Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1901
- Issue
- Heft 1 (4.1.1901)
- Date
- 1901-01-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. IEc -Ucbrfoit. Nr. 1. Trauungstaxen israel. Bethaus-Verein „Brigittenau“. I. Classe ...... Kr. 200.— II- * . « 130 — III. . . , 80 — IV. , .. 40. Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne. Herrn Hermann Ellbogen, XX., Rafaelgasse 12. Concurs-Ausschreibung. Bei der israel. Cultusgemeinde in Karlsbad ist die Stelle des Obercantors vacant und soll spätestens am 1. Juli 1901 wieder besetzt werden. Musikalisch gebildete Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, mit guten Stimmmitteln und der Fähigkeit, den Synagogenchor zu unterrichten, wollen ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche bis Ende Januar 1901 an den Unterzeichneten Vorstand einsenden Fixer Gehalt 3600 Kronen und nicht unbedeutendes Nebeneinkommen. Bevorzugt werden jene Bewerber, welche die Befähigung besitzen, Religionsunterricht zu ertheilen. Alle näheren Bedingungen sind beim gefertigten Vorstände einzusehen. Karlsbad, den 25. December 1900. Der Vorstand der isr. Cultusgemeinde. Concurs-Ausschreibung. Mit Bezugnahme auf die im Juni 1900 erfolgte Concurs-Ausschreibung wegen Besetzung der Cantorstelle in der Gemeinde Floridsdorf, bringt der gefertigte Vorstand zur Kenntnis, dass die Besetzung dieses Postens bis nun noch nicht erfolgt ist. Es werden demnach Gesuche von Bewerbern um diese Stelle, welche nebst der für dieselbe erforderlichen Eignung, auch die Fähigkeit besitzen, entweder den Religionsunterricht zu ertheilen und die Stellung eines Religio ns elirers auszufüllen, oder die Geschäfte des Secretariates zu besorgen, bis mm 15. Februar 1901 entgegengenommen. Mit dieser Stelle ist der Gehalt von 1800 Kronen nebst den üblichen Emolumenten, sowie freie Wohnung im Amtsgebäude der Cultusgemeinde verbunden. Bewerber, welche nicht 40 Jahre alt sein sollen, wollen ihre mit dem Curriculum vitae und den abschriftlichen Zeugnissen, über ihre Befähigung und bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche an den gefertigten Vorstand einsetiden. Nur zu einem Probevortrag eingeladene Bewerber werden zu einem solchen zugelassen und werden Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Floridsdorf, am 2. Jänner 1901. Der Cultusvor stand. Elise Herrsche Beiratsaasstattiinjp-Stiftunf. Aus der Elise Herz’schen Ileiratsnussra-rtiings-Söftung füi Bräute ist ein Platz im Betrage von K. S20 zu verleihen. Pie Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzavreBeu, iu ’ sie moralisch untadelbaite. dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eltern und in Böhmen oder "Wien geboren sind und sich im Brautstande befinden. Das Zeugnis über den Brautstand ist von» Bräutigam eigenhändig zu unterzeichnen und von zwei Zeugen zu bestätigen. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1901 im Einreichungsprotoeolle der israel. Cultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesucheblanquette während der Amtsstundeu von 9 — 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auf -nicht gehörig belegte oder verspätet einlangende Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. W i et, am 1. Jänner 1901. Der Vorstand der israel. Cnltnsgemende Wien. 1 K'Dnri 1 1901 Jänn. rao Wochenabschnitt Haftara Freitag 4 18 Samstag 5 vn th ’>rr> mpii j Sonntag 6 15 Montag 1 16 Dienstag 8 17 Mittwoch 9 18 Donnerstag 10 19 CONCURS. An der israelitischen Cultusgemeinde zu Hlinik im Trencsiner Comitate ist die mit einem Jahresgehalte von 500 Kronen, freier Wohnung, ganzer Schechita und üblichen Emolumenten dotirte Stelle eines Cantors inipl pTD am 1. März 1901 zu besetzen. Bewerber, die rvfajp von 3 autorisirten Rabbinen besitzen, wollen ihre mit, Zeugnisabschriften über streng religiös-sittlichen Lebenswandel, Familienstand versehenen Offerte ehestens einsenden. Zum Probevortrage werden nur die hiezu Berufenen zugelassen, die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Hlinik, 2. Jänner 1901. Saini Novak, Präses. SaloinoQ Frankl’sche Heirats-Stiftung. Aus der obgenannten Stiftung gelangen die einjährigen Zinsen im Betrage von K. 400 an ein armes israelitisches Mädchen, welches sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburt«-, Armuts-, Moralitäts- und Brautstandszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 15. März 1901 im Einreichungsprotocolle der israel. Cultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. Jänner 1901. Der Vorstand der israel. Cnltusgemeinde Wien. Sigmund Fluss Eigene Filialen: Wien, II., Kleine Sperlgasse 8, Drag, Wenzelsplatz 52, neu, Budapest, Elisabethplatz 10. 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