Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1899
- Issue
- Heft 20 (11.6.1899)
- Date
- 1899-06-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Die Mahrheit. flir. 20. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Kladno gelangt ab 1. September 1899 die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors und Koreh, welcher den Tempelchor selbstständig leiten kann, zur Besetzung. Der zu Acceptireude muss der böhmischen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig und zum Religionsunterrichte an den böhmischen Volks- und Bürgerschulen autorisirt sein, dessen Ertheilung ihm obliegt. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 Kronen nebst der staatlichen Unterrichts-Subvention verbunden. Bewerber wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche nebst Zeugnisabschriften, welche nicht retournirt werden, bis längstens 10. Juni d. J. beim gefertigten Vorstande eiubringen. Persönliche Vorstellung nur über vorherige Berufung erwünscht. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. KLADNO, am 7. Mai 1899. Der Cultusvorsteher: Siegfried Löwner. Concurs. Endesgefertigter Vorstand sucht einen n. Cantor *nip'< p-ira tsm» mit ausgesprochener Bassstimme u. musikalischer Bildung. Gehalt 1000 Kronen, einen Theil der Schechitah, freie Wohnung nebst den hierorts üblichen Nebenemolumenten. Bewerber unter 30 Jahren werden bevorzugt. Der Posten ist am 15. Juli a. c. zu besetzen. Der Probevortrag wird nur Berufenen gestattet. Jaszbereny, Ung., 1. Juni 1899. Für den Vorstand: Mandl Mdr, Präses. (Loncurs. Gefertigter sucht per sofort einen musikalisch gebildeten Tenoristen mit klangvoller Stimme (jälirlidje Anstellung), dem die Gelegenheit geboten wird, sich zum Cantor und Schochet vollkommen auszubilden; ferner einen tüchtigen, musikalisch gebildeten Bassisten für die hohen Feiertage und zwar von N"-. bis nach 7T3D. Gehaltdes Tenoristenpr. Monat fl. 10.-. des Bassisten fl 50.— als Pauschalhonorar. Für Beide Verköstigung seitens der Gemeinde und nicht unbedeutende Nebenemolumente. Reflectirende wollen ihre Offerte bis Mitte Juni l. I einsenden an H. Abrahamsohn, Odercanior, Tprnau. Concurs. Ein Sopranist und ein Altist, welche Noten lesen können, ferner ein Bassist mit schöner Stimme werden beim Gefertigten acceptirt. Gehalt für je einen Knaben 30—40 st., über sämmtliche Feiertage, oder bei Engagement für das ganze Jahr 5 fl. Pro Monat und ganze Verpflegung. Der Bassist erhält 60—80 fl., sowie Kosttage und Nebeneinkommen. Zuschriften an M. Klein, Obercantor, Szered a. W., Ungarn. Schochet mit Kaboles von einem orthodoxen Rabbiner wird für die Sommermonate gesucht. Anmeldungen an Jos. Benedikt, Restauration, Mödling bei Wien. Lekach tauw. Die Kennzeichen der Seuchen (ansteckende Thierkrankheilen), genauere Kennzeichen der Tuberkulose, Rinderfinne, die Zeichen des Milzbrandes unmittelbar nach dem Swächten, nutzere und innere Erkrankungszeichen erkrankter Thiere erlernt der Schochet am leichtesten nach dein j Handbuche von H. Z. Gelbart, j Prediger in Labes in Pommern j (Deutschland).! Preis 2 Mark, j Gegen Nachnahme oder vorherige [ Einsendung des Betrages von dem; Verfasser zu beziehen. Vacauzeu. (Deutschland ) Barmen. Prediger und Religionslehrer. Fixum 4400 Mark. Meldungen bis 10. Juni an den Schriftführer H. Ganz, Barmen. — Tuchel (Westpreußen), Cantor, Schächter, Kore und Mohel. Fixum 1200 Mark, freie Wohnung. P'ebeneiiikommen 800 Mark. — Fulda Tüchtiger Schochet, 1500 Marl Gehalt, 6 0 Mark Nebeneinkommen. — Büdingen iOberhessen). Religionslebrer, Norbeter, Chorleiter, Schochet, 1800 Mark Einkommen, freie Wohnung. Meldungen an Herrn Sichel. — Nördlingen (Baiern-. Hilfscantor, Hilfsschächter, Cultusbeamter, 1100 Mark Gehalt, .'>00 Mark Nebeneinkommen. Meldungen an Vorstand. Zur Beachtung. Hauslehrer (Correpetitoren, Jnstrnctoren), Hofmeister (Erzieher), Vorleser, Schreiber (Stenographen), Zeichner, Musiker, durchwegs israelitische Studirende an Wiener Hochschulen, empfiehlt bereitwillig und unentgeltlich auf schriftliche Anfragen hin I>r. Friedrich S. Krauss, Wien, I., Weihburggasse 10. I. Stock. Beginn des Gottesdienstes. Freitag dlbend Samstag Früh I. Bez., Tempel, Seitenstetteng. 4 7':, Uhr 8 Uhr II. „ Tempelgaffe 3. 7‘/2 , 8 „ „ „ Türk. Tempel, Circusg. 71/, .. 7'.. ,. „ „ Tempel, Gr. Schiffgasse 8 7»;- „ 7 „ .-ittarcn 9'.-4 " mniy „ „ Tempel (nach poln. Ritus) Leopoldsgasse. 7\, » 83U , „ „ Fugbachgasse. 7'/, „ 7 nöa^n VI. „ Schmalzhofgasie 3 . . 71/ ' l‘> >’ 9 .. spiö 8 „ IX. „ Müllnergasse. 7 8 „ XV. Bez., Turnergasse 22 . . . 7 V, 8 „ XVI. „ Hubergasse 8 . . . . 71/. „ 8',4 , XVIII. „ Schopenhauerstr. 39 . 7'/s " 8'/4 " Ing endgottes d ienste . lVj4 „ Vorm. 21,._, ,. Nachm. Kalender. tD“3“in 1899 Juni man Wochenabschnitt Haftara Sonntag 11 3 Montag 12 4 Dienstag 13 5 Mittivoch 14 6 Donnerstag 15 7 - Freitag 16 8 l Samstag 17 9 npn •"Tjjpjn nna"! Oonditorei -nw fit. Stein "«w Wien, II. Bezirk, Circusgasse 39 nimmt Bestellungen für Hochzeiten, Sudes und sonstige feierliche Gelegenheiten entgegen und werden in der besten, billigsten und zufriedenstellensten Weise ausgeführt. Durch Ankauf von Restauflagen bin ich in der Lage, folgende Werke zu bedeutend herabgesetzten Preisen zu liefern: Dessauer, Pentateuch übersetzt nebst dem Raschi-Comment., vocalisirt und ebenfall* übersetzt, in Leinwand (statt fl. 7'50) fl. 4 50; Schiick, Schulchan-Aruch, sämmtliche Theile in jüdisch-deutscher Sprache geh. fl. —-80; Josua und die Richter mit deutscher Uebersetzung geb. (statt fl. —'50) fl. —30; Siwche Zedek, Handbuch zur gründlichen Erlernung der Schecliita in deutscher Sprache (statt fl. 1.—) fl. —50; Meisel, Sechut Abot, Homilien I.. II., III. (statt fl. 3 60) fl. 1'8Provinzaufträge werden gegen Nachnahme prompt und reell ausgeführt. 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