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Die Stimme · 1936-09-11 · Heft 580 (11.9.1936) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 580 (11.9.1936)
Date
1936-09-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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UUa S Oll tTIMMI Nr. 580 — Wien, Freitag, 11. September 1088 KrahctoiiiD üüjüS! Ullillllulllu Wien. Seitenstettengasse Nr. 2 XI.. Zentraifrledhof, netten dem I. Tor. Samstag geschlossen Mitteilungen der Isr« Kultus* gemeinde Betsitzkarten für die Synagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der hohen israelitischen Feiertage im Jahre 1936. Der Vorstand der Israelitischen Kultus- Gemeinde Wien gibt bekannt, daß die restlichen Betsitzkarten filr die Gemeindesynagogen und temporären Betveranstaltungen anläßlich der diesjährigen hohen israelitischen Feiertage noch wie folgt erhältlich sind: Für den Stadttempel, I.. Seitenstettengasse 4, für den Leopoldstädter Tempel. II., Tempelgasse 5, für den Großen Musikvereinssaal, I., Dumbagasse 3, und für den Großen Sofiensaal, III., Marxergasse 17, an der Hauptkasse der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 1 Uhr mittags. Für den Fünfhauser Tempel, XV., Turnergasse 22, für den Ottakringer Tempel, XVL, Hubergasse 8, für den Währinger Tempel, XVIII., Schopenhauerstraße 39, für den Floridsdorfer Tempel, XXI.. Hol/.meistergasse 12, in -dem betreffenden Kultusbezirksamte am Standorte der angeführten Gemeindesynagogen, und zwar während der Amtsstunden von 8 Uhr früh bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags. Nachdem die hohen Feiertage bereits am l(i. d. M. beginnen und ein großer Andrang bei den Kartenausgabestellen zu erwarten ist, wird das jüdische Publikum, das auf Betsitzkarten reflektiert, ersucht, ehestens Karten zu besorgen, da sonst der Fall eintreten könnte, daß keine Betsitzkarten mehr bei den Kartenausgabestellen erhältlich wären. Gottesdienste für die israelitische Schuljugend zum Schulbeginn 1936/37. Auf Erlaß des Stadtschulrates für Wien finden anläßlich des Schulbeginnes Gottesdienste für die israelitische Schuljugend der Volks- und Hauptschulen am Montag, den 14. September, für die der Mittelschulen am Mittwoch, den 16. September, jedesmal um K9 Uhr früh in jenen Synagogen statt, in denen die Jugendgottesdienste während des Schuljahres abgehalten werden. Der Standort der Gotteshäuser ist aus den Verlautbarungen in den Schulgebäuden ersichtlich. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen sowie in den temporären Betlokalen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am Neujahrstag. Am Donnerstag, den 17. September 1936, erster Festtag, Beginn halb 8 Uhr früh: I., Seitenstettengasse 4: Oberrabbiner Dr. I. Taglicht; I., Dumbagasse 3 (Großer Musikvereinssaal): Rabbiner Dr. A. Kaminka; I., Fleischmarkt 24 (Festsaal des Hotels Post): Inspektor I. Oebier; II., Tempelgasse 5: Rabbiner Dr. J. M. Bach; HI., Untere Yiaduktgaese IS: Rabbiner Dr. K. Kupfer; III., Marxergasse 17 (Großer Sofiensaal): Rabbiner Kand. Dr. I. Z. Kanner; V., Siebenbrunnengasse 1 a: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. DrobLnsky; VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllnerga'sse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27: Rabbiner Doktor A. Weiner; XIII., Eitelbergergasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22: Dozent Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Kand. Dr. A. Bandler; XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein; XXL, Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Ara Freitag, den 18. September 1936, zweiter Festtag, Beginn halb 8 Uhr früh: XVIII., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Doktor A. Z. Schwarz; XX., Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Jüdische Kunststelle, I., Kai 3, R 