Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 629 (19.3.1937)
- Date
- 1937-03-19
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 680. — Wien, Freitag, 10. März 1087. Oll tTIMMI Saft« 7 Markus Teich Wien I. Ruta Teich 9«b. Szlomowlez Warszawa Vermählte Wien, Marz 1937 Kammermusik-Abend. Dir. Gustav Spielmann veranstaltet Montag, den 22. März 1937, um 8 Uhr abends, im Großen Ehrbar-Saal unter Mitwirkung der Herren Julius Schwarz, Richard Goldner und Eugen Alexander Winkler einen Kammermusik-Abend, bei welchem folgende Streichquartette zur Aufführung gelangen: Joseph Haydn — Quartett D-Dur, Felix Mendelssohn-Bartholdy — Quartett D-Dur, sowie ein Quartett des jungen jüdischen Komponisten Julius Chajes, welches vom Ro©6-Quartett uraufgeführt wurde. Das Reinerträgnis fließt wohltätigen Zwecken zu. Karten bei Karbenzentrale, Graben 28. Kundmachung Die Wiener Molkerei bringt auch heuer Pessach - Koschermilch in allen ihren Filialen zum Verkauf. Die Pessach - Koschermilch wird in ihren Meiereien in Niederösterreich unter streng ritueller Aufsicht der von Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr. M. Rosenmann bestellten religiös verläßlichen Organe erzeugt Jede Kanne und jede Flasche ist mit einer Plombe, respektive einer Schleife versehen mit dem Aufdruck ries -uw abn Vom 26. März bis 3. April in allen Verkaufstellen erhältlich Wiener Molkerei Zionistischer Veranstaitungskniender Freitag, 19. März. Onegg Sabbatb 8 Uhr abends. 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13. Sohlußfeier des Onegg Sabbath. Vortrag Dr. Eli Straus. Gesang: Konzertsänger J. Segal- Rosenbach. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, Vortrag: „Redewendungen in den talmudischen Schriften und in der allgemeinen Literatur.“ Es sprechen Prof. Dr. I. Glaser und Wolf Beizer. Rezitation: Prof. David Weinstein, Gesang: Tenor Josef Kalb und N. Schwarz. 2. Bez.: Hecbaluz Hakte! Zioni (Stadtkibuz und Poel), n, Novaragasse 29. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergaese 25. 14. Bez.: Sektion und WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21, Gesang: Oberkantor Dr. David Fischer, Vortrag: Dr. Ignatz Seidenfeld. 17. Bez.: Sektion XVI/XVH, Frauengasse 9. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, Vortrag: J. Horzberg, Gesang: Aron Sigall. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Univer- Bumstraße 62. Samstag, 20. März. 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, A6 Uhr nachmittags, Dr. Moritz Rosenfeld: „Einiges über die werbende Kraft im Judentum.“ 2. Bez., Sektion 11, Sprengel Augarten, Blindenheim, 11., Augartenstraße 35, 1. Stock, %9 TJhr abends. V orführung des neuesten Palästina-Filmes. Redner: Kultusvorsteher Dr. I. Kl ab er. 2. Bez.: WIZO Prater, Sluwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags, Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Aschkenasy. 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VII und Klub Junger Zionisten (Brith Zion VI/VII), VI., Webgasse 35, A9 Uhr abends, Gesellschaftsabend zu Ehren der Vizepräsidentin VI/VII, Frau Frieda Nemon, Ansprache: Frau Dr. Sophie Löwenherz. Akademie mit Tanz. 9. Bez.: Sektion VlUilX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), lA9 Uhr abends. Isaak Abr avanel-F ei er. Anläßlich des 500. Geburtstages. Festrede: I)r. David Rothblum, Gesangsverträge: Oberkantor Josef Feuer. 10. Bez.: Sektion X, Pemerstorfergasse 25, 8 Uhr abends. Melave Malke. Sonntag, 21. März. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, Ah Uhr nachmittags, Gastspiel des Theater des J. K. J. Anschließend Akademie mit Tanz. 13. Bez.: Sektion Breitensee, XV., Akkouplatz 7, ab 5 Uhr nachmittags Gesellige Zusammenkunft. Montag, 22. März. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, Mezzanin, 8 Uhr abends, Hebräischkurs für Anfänger und Chuk Ivri für Fortgeschrittene. 