Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 35 (2.9.1904)
- Date
- 1904-09-02
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3062972-3063212-3063248--03242-3069984- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sette 2. Nr. 36. Die Wahrheit KeöeLftunden in den ILethäusern der israelitischen Kuttusgememde Freitag, 9. September am Vorabend d. Neujahrs 6 Uhr — M. Samstag, 10. „ am 1. Neujahrstag, Morgens 7 „ — „ „ 10. „ „ 1. „ Abends 6 „ 45 „ Sonntag, 11. „ „ 2. „ Morgens 7 .. — „ „ 11. .. „ 2. .. Abends 7 .. — „ Sonntag, den 11. September 1904, Predigt im Musikvereinssaale. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um 1/27 Uhr früh; . an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmaun Herrn Hermann Eltbogen - Wien, XX. Bezirk, Rafaelgasse Nr. 12. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez., Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, apgemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24.— betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: An Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden: An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes, Mezzanin. Siegmund und Regine Kauders’sehe Heirats- Ausstattungs-Stiftung für mittellose jüdische Bräute. Aus der obgenannten Stiftung sind am 26. November 1904 die Jahreßerträgnisse per K 220 vor allen anderen an Verwandte des stifterischen Ehepaares, Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin, Frau Regine, geborene Schlesinger, in erster, zweiter und dritter Linie, an Verwandte der Familien Dr. Anton Kauders aus Könnend, Ungarn und Johanna Wolf verehelichten Kauders aus Eisenstadt, * Ungarn, Josef Schlesinger aus Tyrnau, Ungarn, und Johanna Neubrunn verehelichte Schlesinger aus Trencsin, Ungarn, (iu erster und zweiter Linie) und in Ermanglung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien an nach Wien zuständige, hezw. in Wien geborene und bis zur Zeit der Bewerbung daselbst wohnhafte Bewerberinnen, endlich in letzter Linie an Bewerberinnen österreichisch oder ungarischer Staatsangehörigkeit, ohne Rücksicht auf Zuständigkeit und Wohnort zu verleihen. Die Gesuche sind mit dem Geburtszeugnisse, dem Mittellosigkeits- oder Armutszeugnisse, dem Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise des Brautstandes zu belegen: Bewerberinnen, welche das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend machen wollen, haben dieselbe dokumentarisch nachzuweiseu; Bewerberinnen, welche nach Wien zuständig sind, haben die Wiener Heimatsberechtigung, in Wien geborene endlich den Umständ, dass sie bis zur, Zeit der Bewerbung in Wien domizilierten, mit dem .Meldzettel zu belegen. Die Ueberreichung der ordnungsgemäss belegten Gesuche hat bis längstens 30. September 1904 im Einreichungsprotokolle der isr. Kultusgemeinde (I. Seitenstetteng 4,1. St.), woselbst Gesuchäblankette während der Amtsstunden (9 bis 12 Uhr vorm ) unentgeltlich behoben werden können, zu erfolgen. Auszüge aus den Geburts- Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden in keiner Weise berücksichtigt, Wien, 1. September 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien, Sti£t-u.ri.gre32L Im Monate September sind bei der israelitischen kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleihen: Die Siegmund und Regine Kauders’sche Stiftung für Brautausstattung; Verleihungsbetrag K 220. Die Samuel Klinger’sche Stiftung für Wöchnerinnen; vier Plätze ä K 88. . Die Max Marmarosch’sche Stiftung für Handelsakademiker; zwei Plätze ä K HiO. Die Freiherrlich von Rothschild’sche Künstler-Stiftung im Mindestbeiträge von K. 800. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in Nummer 36 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Gemeiudehettiäuser zu ersehen 8. M. Klinger’sche Widmung für jüdische mittellose Wöchnerinnen. Am 10. November d. J. gelangen die Erträgnisse der von Herrn Samuel Klinger zum Andenken an seine Gattin Frau Pauline Klinger errichteten Stiftung an vier arme israelitische Wöchnerinnen im Betrage von je K 88 zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben die mit ihrem Geburts- und Trauungsscheine und dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 30. September 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Küitusgemeinde, I. Seitenstetiengasse 4, zu überreichen, woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags Gesuchsblankeite unentgeltlich zu behtbeu sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der Israel Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet übeireichte oder mit den oben geforderten Beilagen nicht versehene Gesuche wid keine Rücksicht genommen. Wien, 1. September 1304. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Bekanntm aohung. Der Vorstand des „Vereines zur Bekleidung armer alter Männer“ Israel. Konfession gibt hiemit bekannt, dass die diesjährige Beteilung mit Winterkleidern am 15. November vorgenommen wird. Gesuche sind an den Vorstand des „Vereines zur Bekleidung armer alter Männer“, II, Zirkusgasse 3 (Restauration Sohr) bis I. Oktober d. J. zn richten. Bewerber müssen das 65. Lebensjahr überschritten haben, in Wien wohnhaft sein und die Dürftigkeit und Würdigkeit nachweisen. ‘ Die geehrten P. T, Mitglieder des Vereines werden ersucht von ihrem statutarisch festgesetzten Vorschlagsrecht ebenfalls bis’ zum 25. Oktober Gebrauch zu machen. Verspätet einlangende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Wien, im September 1904. Isidor Löwit, Isidor Schwarz, Schriftführer. Obmann. Inkassant. Beim Unterstiitzungsverein „Tomech Ewjonim“ wird ein Inkassant sofort ausgenommen. Reflektanten, die eine Kaution im Betrage von 100 K leisten müssen, haben ihre Gesuche an den Präses obigen Vereines, Oberkantor Mayer Schorr, II., Ob Donaustrasse 47, zu senden. Bei massigen Preisen. mm RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Spezialgeschäft fftr Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. Reichillustrierte Preisverzeichnisse gratis uud franko. Atelier fttr elegante Herren Garderoben nach Mass ans den feinsten lnn. Auslttnderstoffen. Coulante Zahlungsbedingnisse. 421545