28-2-36. Neuanmeldungen für die diesjährige Spielsaison werden ganztägig entgegengenoramen. Die Mitglieder erhalten ermäßigte Karten für sämtliche Privat- und Bundestheater und Konzerte. Leihbibliothek, I., Kai 3. Neuerscheinungen der Schönen Literatur und Judaica gegen geringe Leihgebühren in der Leihbibliothek der Jüdischen Volkshochschule. (Auch für Kunststellenmitglieder.) Jüdisches Kulturtheater. I., Kai 3, R 28-2-36. Samstag, 12. September, 20 Uhr, findet die 100. Aufführung des erfolgreichen Zeitstückes ,.Die Grenze“ in deutscher Sprache statt. „Die Grenze“ wurde von Morris Schwartz für sein jüdisches Theater in New York und für Gastspiele in Amerika erworben. Gleichzeitig ist das Stück für England und Frankreich angekauft worden. Chanson-Abend Helmut Mark. Der von einer erfolgreichen Auslandstournee zurückgekehrte Kabarettist Helmut Mark gibt Samstag, 12. September, 18 Uhr, im Jüdischen Kulturtheater einen Abend mit eigenen Chansons. Karten von S 1 bis S 2.50 in der Jüdischen Kunststelle. Regierung hält Erklärung des Koloi London, 8. September. Das CoJonial Office begleitet die Mitteilung über die Betrauung des Generals Dill mit dem Oberkommando in Palästina mit einer Kundgebung, in der alle zur Beruhigung gemachten Anstrengungen dargelegt werden und in der auegeführt wird: „Es kann nicht zugelassen worden, daß die Gewalttaten und die Drohungen, mit welchen die Führer der Araber auf die Politik der britischen Regierung Einfluß gewinnen wollen, fortgesetzt werden. Es müssen sehr energische Maßn ahraen getroffen werden, daß die bisherige Unruhe und die Ausschreitungen in Palästina in kürzester Zeit beseitigt werden. Deshalb wurde nach Palästina eine weitere Division entsandt. Mit dem militärischen Oberkommando in Palästina wfird General Dill, ehemaliger Chef der Operations- und Nachrichtenabteilung im Kriegeministerium, betraut. Die britische Regierung erklärt neuerlich, daß sie von dem aufrichtigen Wunsch beseelt ist, gegenüber den Arabern und Juden eine gerechte und unparteiische Politik zu betreiben und für den Frieden und die Entwicklung Palästinas zu arbeiten, und sie hofft, daß sich die angekündigte königliche Kommission wird nach Palästina begeben können, sobald die Ruhe wiederhergestellt sein wird. Die Regierung denkt nicht daran, das Mandat über Palästina aufzugeben.“ Weiter heißt es in der Erklärung: „Die englische Palästinapolitik befindet sich in Übereinstimmung mit den Auffassungen der Mandatskommission des Völkerbundes, w-ie sie im Jahre 1930 festgelegt worden sind. Danach ist die englische Verpflichtung gegenüber Arabern und Juden in Palästina von gleichem politischem Gewicht und diese beiden Verpflichtungen sind m i t eina n d e r v e r e i n b a r. Die englische Regierung kann der Anwendung von Gewalt keine Zugeständnisse machen. Der a r abisclie Generalstreik ist eine Provokation der englischen Autorität in Pa- Ermäßigte Glückwunschtelegramme Österreich—Palästina Die österreichische Post- und Telegraphendirektion teilt mit, daß anläßlich des jüdischen Neujahrs Glückwunschtelegramme zwischen Österreich und Palästina „via Radio Austria et Syrie“ vom 14. bis 29. September zu einer ermäßigten Einheitsgebühr von 5.50 Goldfranken für jedes Telegramm zulässig sind. an Mandat fest! läßtina gewesen. Der Venmittlungeversuoh Nuri Paschas ist angesichts der Fortsetzung der Gewalttätigkeit als gescheitert anzusehen.