4. Bez: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2, A8 Uhr abends. Zusammenkunft der WIZO-Mitglieder, Uhr abends. Zusammenkunft der Sektionsmitglieder. Vortrag Ingenieur Oskar Bauer: „Sinn und Bedeutung des Pessachfestes“ Der für den 17. März angekündigte Abend: „Erez Israels Aufbau im Liede“ von Segal-Rosenbach wurde aus technischen Gründen auf den 31. März verschoben. 6. Bez.: Arbeitsgemeinschaft für die KKL.- Peesachaktion, VT., Loquaiplatz 11, A9 Uhr abends. Zusammenkunft der KKL.-Funktio näre. Gesinnungsgenossen, welche sich an der Arbeit beteiligen wollen, werden eingeladen, zu dieser Besprechung zu erscheinen. 10 Bez.: Sektion X, Pemerstorfergasse 25, 8 Uhr abends, gesellige Zusammenkunft. 12. Bez.: Sektion und WIZO Meidling, Sechshauserstraße 52, A9 Uhr abends, Oberfmanzrat Dr. Hugo Benedikt: „Jüd isehe Berufsstatistik in ö st erreic h.“ Dienstag, 23. März. 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Hedme, I., Sohottenring 25, 8 Uhr abends, Vereinsabend. 3. Bez.: Sektion in, Wiener Ring-Caf4 Stubenring 18, 8 Uhr abends, Ausseh ußeitzung. 9. Bez.: Sektion VTU/IX, Währingerstraße Nr. 6/8, 8 Uhr abends, Ohuk Ivri, unter Leitung von Prof Kestenbaum: „Sifruth Ohadaschah: Brenner.“ 13 Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 8 Uhr aibends, Vereinsabend. 16 Bez: Hechaluz Haklal Zioni, Frauengasse Nr. 9, 8 Uhr abends, Zionistisches Seminar. Dr. Otto L ö w y und Dr. F. P i c k h o 1 z „Geistige und körperliche Hachse h a r a b.“ 18. Bez.: Sektion und WIZO XVHI, Weimarerstraße 7, A9 Uhr abends, Isaak Abra vanel-F eier, Festrede Dr. David Rothblum. Mittwoch, 24. März. 2. Bez.: Hechaluz Haklal Zioni, IL, Novaragasse 29, 8 Uhi abends. Zionistisches Seminar. Elias Rubin: „Im Labyrinth der Unentschlossenhei t.“ 2. Bez.: Sektion Schlittel, Cafe Residenz, Löwengasse 39, A9 Uhr abends. Ing. Oskar Bauer: „Das Geheimnis des Judentum s.“ 10. Bez.: Sektion X, Pemerstorfergasse 25, 8 Uhr abends, Achad-H aam-Gedenkf eier. Anläßlich des 10. Todestages. Gedenkrede Dr. Chaiim Tartakower. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 52, y2 9 Uhr abends, Vereins- und Vortragsabend. Donnerstag, 25. März. 1. Bez., Sektion I., Bauernmarkt 8, %9 Uhr abends. Gesprochene Zeitung. Doktor Hugo Groß: „Die Lage in Palästina.“ Richard Stössl: „Jüdische Erziehungsprobleme.“ Dr. Kurt Stern: „Proselyten im J u d entu m.“ 2. Bez., Hechaluz Haklal Zioni, 8 Uhr abends, Novaragasse 29: Vereinsabend. 13, Bez., Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. PENSION UND SPEISEHAUS HERMINE EICHNER gibt bekannt, daß sie ihren Betrieb für die Passah-Feiertage unter eigener Leitung führtl Hechaluz Haklal Zioni Freitag, den 19. März, 9 Uhr abends, Novaragasse 29: Onegg Schabafeb. Montag, den 22. März, 8 Uhr abends, Novaragasse 29: Hebräischkurs. Dienstag, den 23. März, 8 Uhr abends, Frauengasse 9: Zionistisches Seminar. Novaragasse 29, 8 Uhr abends: Siohah. Mittwoch, den 24. März, 8 Uhr abends, Novaragasse 29: Zionistisches Seminar. Donnerstag, 25. März, Novaragasse 29, 8 Uhr abends: Vereinsabend. Anmeldungen für die Hachsöharah kn Sekretariat des H. H. Z. I., I., Marc-Aurel-Straße 5, im Zentralheim, Novaragasse 29, allabendlich um 8 Uhr und im Stadtkibuz, H., Rueppgasse Nr. 8, ganztägig. Tel. Stadtkibuz: R 45-1-66 B. Hachscfiarah In kurzer Zeit werden wir Chaluzim wieder auf dae Land hinauegehen, um dort die landwirtschaftliche Schulung anzutreten. Man unterscheidet zwei Arten von Hachecharah. die gleich wichtig sind. Die erste Art ist die geistige Hachecharah, die in Aneignung von Kenntnissen der jüdischen Geschichte, Erlernung der hebräischen Sprache und dem Vertrautwerden mit den Vorgängen in der zionistischen Bewegung besteht. Die zweite ist die körperliche Hachsöharah, die während der Sommermonate gepflegt wird und in der körperlichen Vorbereitung besteht. Der Neuaufbau von Altneuland erfordert eine Jugend, die nicht erst im Lande selbst mit dem Ümlernen beginnt. Ein echter Chaluz bereitet seine Umschulung in der. sorgfältigsten Weise bereite vor seiner Alijah vor. Die Landarbeit ist natürlich ungleich schwerer als die in der Stadt. Doch