Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 561 (7.7.1936)
- Date
- 1936-07-07
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3053752-3054243-3054317--6004-3061803- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Soff# 0 Dil 8TIMMI Nt. 561 — Wien, Dienstag, 7 Juli 11906. Schlußfeier der Bibelschtsle VIII | Wip alljährlich feierten and» heuer d io Schüler des Albort-Gymnasiiuns den Abschluß des Unterrichtes in der Bibclsduile. An dieser Feier nahmen 131 Schüler teil. Prof. Doktor K 1 a r m a n n konnte unter anderem Rabbiner Pr. R a u e r, Kultitevorsteher Pr. Leo Land a u und Frau Pr. Wc i n i u sr e r begrüßen. Per Schüler Finzi wies aaif die Bedeutung des Bibelkurses hin und betonte, daß durch die Pflege der hebräischen Sprache und des jüdischen Gedankens die Jugend mit dem Judentum vertraut gemacht werde. Per Schüler Benedikt las atis dem Buch .,Golms“ von David Rothblum vor. Anschließend daran brachte Oberkantor Feuer mit großem Beifall aufgenommene hebräische Lieder zum Vortrag. Außerdem beteiligten eich an der Gestaltung des Programms dio Schüler Isserlis, Geiger und Schwarz. Nachdem Frof. Klarmann die Zeugnisse verteilt hatte, wurde diese Feier mit der ..Hatikwah“ geschlossen. P. Ue. Die jüdische Volkskunstschule Watin bleibt vom 1. Juli bis 15. August geschlossen. Ende August wird sie in neuen erweiterten Räumen mit neueingerichteten Abteilungen für Zeichnen, Malen, Graphik und Bildhauerei neu eröffnet. Hilferuf. Blinder Jude, vollkommen ausgesteuert, bar aller Mittel, mit Frau und zwei Kindern, bittet um Unterstützung. Spenden nimmt die Redaktion der „Stimme“ entgegen und weist sie aus. „Jawneh“ — Schule für Bibel und Talmud, Wien, IV., Panigigasse 5. Die Einschreibungen für das Schuljahr 1936/37 finden jeden Montag zwischen 20 bis 21 Uhr statt. Zionistische Sektion Zwischenbrücken. Die für Montag, den 6. d. M. angesetzte Heimeröffmmgsfeier wird infolge des Ablebens des Oberrabbiners Dr. David Feuchtwang auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A. Kontoristen. Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer. Aiaslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhilfelehrer und -lehrerinnen für Mittelschulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen. B. Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure — sowie ungelernte Arbeiter. C. Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Verein eind derzeit offene Stellen für: Werkmeister für Schokolade- und Bonbonsfabrik für Prag, Wäschenäherin für London, sehr qualifiziert; Kinderfräuleins mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland; gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und. Heimarbeit); Hauspersonal jeder Art; diverse Auslandsstellen für deutsche Emigranten. Der Gesamtverband jüdischer Hochschüler Österreichs „Judäa“ veranstaltet am 18. Juli Sommerreisen nach Dalmatien (Korcula, Makarska) und nach Varna (Bulgarien). Anmeldungen und Auskünfte täglich von 1 bis 3 Uhr und 6 bis 8 Uhr (mit Ausnahme von Samstag) im 'Sekretariat, IX„ Alserstraße 26, Telephon A 25-2-28. Todesfälle vom 24. