Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1905
- Issue
- Heft 1 (6.1.1905)
- Date
- 1905-01-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 1. Kebetstunden in den Metliäusern der israelitischen Kuttusgemeinde Freitag, 6. Jänner Abends 4 Uhr 30 M. Samstag, 7. „ 5 .. — „ Vom 8. bis 12. „ „ 4 „ 30 „ Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 7 Uhr früh, an Samstagen um 7,9 Uf)r früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen ■ - Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (ilfiüllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei. IX., Miillnergasse 21, augemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der Jy 24 — betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden : An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Spezial-Geschäft für Sppp-Ornate und Adjustierungen Vornehme und eleganteste Ausführung auch der schwierigsten Modelle. Unter einem empfehle den hochverehrten Herren Funktionären meine Massabteilung für elegante und feine Zivilgarderobe gegen massige Preise und angenehme Konditionen. Rudolf ßoldstein Civil- und Uniform-Schneider Wien, II., Taborstrasse 54. Bitte die Adresse gen an zu beachten. Billigste und reellste Bezugsquelle. Konkurs. Bei dem israel. Bethausvereine in Wien, II., Fugbachgasse 7, ist, die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors (pn), welcher den Gottesdienst mit Chor nach altjüdischem Ritus zu verrichten hat, am 1. April 1905 zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 1800 Kronen und die üblichen Emolumente verbunden. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, wollen bis längstens 31. Jänner an den gefertigten Obmann ihre Offerte mit Zeugnisabschriften, welche nicht retourniert werden, einsenden. Nur dem Acceptierten werden die Reisespesen vergütet. Adolf Schramek Obmann Wien, II., Novaranaxse 21. IConkurs. In der Versorgungsanstalt der israelitischen Tvultnsgemeinde Wien. (Altersversorgungshaus und Siechenabteilung) IX., Seegasse 9, gelangt die Stelle eines Anstaltsarztes mit dem Gehaltshezuge von K 1800.— jährlich zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle liabeu ihre mit dem Altersnachweise und den Nachweisen über die österreichische Staatsbürgerschaft, über die Erwerbung des Doktorgrades der gesammten Heilkunde an einer österreichischen Universität, sowie über die Befähigung zur selbständigen Leitnug einer Krauken-Abteilung versehenen Gesuche bis spätestens 16. Jänner 1905 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen. Der Anstaltsarzt untersteht als Beamter der israelitischen Kultusgemeinde Wien den Bestimmungen der Dienstespragraatik für die Beamten und Angestellten derselben. Der Pliichtenkreis des Anstaltsarztes ist dem Wirkungskreis der Primat ärzte an den lc. k. Krankenanstalten analog und wird durch die Dienstinstruktion für die Aerzte der israelitischen Verso rgungsanstalt geregelt. Die angeführten Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, eingesehen werden. Der Vorstand der israel. Kultuagemeinde Wien. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Lobositz gelangt die Stelle eines Rabbiners, der zugleich Religionslehrer, Kantor und Koreh ist, zur Besetzung. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von K 2000 nebst staatlicher Subvention für den Religionsunterricht an den Volks¬ und Bürgerschulen, freier Wohnung, Beheizung und üblichen Emolumenten verbunden. Eintritt näcli Uebereinkunft. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Gefl. Offerten unter Beischluss der Zeugnisabschriften, des Geburts-, Familien- und Bildungsnachweises erbeten bis 15. Februar 1905 an den Kultusvorsteher Wilhelm Bergwein. Adolf und Therese Stern’sche Wohltätigkeits- Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, dass aus den Zinsen der obgenannten von den am 14. April 1899 in Wien verstorbenen Herrn Adolf Stern begründeten Stiftung am 14. April 1905 ein Betrag von K 2500.— an würdige und bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangehörigkeit derselben zur Verteilung zu gelangen hat. Der Unterstützung bedürftige und würdige Bewerber, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geborene Kanitz nachzuweisen vermögen, sind vor allen anderen Bewerbern zu berücksichtigen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung sind mit dem Nachweise der Zugehörigkeit zur jüdischen Konfession belegt, bis I. Jänner 1905 im Einreichungsprotokolle, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden (9 bis 12 Uhr vormittags) Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1905. Der Vorstand j der israel. Kultusgemeinde Wien. Aeltestes Wiener Spezialgeschäft für Synagoge q-Ornate Benkarf Schneidermeister l. Bezirk, Tiefer Graben Nr. 14 Ornate für Rabbiner, Kantoren und Chor liefert feinstens ausgeführt, zu massigen Preisen und guten - Konditionen. Anerkennungszuschriften von Gemeinden und Funktionären liegen -== ■ zur Einsicht auf.' — Muster und Illustrationen gratis. Auch werden die elegantesten Herren-Garderoben nach Mass aus . _ . — --—feinsten Stoffen angefertigt. - —=. 1.= SSW 07637624