gesuche sind bis zum 3 1. Mai 1. J. au den Vorstand der Fester israel. Religionsgemeinde (Budapest, VII. sip-uteza 12) zu richten. Die Reflektanten werden zum Probevortrag berufen; Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Budapest, den 26. April 1910. Der Vorstand der Fester isr. Religionsgemeinde. Konkursausschreibung. Bei der neu gegründeten israelitischen Kultusgemeinde Oderberg Bahnhof-Schönbichel gelaugt die Stelle eines zweiten Kantors zur Besetzung. Bewerber müssen befähigt sein, das Sekretariat zu leiten. Religionsunterricht an öffentlichen Volksschulen zu erteilen und nebstdem die rituellen Schlachtungen vorzunehmen. Mit der Stelle ist ein Anfangsgehalt von K 1600 und ein Wohuungsbeitrag von K 400 verbunden- Der Beamte hat nebstdem Anspruch auf die statutenmässig festgesetzten Emolumente. Musikalisch gebildete Bewerber werden bevorzugt. Die mit dem Nachweise der bisherigen Verwendung versehenen Gesuche sind bis spätestens 1. Juni 1910 an den gefertigten Kultus Vorsteher zu richten. * Viktor Lustig Kultusvorsteher. Bei der aut. orth. isr. Kultusgemeinde zu Galgocz, (Nyitram. [1500 j. 8z.) sind mit 1. August 1. J. folgende Stellen zu besetzen: 1. Die Stell« eines Oberkantors. Derselbe muss musikalisch gebildet, K“Tip* sein, eine kräftige Tenor- oder Tenorbariton-Stimme haben, die Befähigung besitzen, einen Chor einzuüben nnd mit demselben vorbeten zu kennen. 2. Die Stelle eines tüchtigen Vorbeters ^2 der ebenfalls ^“Vipi 21"W «sin muss, wird bevorzugt. Bewerber müssen ihre Befähigung als 21"V durch Zeugnisse von anerkannt orth. Rabbiuen Nachweisen und dürfen das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Gehalt des Oberkantors ist K 2000 jährlich und K 1000 für den Chor. Gehalt des Yorbeters ist K 1200 jährlich. Beide Stellen sind mit dem Einkommen der und der üblichen Nebenemolumente verbunden. Offerte sind bis 15. Juni 1. J. einzureichen und mit Kopien der Zeugnisse, Alter, Familienverhäl'nisse und bisherige Wirksamkeit zu instruieren; die Beilagen werden nicht retourniert. Zur Probe werden nur Berufene zugelassen. Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. Jakob Fuclis, Präses. Neue Dammthor-Synagoge, Hamburg Gesucht für sofort ein musikalisch gebildeter Tenor der gleichzeitig einen vierstimmigen Chor leiten kann. Anfangsgehalt 1200 Mk. Bewerber, welche als 2. Vorbeter und als Tokea fungieren können, (Extravergütung 600 Mk.) werden bevorzugt. Offerte mit Zeugnisabschriften an unser Bureau, Benekerstrasse 4.