der jugendliche Körper gewöhnt sich allmählich daran, und die Ilachscharah Also treffen wir uns bestimmt... an den Sederabenden im Restaurant fl. BABSCHAK Wien, IL, Große Schiffgasse 3, Tel. A 46-4-39 Unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Josef Babad B, r ihmt sind seine ungarischen Weine, Pa- IHstinaweine, Met, Slibowitz, Cognac von S 2*— per Liter aufw. — Besonders empfehlenswert : seine streng koschere Küche. nos bv ivs Studenten in einigen Ländern, wo sie diffamiert und in ihrer Ehre verletzt werden, eine Sympathiekundgebung für die Kämpfer in sicu cucmam'i oh ua.i«.u, uuu u.« Palästina .sowie eine Resolution gefaßt, mit ißt eine der positivsten Formen der Vorbereiwelcher der Delegieren.tag seinen Wunsch tung. Fast sechs Monate hindurch sind wir fern der Stadt und befreunden ums mit der Mutter Erde. Wir erkennen die ungeheure Wichtigkeit der Landwirtschaft und sind mit dem Aufwand aller unserer Kräfte dabei, die Landarbeit zu erlernen, die in der Pflege des Ackerbodens und seiner Frucht, von der Saat bis zur Ernte, besteht. Wir haben fast ein halbes Jahr hindurch Gelegenheit, jene Härte und Ausdauer ums beizubrimgen, die wir dann in Erez Israel brauchen werden Wenn wir dieses halbe Jahr auf dem Lande sind, so ißt es selbstverständlich, daß wir auch hier nicht auf die Erfüllung der kulturellen Arbeit, also der geistigen Hachecharah, vergessen. Wir lernen Hebräisch, es finden Sioboth statt, bei denen wir über die Vorgänge im jüdischen Leben in der Galuth und in Erez informiert werden. Der Höhepunkt einer jeden Woche ist der On&gg-Sabbath So werden wir auch in diesem Jahre darangehen, in der Haehßcharah uns für Erez und ein Leben in der Gemeinschaft vorzübereilen Wir begrüßen das Kommen des Frühjahrs, wo wir weder aufs Land ziehen und unsere Arbeit beginnen. Adolf Morgenstern SEDERSCKÜSSEL echt Silber, fabelhaftes Stück, preiswert zu verkaufen. Lipschitzv I., Brandstätte 5 Der XIX. Delegiertentag des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Österreichs „Judäa“ wurde am 13. d. M., um 8 Uhr abends im Chajessaai des Zentralheimes, IX., Alserstraße 26, vom zurücktretenden Präses, abs. jur. Jakob Landau, mit einer kurzen Übersicht über die inneren und äußeren Verhältnisse, eröffnet. Dr. Pachtmann, der das Tagespräsidium über nahm, wies auf diie kritische Lage des jüdischen Volkes in fast allen Ländern hin und gedachte der Toten des vergangenen Jahres. Unter den erschienenen Gästen begrüßte Doktor Pachtmann Oberbaurat Ing. Stricker, den Obmann der Sobulkommissiiom, Herrn Dr. Klaber, der seinerzeit die Grüße des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde überbrachte. Dr. Pickholz übermittelte die Grüße des zionistischen Landeskomiitees. In Fortsetzung des Delegiertentages erstattete am nächsten Tag abs. jur. Landau den Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr, in dem er auf einen großen Erfolg der kulturellen Arbeit, die Veranstaltung vieler Vorträge, hinwei&en konnte. Er schilderte die Beziehung zu den akademischen Behörden, der Sachwalterschaffc wie auch zu den jüdischen Behörden als gut und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Kultusgemeinde in Zukunft die Judäa noch mehr fördern werde. Bei der Neuwahl wurde abs. jur. Jakob Landau als Präses wiedergewählt, in den Ausschuß die Herren: stud. med. Beermann, cand. ing. Haber, stud. med. Rosenfeld, cand. phil. Tyndel, cand. med. Witznitzer. Es wurden Resolutionen für die Förderung der hebräischen Universität, Proklamiemng des Fasttages als Demonstration und Sympathiekundgebung fiir die jüdischen Tieferschüttert, gibt der Vorstand des Synagogen- Vereines „Beth Israel", II., Leopoldsgasse 29, Nachricht vom Ableben seines geistigen Oberhauptes, Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners Mayer Mayersohn Der Verblichene, der im 76. Lebensjahre verschied, wirkte 40 Jahre in unserer Gemeinde, und werden wir ihm stets ein dankbares Andenken bewahren. rrsnpi Der Vorstand des Synagogen-Vereines „Beth Israel” Wien, II., Leopoldsgasse 29 nach Einigung der zionistischen Mandatare im Interesse der jüdischen Sache ausspricht. Mit dem Absingen der Tikwah wurde der Delogie rten tag ges ch lo s sen. Generalversammlung des Sportklubs Hakoah. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Sportklubs Hakoah findet am Dienstag, den 23. März, um 19.30 Uhr im Klubheim, I., Wiesingerstraße 11, statt. Alle Mitglieder haben die Pflicht, an dieser Versammlung teilzunehmen. Jüdisch Kultureller .Elttfrnbund, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Montag, den 22. März 1937, 8 Uhr abends, im Lokale des Bundes jüdischer Frontsoldaten, XVI., Hellgasse 7, Elternversammlung. Redner: Prof. Dr. Arthur Bogner über: „Religiosität in der Erziehung“, Richard Stössel über: „Der Jüdisch-Kulturelle Elternbund.“ Die Sektion Schüttei, die auf Anregung des Kultusvorstehers Dr. N. Frey und der Sektion Stuwerstraße organisiert wurde, konnte im Laufe von drei Monaten einen Stand von über hundert aktiven Mitgliedern erreichen. Es be* stehen alle Aus sichten, den Stand in kürzester Zeit noch wesentlich zu vergrößern. Inzwischen hat der Landesverband die Selbständigkeit der Sektion Schüttel offiziell bestätigt. In einer Zuschrift an das Präsidium des Landesverbandes sprechen die Leiter der Sektion dafür ihren Dank aus, mit dem gleichzeitigen Versprechen, auch weiter alle Kräfte im Interesse des Zionismus und des Landesverbandes, der den österreichischen Zionismus repräsentiert, einsetzen zu wollen. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, Wien, n., Praterstraße 11. Samstag, den 20. ds., A9 Uhr abends, neunte ordentliche Hauptversammlung. Tagesordnung: Berichte, Neuwahlen, Anfälliges. Zutritt nur für Mitglieder. — Kostenlose Stellenvermittlung. Wir bitten um Meldung von freien Stellen, schriftlich od. telephonisch (R 40-1-56 U), von 3 bis 7 Uhr nur an Wochentagen. Vermittlung erfolgt auch in die Provinz und ins Ausland. Von Freitag, den 26., bis einschl. Montag, den 29. ds., bleibt, das Sekretariat geschlossen. TREFF#«. Ssder-Abenden am 2 6. und 2 7. März unter Leitung des bekannten Oberkantors B. Zimmerspitz im "itto-Restaurant W. SPRITZER II., Hammcr-Purgstall.Cass« (1 Minute vom Oisnabed) Zur Verabreichung gelangen erstklassige Oster-Spezialitäten. Ausschank von original Palästina-Weinen zu zeitgemäßen Prefsen.Tfschbestellungen erbaten unter A 45-5-42 1k eö*ee IdacUe ist Pessach. Es ist höchste Zeit, daß Sie an die Versorgung ihres Haushalts mit Mazzoth denken. Sie sollen nochmals erinnert werden, daß es in Wien eine Mazzothfabrik gibt, der es gelungen ist, dm Konsimentenptiblikwin durch vierzig Jahre restlos zu befriedigen, so daß es heute in Wien keine populärere Marke gibt als die Marke der Mazzothfabrik Schmidl, die unter der bewährten Leitung des Herrn Nathan Brodetzky steht. Die Einrichtung dieser Fabrik und die Methode dieser Erzeugung, sowie die erstklassigen Materialien, die sie verwendet, bieten die Sicherheit für die Herstellung einer unübertrefflichen Qualität von Mazzoth. ln den letzten Wochen herrschte Hochbetrieb in der Fabrik, aber kein noch so scharfei' Betrieb beeinträchtigt die sorgfältige Einhaltung eines Produktionsprozesses, der die Erreichung des qualitativen Produktionszieles gewährleistet. Es ist alles so eingerichtet und es wird so gearbeitet, daß es wirklich nicht übertrieben ist, wenn man sagt, daß dm, was diese Fabrik ihren jüdischen Kunden bietet, das Beste vom Besten ist. Für peinliche Kaschruth ist durch die Aufsicht seitens des Obenabbiners Doktor Babad gesorgt. Lesen Sie in dieser Nummer die Mitteilungen der Kultusgemeinde, in denen die Schmidl-Mazzoth-Fabrik ausdrücklich unter den Betrieben genannt ist, unter deren Kaschruth das Wiener Rabbinat die Garantie übernimmt. Außer Mazzoth erhalten Sie bei Schmidl auch vorzügliche Farvel und erstklassigen Mazzoth- Grieß, Es sei nochmals besonders auf die Schmhll-Extra-Qualität N, B. hingewiesen, die wirklich eine Qualität für anspruchsvollste Feinschmecker ist.