“ General Dill ist mit ßeinem Stabschef bereits a.bgereist. Die Truppen, die morgen mit der Einschiffung beginnen, sind 15.000 Mann stark. Eine Erklärung Schertoks Jerusalem, 9. September. Zu der Mitteilung des englischen Kolonienministeriuins erklärt .Mosche Schertok, der Leiter der politischen Departements der Jewish Agency, daß ee eine entscheidende Wendung in der Haltung der Regierung bedeute, denn jedenfalls sei die Gefahr, (Laß die Palästinaregierung die Vorschläge Nuri Paschas annehmen und damit den arabischen Terror mit einer Suspendierung der jüdischen Einwanderung belohnen würde, vorläufig abgewendet. Zum erstenmal bediene sich die Regierungeiner offenen Sprache, indem sie die Schuld an den Unruhe n den Araherführern zuschreibt und den Zusammenhang zwischen dem Streik und den Unruhen definitiv foststellt. Daß der Streik ein solches Ausmaß angenommen hat, ißt nur dem von den Terroristen aungeübten Druck ziizuschreiben, die, wie die Regierung stillschweigend zugi'bt, nicht rechtzeitig unterdrückt w u rd e n. Die Wiederherstellung der Ordnung hätte mit viel weniger Aufwand erreicht werden können, wenn die Regierung von Anfang an Entschlossenheit gezeigt und nicht wiederholt versucht hätte, mit Versprechungen politischer Konzessionen Frieden zu erkaufen, was sich als Fehlschlag erwies und die Terroristen in ihrem Treiben nur ermutigte. Noch schwere Prüfungen Schertok befaßt sich dann mit den Ausfeichten auf Sicherheit und erklärt,, daß möglicherweise schwerere Prüfungen als bisher der Juden harren, daß jedoch kein Grund vorhanden sei, die bisher geübte Disziplin und Sclbstbelierrs c h u n g zu bereuen, die durch vereinzelte Ausbrüche unverantwortlicher Elemente nicht durchbrochen werden konnte. Die Juden in Palästina sind überzeugt, daß ihre Politik der Selbstbeherrschung in der1 Dia.spora voll gewürdigt wird. Die meisten jüdischen Verluste sind das Ergebnis feiger Überfälle aus dem Hinterhalt, während die unzähligen Angriffe auf jüdische Siedlungen, die allnächtlich einem Kugelregen ausgesetzt sind, energisch zurück,geschlagen werden. Die Araber eind nicht in ei n e einzige jüdische Siedlung eingedrungen; nicht ©ine einzige jüdische Position ist aufgegoben worden; die Juden haben sich im ganzen Lande behauptet. Immer verständigungsbereit Was die Möglichkeit von Verhandlungen mit den Arabern anbetrifft, so weist Schertok darauf hin, daß die Juden stets bereit gewesen sind, Gelegenheiten, die zu einer Verständigung führen könnten, aiiszunützen und auch während der gegenwärtigen Unruhen verschiedentlich Versuche in dieser Richtung gemacht haben; sie haben jedoch bei den Arabern kein Gehör gefunden, solange diese hofften, den Sieg über die Juden und die Regierung davonzutragen. Nur wenn man den Arabern klar macht, daß die Grundlagen des Mandats nicht mit Gewalt zerstört werden können, ist der Boden fiir eine freundschaftliche Verständigung geebnet. Schertok schließt mit der Warnung, daß der Kampf noch nicht beendet sei und daß noch ernste Gefahren bezüglich der Einwanderung drohen, die die Wachsamkeit sämtlicher Teile der Judenheit erforderlich machen. Der hum. Verein „Horodenka“ gratuliert seinem langjährigen verdienstvollen Obmann, Dir. Moses Meie r, und seiner Gattin Reginc Meier anläßlich ihrer Silbernen Hochzeit aufs herzlichste. Jung WIZO-Mirjam I., Jordangasse 7. Die erste zwanglose Zusammenkunft findet in der Woche nach Rosch-Haschanah, also zwischen 15. und 25. September, statt. Begiuu der regelmäßigen Sicboth ab 5. Oktober. Anforderungen von Tempclkarteu sind an Buudesscbwester Margit Liebtenstern, VIII., Alserstraße 47, Tel. A 29-6-72, zu richten. Minjan der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt. Wie alljährlich veranstaltet die zionistische Bezirkssektion Leopöldstadt auch in diesem Jahre im großen Saalo des Hotel Central, 11., Taborstraße 8 a, anläßlich der hohen Feiertag© einen feierlichen Gottesdienst mit Predigt. Kartenverkauf findet täglich von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends und Samstag von %8 bis 1/. 10 Uhr abends statt. Minjan der hebräischen Schule, II., Praterstraße 13. KINOPROGRAMME Vom 11. bis 14. September. KREUZ-KINO TV, URAUFFÜHRUNG Lionel Barrymore in „Ein Schrei in der Nacht" Beginn: 4. *'*6. ‘/s8. */,10 Liln KINO TEGETTHOFF im Planetarium am Praterstern Tel. R 41-0-26 Erst- und AllelnauffUhrung für Prater und Leopoldstadt Robert Aloutuomcry, Myrna I.oy in „DER SCHÜRZENJÄGER“ (Endlich . . . eine Krau) Wochentags: ö. 7, il Uhr. Sonntags: 2. 