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Die Wahrheit · 1904-06-03 · Heft 22 (3.6.1904) · page 12

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1904
Issue
Heft 22 (3.6.1904)
Date
1904-06-03
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Sette 2. Die Wahrheit Nr. 23. Hebetstunden in den Wetöäulern der israelitischen Kultusgemeinde Freitag den 10. Juni ' Abends 7 Uhr 30 Min. Samstag den 11. Juni ,/ 8 .. 45 1 „ Vom 12. bis 16. Juni „ 7 Uhr — Min. Der Gottesdienst beginnt an Wochentagen um Uhr früh; an Samstagen um 8 Uhr früh. Israelitischer Bethaus-Verein im IX. Bez, Grüne Thorgasse 13 (Müllnergasse 21). Aufgebote, Trauungen, Confirmation u. dgl. werden in der Tempelkanzlei, IX., Müllnergasse 21, angemeldet. Dieselbe besorgt auch nach Ungarn zuständigen Brautleuten gegen Ersatz der K 24 — betragenden Eigenkosten den erforderlichen Eheconsens Kanzleistunden: Au Wochentagen von 6—8 Uhr abends. An Sonn- und christl. Feiertagen von 10—12 Uhr vormittags. Israelitischer Tempel-Verein Wien, VIII., Bezirk, Neudeggergasse 12. Kanzleistunden : An Wochentagen von 4—7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10—12 Uhr. — Trauungen und Konfirmationen werden angemeldet im Sekretariat des Tempelgebäudes. Mezzanin. Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. werden angemeldet bei dem Vereins-Obmann Herrn Hermann Eltbogen Wien, XX. Bezirk, ßafaelgasse Nr. 12. StlftrcLZ^g-erx Im Monate Juni sind bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien folgende Stiftungen zu verleihen: Josef Spitzer’sche Stiftung für drei oder vier in Wien wohnhafte, des Ernährers beraubte, jüdische Familien, Verleihungsbetrag zusammen K. 240. Andreas Feigl’sche Stiftung 8 Plätze ä K 100, für jüdische "Witwen. Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer-Stiftung. Zu verteilen K 820 an höchstens vier jüdische Familien Rosalia Pollak’sche Stiftung für eine jüdische blinde Frauensperson. Eiu Platz ä K 70. Max Ritter von Pfeiffer-Stiftung für einen Hörer der Rechte im 2. oder einem höheren Jahrgange der Wiener Universität. Ein Platz ä K 400. Von dem Magistrate zu verleihen: Die Katharina Goldstein’sche Witwen Stiftung 3 Plätze ä K 400., für jüdische Witwen, deren Gatte in der Zeit zwischen dem 16. Juli 1903 bis 15. Juli 1904 verstorben ist. Die näheren Bestimmungen über diese Stiftungen sind aus den vollständigen, in der Nummer 23 unseres Blattes enthaltenen Ausschreibungen sowie an den Kundmachungstafeln der Kultusgemeindebethäuser zu ersehen Aus der Fanny von Hofmannsthal-Dormitzer-Stiftung gelangen die Erträgnisse per K. 820 an höchstens vier verarmte israelitische, der Unterstützung würdige, in Wien domizilierende Witwen zur Verteilung. Die mit dem Todtenscheine des Gatten und einem Armutszeugnisse belegten Gesuche sind bis 30 Juni 1904. im Einreichungprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, L Stock, zu überreichen. Gesuchsblankette werden im Einreicliungsprotokolle unentgeltlich ausgefolgt. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Juni 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Josef Spitzer’sehe Stiftung. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiermit, dass aus den Zinsen der Josef Spitzer’schen Stiftung ein Betrag von zusammen K. 240. an drei oder vier in Wie« wohnhafte Arme, des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Verteilung gelangt. Die Bewerber, bezw. - Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise, dass der Ernährer, sei es durch Tod oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 30. Juni 1904, im Einreicliungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde I.,Seitenstettengasse 4,1. Stock, während der. Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags zu überreichen. Gesuchsblankette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbe-Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung Wien, 1. Juni 1904. Der Vorstand . der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung Die Religionsprüfungen für Schüler au Mittelschulen finden für das 2. Semester dieses Schuljahres Montag, den 20. Juni 1904 von 4—6 Uhr nachm, iu der Religionsschule der israelitischen Kultusgemeinde (I, Seitenstettengasse No. 2) durch den k. k. Professor Herrn Dr. H. Pollak statt. Wien, im Juni 1904. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Tüchtiger Kantor der musikalisch gebildet ist, mit klangvoller Tenorstimme, guter Chordirigent, tüchtiger ampi pmi vniw, 24 Jahre alt, verheiratet, sucht mit bescheidenen Ansprüchen passende Stelle. "Vermittler nicht ausgeschlossen. Unter Fischer 8., Kantor, Nagyszeben Bei massigen Preisen. RUDOLF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Hr. 54. Spezialgeschäft für Synagogen - Ornate und Adjustierungen, einzig billigste Bezugsquelle. 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