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Die Wahrheit · 1899-11-21 · Heft 36 (21.11.1899) · page 2

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1899
Issue
Heft 36 (21.11.1899)
Date
1899-11-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Die Wahrheit. Nr. 36. Concurs-Ausschreibung. Bei der Czernowitzer israelitischen Cultusgemeinde ist die Stelle des Unter-Cantors wieder zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 600 fl. nebst den üblichen Emolumenten verbunden. Der Unter-Cantor muss ein guter Tenorist behufs Mitwirkung im Tempel - Chor und zur Chor-Dirigirung geeignet, ferner der hebräischen Sprache mächtig und Bai Koreh sein und darf nicht zum Stamme der Kohanem (Priester) gehören. Die erste Anstellung erfolgt provisorisch auf ein Jahr. Bewerber, welche auf diese Unter - Cantorstelle refleetiren, wollen ihre gehörig adstruirten Gesuche mit den Nachweisen über ihr Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, genossene musikalische und sonstige Bildung, sowie über ihre bisherige Verwendung im Choraldienste bis längstens 20. December 1899 an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Czernowitz (Bukowina, Oesterreich) richten. Der Cultusvorstand behält sich vor, manche von den Bewerbern zu Probe-Vorträgen einzuladen, doch werden nur dem Acceptirten die Reisespesen ersetzt. Czernowitz, am 6. November 1899. Für den israelitischen Cultusvorstand: Der Präses: kais. Bath Naftali Tittinger. Concurs. Bei der gefertigten israelitischen Cultusgemeinde ist der Posten eines musikalisch gebildeten und tüchtigen Chormeisters, der zugleich für die Stelle eines zweiten Cantors und zur Ertheilung des israelitischen Religionsunterrichtes an Volksschulen befähigt ist, zu besetzen. Gehalt K. 2000 jährlich, Alter nicht über 35 Jahre, Dienstantritt nach Uebereinkunft. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, und sich über die bereits ausgeübte Leitung eines gemischten Tempelchores ausweisen können, wollen ihre Gesuche sammt Zeugnissen bis 30. November d. J. richten an den Beginn des Gottesdienstes. Freitag Abend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 4'/, Uhr 8 Uhr II. „ Tempelgasse 3. 4 Vs „ 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. . 5 „ 8 „ „ Tempel, Gr. Schiffgasse 8 4l/s » 7 ,. .NI22VN „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgasse. 4V2 „ 974 mnp 83/4 „ „ Fugbachgaffe. 4Vs „ 7 ,, NV2V.-I VI. „ Schmalzhofgaffe 3 . . . 4V, „ 9 „ Ppia 8 „ IX. „ Müllnergaffe. 4 % » 8 „ XV. Bez., Turnergaffe 22. . . 4V2 .. 8 „ XVI. „ Hubergaffe 8 . . . . 4 Vs .. 8 74 .. XVHI. „ Schopenhauerstr. 39 . 47s 8 74 '' Jugendgottesdienste . 11V4 „ Vorm. 27* „ Nachm. 1 Kalender. D»nn 1899 November Wochenabschnitt Haftara Dienstag 21 19 Mittwoch 22 20 Donnerstag 23 21 Freitag 24 22 Samstag 25 23 rrm» 2V'i tr"y <n “itoxna Sonntag 26 24 m nroa -inrr Montag 27 25 raum-k Dienstag 28 26 naum o Zur Beachtung. Hauslehrer (Correpetitoren, Justructoren), Hofmeister (Erzieher), Vorleser, Schreiber «Stenographen), Zeichner, Musiker, durchwegs israelitische Studirende an Wiener Hochschulen, empfiehlt bereiiwillig und unentgeltlich auf schriftliche Anfragen hin Dr. Friedrich S. Krauss, Wien, I., Weihburggasse 10, I. Stock. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Iglau, Mähren. Iglau, 1. November 1899. Heiratsantrag Ein junger Cantor sucht behufs Verehelichung ein häuslich erzogenes, hübsches Mädchen mit etwas Vermögen. Derselbe hat einen Posten mit einem Einkommen von fl. 800.—. Zuschriften an die Redaction dieses Blattes unter Chiffre „Masal“. K. u. k. Hof-Orgel-Fabrik Gebrüder Rieger Jiigerndorf, Oesterr.-Sclilesicn. Filiale in Budapest, VII., Garay-utcza Nr. 48 im eigenen Hause. Gediegene, billige Tempelorgein zu sehr entgegenkommenden Bedingungen. Orgelkatalog kostenfrei. Amerik. Harmoniums auch mit Pedal, jede Orgel ersetzend liefert unter Garantie billigst J. SAPHIR, Wien, II. Bez., Praterstrasse 23. Grosses Lager von neuen Clavieren und CIavier - Geleg-enheitskUufen. Rudolf Göttin Civilnnd Uniform-Schneider WIEN II., Taborstrasse Nr. 54. Specialgeschäft für Ornate und Talare. Bestellungen nach Mass werden prompt und billigst ausgeführt. Auf Verlangen wird koscher gearbeitet. Nouveautes in Herrenkleidern aus den feinsten In- und Ausländer-Stoffen.

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