'Ifi, 7,8. V410 Uhi ELITE-KINO ffiter Uraufführung Carole Lombard, Fred Hac Murray in „LuxusKabine 50B## Beginn: Wochentags V-A VA 7*10 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage ab */,4 Uhr ffHÜEEED1 tflNA VI., Mariahilferstraße 37 UnilNXK-AinU Telephon B 20-203 Ab 18. September Robert Montgomery, Myrna Loy in „Der Schürzenjäger" Beginn: \4. %6, ‘/»b. l/*10 Ubr IMPERIAL-KINO 1., Rotenturmstraße 19 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung Gary Cooper, George Bancroff in „Mr. Deeds geht in die Stadt“ Beginn : 7»4, VA V48, 7,10 Uhi fTIIEfl WINfl VII., Mariahilferstraße 120 J1 Jtl M * HIIIU Telephon B 33-0-68 URAUFFÜHRUNG Gary Cooper, George Bancroft in „Mr. Deeds geht In die Stadt“ Beginn: */a4. 7*6. 1, 9 Uln KINO KERN im Prater Dir. Kern & Perlmann - Telephon K 40-0-40 Erstu. Alleinaufführung für Prater u. Leopoldstadt f/SW Warner Baxter, Gloria Stuart in M „Die Insel der Haifische“ WoclienluKS: 6, 7, »Uhr Sonntags: 2, '/«J, ‘/A */,8. '/.IO Uln Uotivpork-Kino URAUFFÜHRUNG Gary Cooper, George Bancroft in „Mr. Deeds geht in die Stadt“ Beginn: 7a4. ‘/,G. ‘/a8. 9W KRYST ALL-KINO il.. Prater, StraBe des i. Mai Nr. 40 Telaphon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater Paul Robeson in „KAISER JONES“ Wochentags: a, i, t) Uhr. Sonnu.Feiertage: '/.4, */*8, v410 Uh» Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kß 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. LEOPOLDSTÄDTER¬ VOLKSKINO Telephon R 49-0-23 Wochentags: •/»«, 7*8, 7*10 IJhr Sonntags und Foiertage ab '/A Ubr Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5 Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Die hebräische Schule der zionistischen Bezirks<sektiou Leopoldstadt veranstaltet auch in diesem Jahre im eigeuen Heime. II., Praterstraße 13, anläßlich der hoben Feiertage ein Minjan. Kartenverkauf täglich von 4 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends und Samstag von 148 bis 10 Uhr abends. Sektion Zwischenbrücken. Restliche Karteu fürs Minjan anläßlich der Feiertage sind allabendlich im Sektionslokal, XX., Universurastraße 62, zu haben. Der Unterricht in unserer hebräischen Schule beginnt am 1. Oktober. Ilebräisch-Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene beginnen am 1. Oktober. Anmeldungen werden allabendlich im Heime, XX., Uuiversunrstraßo 62, entgegengenommen. Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkahi, IX., Licchtenstemstraßo 20 (gegründet 1898), teilt allen Mitgliedern und Interessenten mit, daß der volle und regelmäßige Betrieb anfangs dieses Monates aufgenommou wurde. Die Vereiuslokalitäten wurden gründlich renoviert; es stehen kalte und warme Duschen den Mitgliedern zur Verfügung. Es bestehen derzeit folgende Abteilungen: Kleinkinder und Kiuder, Knaben, Mädchen, 11erreu, alte Herren (über 35 Jahre), Boxsoktion. Ganz besonders wird in diesem Zusammenhang auf deu Kurs: rhythmische Gymnastik für Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht, welcher zweimal wöchentlich abgehaltcn wird. Den Damen steht ein schöner Turnsaal zur Verfügung. Die Übungen werden unter der Anleitung eines bewährten Lehrers mit, Klavierbegleitung vorgenommen. — Anmeldungen und Auskünfte täglich abends im Vereinslokal, IX., Liechtonsteinstraße 20 Die Beiträge sind für alle Abteilungen mäßig gehalten, so daß auch Minderbemittelten der Beil ritt ermöglicht ist. — Jüdische Eltern, lasset eure Kinder im „Makkabi IX“ körperlich ausbildon, wo sie zu gosundon und aufrechten Juden erzogen werden. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5. — Druck: Vornay A. G., Wien, IX., Canisiusgasse 8—10.

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