Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 7 (17.2.1905)
- Date
- 1905-02-17
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Nr. 8. Sette 2. Die Wahrheit Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk. Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VH!., Bezirk, Neudeqgergasse 12. Kanzleistun den: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagogeu^Ornate fiiiM Steinbardt Schneidermeister I. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14. Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen und guten _ Konditionen. Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen - zur Einsicht auf. -— Muster und Illustrationen gratis. 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(Slawonien ) Rabbinatsverweser, gleichzeitig Religionslehrer, Baltefillah (musikal. bevorzugt), Kore, Matrikenführer, Möbel, im Notfälle auch Schochet Ubodek. Gehalt 1400 K, freie Wohnung, 170 K für Religionsunterricht, Nebeneinkommen. Bewerber unter 40 Jahren. Anmeldungen bis 10. März. KONKURS. ~~ Bei der israelitischen Kultusgemeinde Linz a. D. ist die Stelle eines Kantors und Religlonslehrers, der zugleich Koreh ist, mit dem Jahresgehalte von 2500 K und die üblichen Nebenemolumente zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte (unter Beischluss ihrer Photographie) mit Nachweis des Alters, des Familienstandes, der österreichischen Staatsangehörigkeit, sowie ihrer bisherigen Tätigkeit überhaupt-, ferner Zeugnisse über die Befähigung als Religionslehrer für die Volksschulen, den weiteren Nachweis über ihre musikalische Bildung, ihre Fähigkeit, einen Chor mit Orgel auszubilden und zu leiten und über die Eignung, den Schochet für den Fall von dessen Verhinderung zu substituieren, bis längstens L März d. J. an den gefertigten Vorstand einhringen. Reisespesen für die zur Probe Berufenen werden bloss dem Akzeptierten vergütet. Linz, im Februar 1905. Der Kultusgemeinde-Vorsteher Ignaz Hahn. Ignaz und Rosalia Wplf Kranken- Unterstützungs-Stiftu ng. Am 2. Ijar (7. Mai) d. J. gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung per K 2Ö0an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde in der Weise zur Verteilung, dass keiner der Beteilten einen Betrag unter K 50 erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Eiureichuugsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis längstens 28. Februar 1905 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit dem Stifter nachzuweisen in der Lage sind, geniessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. Februar 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Nanette Edle von Wertheimstein’sciie Ausstattungs-Stiftung. Aus der von Herrn Siegmuud Edlen von Wertlieimstein zum Andenken an seine Gattin, Frau Nanette Edle von Wertheimstein, begründete Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme israel. Mädchen ist für das laufende Jahr ein t>tiftplatz per K 250 zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser, Mädchen aus der israel. Kultusgemeiude berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsschein, dem Sitten- und Armutszeugnisse, dem Nachweise, dass Petentiu sich im Brautstande befindet, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden mit den Geburts- und Traunngsscheinen belegten Stammbaum bis 28. Februar 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm. Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden. Auszüge aus den Geburts , Trauungs- und Sterbematrikeu der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind «Is Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Februar 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Klara Krasnopolsky’sche G ebet- und W ohltätigkeits-Stif tung. Am 5. Ijar d. J., d. i. am 10. Mai als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolsky gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K 110 unter mehrere Arme israel. Religion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 28. Februar 1905 im Eiureichuugsprotokolle der isr. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstnnden zwischen 9 bis 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stiften«, Frau Klara Krasnopolsky, werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematrikeu der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchs!) elege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Februar 1905. Der Vorstand der israel. Kultusgemeiude Wien. Spezial-Geschäft für Synagogen-Oraate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Hörten Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. 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