Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1907
- Issue
- Heft 48 (13.12.1907)
- Date
- 1907-12-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Die Wahrheit Nr. 48. Keöetstnnden in den Wetötinsern der israelitischen Krittnsgemeinde Freitag 13. Dezember abends 4 Uhr 15 M. Samstag 14. „ „ 4 „ 45 „ Vom 15. bis 19. Dezember „ 4 „ 15 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, au Samstagen um xl$ Uhr früh Jüdische ToyiteHalle, Wien, XX., Othmargasse 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen 1/28 Uhr, Samstag, sowie au Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsener.. Vortrags-Programm Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: Am Wochentagen von 4—7 Uhr. an Sonn- und Feiertagen von >0—12 Uhr. — Trauungen um! Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethans-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Wlüllnergasse 21). Sebetstunden: Freitag abeuds 4 Uhr 30 Miu., Samstag morgens J/j9 Uhr, Mincha 3 Uhr. An Wochentagen um 7 Uhr früh, abends 4 Uhr 30 Miu. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden »«gemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, XX., Kluekygasse 11, an Wochentagen von 4—6 Uhr nachm., an Sonntagen and christlichen Feiertagen von 10—12 Uhr vorm. Nacii Ungarn zuständigen Brautleuten werden Ehekonsense rasch gegen Ersatz der Kosten besorgt. 1 Telephon 21990. - Spezial-Geschäft für Synagogen-Ornate — und Adjustierungen 01 AUSTRIAN iß I EXHIBITION P ii eECHQGNj|8 4 '3C6 jl /"5&- für die Zeit vom 14. Dezember bis 20. Dezember 1907. Samstag, 14. Konzert, arrangiert von Frl. Bloch unter Mitwirkung des Herrn Eduard Kornau. Sonntag. 15. Ueber besonderes Ersuchen des Vorstandes: Vortrag des Schriftstellers Adolf Gelber: rMoses“. Montag, 16. „Ueber Arbeitsrecht' (V.): Dr. Jos. Jerusalem. Dienstag, 17. „Streifzüge durch das Strafrecht“: Dr. Karl Lifczis. Mittwoch. 18. „Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage“ : Max Weissberger. Donnerstag, 19. „Das alte Rom“ (mit Skioptikou): Prof. Dr. Ludwig Singer. Freitag, 20. Bibelvortrag. Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle mau an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I., Fischerstiege 6, gelangen lassen. Zweck des Vereines. Der Verein bat den Zweck, unbemittelten, wisseusbedürftigen [ Juden in Wien in einem hierzu eingerichteten Saale („Toynbee-Halle“) i unentgeltliche, bildende und unterhaltende Belehrung zu bieten, sowie j alle Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen, welche geeignet sind, die unbemittelte jüdische Bevölkerung in Wien in körperlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht zu fördern, unter Ausschluss jeder politischen Tätigkeit. j Der augestrebte Zweck soll erreicht werden: J a) Durch Abhaltung belehrender Vorträge, durch Veranstaltung von i ' Vorlesungen und Konzerten für unbemittelte Juden;! V) durch Errichtung von Unterrichtskursen, Errichtung von Biblio- | tlieken und Lesezimmern; i c) durch Errichtung oder Förderung von Kinderhorten für arme i jüdische Kinder. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf Goldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II.. Taborstrasse 54. Bitte die Adresse genau zu beuchten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Reich illustrierte Preiskataloge gratis und franko. Dr. Adolf und Emanuel Stern’sche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass am 20. Februar 1908 aus den Jahreszinsen der Ignaz Baum'schen Armen-Stiftung zehn Plätze im Betrage von je K 39 au arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen. Bei der Verleihung der Stiftung wird vor allem auf Verwandte des Herrn Ignaz Baum von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft, aber ans der Vaterstadt des Stifters „Bielitz“ gebürtig sind, endlich auf verheiratete und mit zahlreichen Kindern gesegnete Bewerber Rücksicht genommen. Die mit dem Arrauts- und Geburtsscheine1 belegten Gesuche sind bis 31 Dezember 1907 im Eiureiehungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette behoben werden können, während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeiude Wien sind als Gesxtchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Dezember 1907. De«“ Vorstand der israel. Kultusgenieinde Wien. Aus den Zinsen der med. Dr. Adolf und Emanuel Stern’scheu Stiftung für Israel. Rigorosauten der Mediziu der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1908 sechs Plätze zu je K 207 als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihre mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medizinischen Fakultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts¬ und Mittellosigkeitszeugnisse versehenen Gesuche bis zum 31. Dezember 1907 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genosse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag dieses Stipendiums ist. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht i entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. Dezember 1907. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Das Unterzeichnete Kuratorium verlautbart hiemit. dass die Jahreserträgnisse der Jakob Fischel'schen Stiftung im Betrage von K 390 an bedürftige und würdige Personen, israelitischer Konfession, welche mit dem am IS. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fischei oder mit einem Bruder oder mit einer Schwester desselben in ab steigender Linie blutsverwandt sind, zur Verleihung gelangen. Die Bewerber habqp ihre mit Dokumenten über diese Verwandtschaft und mit einem legalen Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Dezember 1907 im Eiureiehungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, J[. Seitenstetteugasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchs blau kette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Bewerber, welche ihre Verwandtschaft und ihre Bedürftigkeit nicht entsprechend naehweisen können oder verspätet einschreiteu, werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Dezember 1907. Das Kuratorium der Jakob Fischel’schen Stiftung. 57632621