Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1904
- Issue
- Heft 28 (15.7.1904)
- Date
- 1904-07-15
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. Nr. 28. Die Wahrheit Konkurs. Iv der israelitischen Kultusgemeinde in B.-Leipa gelangt die' Stelle eines Unterkantors. 2. Lehrers in der Talmud-Thora-Schule und Sekretärs, mit weicher Stelle ein garantiertes Einkommen von 2000 K, ausserdem noch ein Einkommen aus der rituellen Schlachtung, an Hochzeitsgebühren und an Gebetstifrungen verbunden, ist zur Besetzung. Bewerber, die nicht über 45 Jahre alt sein dürfen, haben nebst einer kurzen Darstellung inres bisherigen Lebenslaufes, ihren Geburtsschein und ihre Zeugnisse vorzulegen. Der Bewerber muss zur rituellen Schlachtung befähigt sein und Schofar blasen können. Berücksichtigt werden nur Bewerber, welche eine musikalische ' Bildung nachweisen. Solchen Bewerbern steht auch ein Mehr-Einkommen in Aussicht. Probevortrag erforderlich. Dienstantritt im Laufe des Monates August. Zureisekosten (nicht Uebersiedlungskosten) werden nur dem Akzeptierten vergütet. Der Akzeptierte hat , vor Dienstantritt den Dienstvertrag anzunehmen und zu fertigen. Offerten bis 20. Juli 1 J. Nachdruck wird nicht honoriert. Isr. Kultusgemeinde Böhm. Leipa, im Juni 1904 Der Vorsteher: Dr. J. Oesterreicher hohsthtiiss- Eine Kultusgemeinde in Mähren sucht für die hohen Feiertage, und zwar für rvcoi .Tn einen choralisch gebildeten Kantor, und ist eventuell dessen weitere Aufnahme bei Ivonvenienz nicht ausgeschlossen. Zuschriften unter Angabe der Ansprüche sind bis Ende Juli 1. J. an die Redaktion der Kantor^n-Zeitung unter Chiffre A. zu richten. Konkurs. Infolge Berufung unseres Rabbiners Herrn Dr. Linz nach Pilsen gelangt bei der gefert. Kultusgemeinde mit 15. Oktoberd. J. die Stelle eines Rabbiners, der gleichzeitig Vorbeter und Koreh;sein muss und auch den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen zu besorgen hat, zur Besetzung. Der Posten ist mit einem Jaliresnehalte von K 1600, dem Ertrag der Stiftungen und Matrikenführung, nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten verbunden. Jene Herren Bewerber, die österreichische Staatsbürger und beider Landessprachen mächtig sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bei dem gefertigten Vorstande bis längstens 1. August d. J. einbringen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Dobrisch. A. Bondy. PATENTE aller Länder erwirkt Ingenieur M.CELBHAUS, ~b«aL<5.etsr WIEIf, TU., Siefoensteriigttsse 7 gegenüber dem k. k. Patentamte. Darlehne grosse und kleine zu 4, 5, 6°/0, günst. Beding, schnelle Erledig. K. E. Koschorek, Berlin 48. Rückporto. Derzeichnis der Kerftorbenen Vom 3. Juli bis 9. Juli 1904. Minna Jellinek geb. Roth, Agentensfrau, 50 I.; Rudolf Köller, Bankbeamter, 52 I.; Margarete Fischer, Zeitungsverschleißerstochter, 16 I.; Rosalia Wachtel, Agentensgattin, 51 I.; Karl Steruberg, Kassierssohn) 9 Monate; Regina Zavasdky, Agentensgattin, 383/4 I.; Anna Stark geb. Schwarz, Schloffersgattin, 60 I.; Therese Berenfeld, Schlosierswitwe, 75 I,; Emanuel Weyer, Lederhändlerskind, 10 Monate; Jakob Römer, Kaufmann. 53 I.; Siegfried Schöntag. Privatbeamter. 23 I.; Leopold Wilhelm. Schneidermeisterssohn, 8 I.; Franziska Robitschek geb. Sommer, Private, 69 I.; Samuel Spitzer, Schlofsergehilfe, 21 I.; Friederike Schwarz geb. Mosinger, Handelsagentenswitwe, 46 I.; Edgar Grünberg, Lehrerssohn, 33/4 I.; Alfred Listenfeld (Lindenfeld), Kleidermacherinssohn, 7 Monate; Adolf Groß, Zuschneider, 82 I.; David Fisch, Taglöhner, 4L I.; Michael Stern, gew. Lehrer, 60 I.; Adolf Hajek, Kaufmann, 60 I.; Adele Fuchs, Schneiderin, 34 I.; Fanni Hahn geb. Dreier, Privatiersgattin, 75 I.; Jsak Löw, gew. Hausierer, 83 I.; Esther Weiß geb. Deutsch, Schneiderswitwe, 80 I.; Mina Frisch, ohne Beruf, 50 I.; Abraham Hersch Bot recte Mensch, Privat, 66 I. Für Nichtkönve nieren des wir d das Geld retour gegeben. Modeanzua K 24.— Ueb erzieh er K 18.— 1 UI ft e r K 34.—. Al le s r e i n e S ch a f w o l l I a e o b R o t h b e r g e r, k. u. k. H o f l i e f e r a n l, W i e n, 1., S te f a usp latz 9/ Verkauf bis 12 U h r n a ch t s. streng NV2 8. Sonnenschein’*5 Hotel Erzherzog Franz Carl streng -itrn nächst dem Kurparke und den Bädern, mit 45 Passagierzimmern, mit Terrassen, grossem Speisesaal, schattigem Restaurationsgarten, penible Reinlichkeit, billige Preise, ganzjährig geöffnet.’ Omnibus am Bahnhöfe. — Uebernahms von Hochzeiten. Schwarz „CAFE ZENTRAL“ T7\7“ien, II-, Taboxstrasse 2^- Rendezvous-Lokale für rxz Kantoren. Gesehäftsleiter : Mathias Balogh. Telefon Nr. 14916. ■■ 3ST OsTr. 7109. : -. ’ Die sciiöflsten, besten und billigsten Grabu. 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