Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1903
- Issue
- Heft 39 (23.10.1903)
- Date
- 1903-10-23
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Vie lVahrhett. Nr. tz3 Kiindmachung. (Adolf Ignaz und Julie Marzelline Mautner von Markhof sehe Stiftung.) Am 6. Februar 1904 gelangen die Interessen der Adolf Zgnaz Mautner Ritter von Markhos'schen Stiftung für Wiener Waisenknaben und der Zulie Marzelline Mautner vonMarkhos'schen Stiftung für Wiener Waifenmädchen im Betrage je 4920 K nach Abrechnung der Jnsertions- und Druckkosten zur Verkeilung. Ferner gelangt der infolge Ablebens eines Stiftlings frei gewordene Betrag von 620 L sammt den s mittlerweile aüfgelaufenen Interessen an ein katholisches Mädchen zur Weiterverleihung. Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben im Alter von 12 bis 16 Jahren, beziehungsweise arme Waisenmädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren berufen, welche in Wien heimatberechtigt sind, sie mögen sich in einer Wäiscnanstalt befinden oder nichts Die vorhandenen Stiftungsintressen sind zu gleichen Teilen, somit mit je 610 L an je acht, die stiftbriefliche Eignung besitzende Waisenknaben, beziehungsweise Waifenmädchen zu verleihen; hievon haben vier Waisenknaben und vier Waifenmädchen der katholischen Religion, zwei Waisenknaben und zwei Waifenmädchen der evangelischen Religion A. K. oder H. K . uüd zwei Waisenknaben und zwei Waifenmädchen der Israel. Religion anzugehören. Die Bestimmung jener acht Waisenknaben und jener acht Waisenmädchen, welchen ein Stiftungsbetrag zuzuwenden ist, erfolgt durch das Lob in der durch die StifMiefe für die Verlosung festgesetzen Weise. Der HÜgefäÜene St'iftungsbetrag wird aber nicht sofort aüsbezählt, sondern sruktifizirt und nach' Maßgabe der Bestimmungen der Stiftbriefe zum Beginne. eines Gewerbes oder, als Stipendium zur Fortsetzung der Studien, den Mädchen aber bei Verehelichung, jedoch erst' nach zurückgelegtem 18., eventuell nach vollendetem 24. Lebensjahre ausgefelgt. Mütter, Vormünder oder Pflegepartheien, welche um Verleihung eines solchen Stistbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ansuchen wollen, haben ihre Gesuche .-mit dem Tauf(Geburt)scheine, Jmpfunaszeug' nihe und dein Nächwekse über die Wiener HeimaisängehbriKeit ihrer Pfleglinge, sowie dem Totenscheine der Eltern oder des Vaters der Waisen, endlich mit dem Zeugniße über denSchulfortgang (Jähreszeugnis, Schulnachricht) oder 'dem Zeugniße über den Fortgang einer Berufsbildung und mu einem legalen Armutszeugniße zu belegen und bis längstens 15 November 1903 im Einreichungs-Protokolle der Magistrats-Abtheilung XIII zu überreichen. Auf verspätet überreichte, sowie auf nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Vom Magistrat« der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, am 14. September 1903. ZU Der Verein bezweckt: 1. Die Volkserziehung bei den Israeliten durch Errichtung oäer Unterstützung von Schulen und durch andere geeignete Mittel zu fördern; 2. Israeliten, wo sie ihres Glaubens wegen zu leiden haben, eine wirksame Stütze "zu bieten. Durch Leistung eines Jahresbeitrages von mindestens drei Gulden ö. W. wird racn ordentliches, durch einmalige Zahlung von «Hindert fl. ö. W. lebenslängliches Mitglied des Vereines. Anmeldungen zu Beitritt werden erbeten unter der Adresse: „Israelitische Allianz zu Wien“ . L, Weihburggasse 10, I. Stock Schneidermeister Wien, 1., Tiefer Graben 14, Kreites Wiener- Specialgfesehäft für Syaagogen-Ornate und Adjustirungen liefert den P.' Tv Herren, Rabbinern und Cantoren nach Uebereinkommen zu ermässigsten Preisen und guten Conditionen. Muster und Gfiisfecationen .auf Verlangen gratis and franco. Cantoren- Ausbild ung;. Obercantor Jacob Bauer W ien, II- Bez_3X1 ovarragasse S7, ertheilt auch ferner nach bewährter, practisch vielfach erprobter Methode Unterricht in allen cantoralen Fächern. , S -pr e c h s t u n d e n im Bureau der Redaction „Die Wahrheit“ ( Oesterr.-ungär. Cantoren-Zeitung“): Vormittage 9—10 Uhr; .Nachmittags 3—4 Uhr. 0er bieiste Beweis: Für Nichtkonv e lt i e r elr b e s w i r b b a s G e l b retour gegeben. - M a t r o s e n - A n z u g K 12.— K u a b e n - U l st er . “ K 18.— K n a b en - A H z u g m i t G il e t X 17,— En g l i s ch e Be l v e t - A n zöge K 13 — Alles r eine S ch as w olle. J a eo b Not bb erg e r, k. u. k. H o r l i e s e r a n 1,>Wi en, I.. S t evhanspl atz 9. Verkauf bis 12 Uhr Nachts-. Allen Fachmännern,- Offizieren, Post-.Bah». und Polizeibeamten, sowie Jehem, der eine gute lthtbraucht/zur Nachricht,' daß tvir- ' den. Allein - Verkauf -der.' neuerfuiideUe» ' Orlgiuat-Geufer I4karat. Elekiro-Gvld. Pläqüe-RemMhren ^System' Gla»ksiitt«7 . : 'der,nommen haben. Diejesihre» - «sitzen ein ' äntimagnerischrk > , - PräzistonSwerk, sind genauest regülirt und erprobt, und leisten wir für, jede Uhr .eine Aährige ' I .schriftliche Garantie. Die Gelhäüse, welche aus drei Deckeln f . mit Sprungdeckel lSävonen«/ , bestehen, sind chüchmoderi^ prachtvoll auSgeftatlez und aus dem .neuerfundenen» absolut unveränderlich, amerikanischen Goldin-Welall hergestelll, und auierdem noch mit ein« Platte 14 karat. Golde» überzogen und besitzen daher da» Aussehen von echte« Golde derart, daß sie selbst »»» Fachleuten vou.einer echt goldene« Utzr. di« So« K kostet, nicht |u unterschckden sind. Einzige Uhr der Welt, - ««»ch« nie da« Goldmi»srht« vetkeril' 10.000 'Nachbestellungen und . c«. S.w0 BelodungSfchrnben umerhalb 6 Monate« erhalten. Preis einer Srrre», oder Damen-Uhr nur iS Lportoünd zollfrei. 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Rur für die hiergenannten \ erkaufsstellen übernimmt das Rabbinat die Verantwortlichkeit - in Betreff des Kaschrus. - •, Wien, im August 1903. : Der. Vorstand der Israel. Culfusgemeinde Wien. Eigeuchümer und Herausgeber 1. Bauer. — Chesredacteur Dr. M. Lowy. — Verantwort!. Redacteur Alois Kulka. Druck von Franz Frieii, Sbwn, IL. Obere Donaustraße 63 (Telephon Nr. 18472).