Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1908
- Issue
- Heft 47 (4.12.1908)
- Date
- 1908-12-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Wahrheil Nr. 47. Kevetst,mden in den Detötinsern der israelitischen Knltusgemeinde Freitag 4. Dezember abeuds 4 Uhr 30 M. Samstag 5. „ „ 5 „ 55 „ Vom 6. Dezember bis IO. Dezember 4 „ 80 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um!7 Uhr früh, an Samstagen um x/29 Uhr früh. Israelitischer Tempel-Verein Wien, Vitt., Bezirk, Nemieggergasse 12. Kanzleistuuden: Ab Wochentagen von 4 — 7 Uhr, an Soun- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne- Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Oebetslundeil: Freitag abends 4 Uhr 30 Min., Samstag früh 8 Uhr 30 Min. Au Wochentagen abends 4 Uhr 30 Min., früh 7 Uhr — Min. Jüdische Toyntiee-HaHe, Wien, XX., Othniarpasse 46. Mp* Beginn der Vorträge: All Wochentagen:1/^ Uhr, an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Wochen-Programm für die Zeit vom 5. Dezember bis li. Dezember 1908. Samstag, 5., Konzert. Sonntag, 6., „Literarischer Abend“ Redakteur Siegfried Fleischer. Montag, 7., „Wandlungen im Rechte“ Pr. Josef Jerusalem. Dienstag. 8., „Reisescliilderungen aus Norwegen“ Dr. Maximilian Winkler Mittwoch, 9., „Die Hygiene der Wohnung“ Dr. J. Samuely. Donnerstag, 10., „Bilder aus dem ßeclitsleben“ III. Dr. Theodor Jänner. Freitag, 11., „Bibelvortrag“. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Israelitischer Bethaus Verein Brigittenau. werden augemeldel ii» Sekretariat des Tenipelgehäudes, XX., Kluckygasse 11, au Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen und christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nach Ungarn /.»ständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. Prämiiert: Wien 1908 Kammer-Medaille. — London 1906 E. Diplom. Bedeutendstes Spezialgeschäft - — =: der Monarchie für Spflopn-Ornale Rudolf Goldstein Civilliiid liiiifarm-Schneiiler Wien, 11., Taborstr. 54. —— Telephon 21.990. > ■■■"—»■ Lieferant vieler Kultusgremeinden Ausführung jeder gewünschten Facon vom einfachsten bis zum feinsten Genre, alles in tadelloser Güte. Streng reelle Bedienung — billige Preise. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Talare. Kutten und Baretts werden gegen massige Leihgebühr verliehen -ÄS - Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Tcrborstraße 5Y Ar« 28. November 1908 standen in Born»erkling: 1. Klasse: M a it u e 11 e 91 r beit •:r. 5 Anstreicher 2 Bäcker 1 Buch bind!". 1 Friseur 1 Glaser 6 Goldarbciie: 16 HanSkncctne.Gescvatls- Binc»»dn„el SO HilsSarbciicr 5 Kellner 2 Kutsche: 4 Magazineure 2 Monienre 7 fcrtiloijsr 4 Lvengier 2 Tapezierer 2 Tischler 4 Uhrmacher 2 Aimmermaler 2 Zuckerbäcker Tüchtige lmi vcrlätzliche Hausbesorger. li. Klasse: Stauimönniicbc Äng esrel Ire. 10 Buchvaller und Korrespaudeuien 10 Kanztisleu und Schreiber SS Kouuuie diverser Branchen 6 Manivulanlen und Hxpcdiciuen 12 Komvtoirislei! und Slrazzifteii 4 Playageineil und -Verrreier 4 Znkassanren 3 Reisende. Weibliche Abreiluiig. 42 üomvkoirisnuuen u. Kauzlislinueii 4 Praktikantinnen SS Kouiploiristin. Ans. iS Verkänseriniieii diverser Branchen 12 Kxpedienliniien und Manivulauliuiieii 3 Verschleißerinnen 2 HilfSarbeiterinuen 4 Wirthschafrerin u. Stützen d. Hausfrau 2 Kasiafräuleiii Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 28. November 1908 23.949 Vermittlungen durchgeführt. Zweck des Vereines. Der Verein hat den Zweck, unbemittelten, wissensbedürftigen Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toyubee-Halle“) unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger uud sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. Der augestrebte Zweck soll erreicht werden: d) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden; 6) durch Errichtung von Unterrichtskursen, Errichtung von Bibliotheken und Lesezimmern; c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme jüdische Kinder. KUNDMACHUNG. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass ausschliesslich die nachbe,nannten .Verkaufsstellen für Kd^cherfleisph,- unter der besonderen Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinats der Kultusgemeinde stehen: Im I. Bezirke Ignaz Weinstein, Öeiteustettengasse 3. A. Lipschütz, Krummbaumgasse 2. Alexander Fuchs, Untere Augartenstrasse 7. Ignaz Gersil, .Malzgasse 5. Sigmund Schwanz, Grosse Pfarrgasse 1. Nathan Lustiq, Leopoldsgasse 49. J. ReiSS, Leopoldsgasse 31. Wilhelm Schäfer, Adamsgasse 20. Julius Gold, Viadukt 42. Johann Ffeischhacker, Schönhrunuerstrasse 15. Max Steffel, Colnmbnsgasse 18. Ernst Fuchs, Sechshauserstrasse 35. Edmund Danzinger, Hofferplatz IQ. Sigmund Kornmehl, Oentzgasse 9. Ignaz ReiSS, Klosterneuburgerstrasse Salomon Burghäuser, XX. Jägerstrasse 26. die liier genannten Verkaufsstellen übernimmt II. II. II. II. II. II. III. III. V. X. XIV. XVII. XVIII. XX. XX. Nur 10 a. für das ehrwürdige Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kaschrus. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In dem Spitale der israelitischen Kultus<remeinde Wien, (XVIII. Währinger Gürtel 97) gelaugt an der "chirurgischen Kranker.- abteilung die Stelle eines I. Sekundär - Arztes (Abteilungs-Assistenten) eventuell die Stelle eines Sekundär Arztes mir. 1. Jänner 1909 zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt K 1600. Ausserdem erhält der Sekuudararzt freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte und zur Praxis berechtigte Doktoren der gesamten Heilkunde sein, haben praktische Verwendung auf einer gynäkologischen Klinik oder Kranken-Abteilung nachznweisen und dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der Israel. Kultusgemeinde eingesehen werden. Mit den Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind bis spätestens 10- Dezember 1908 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, zu übergeben. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. 07633691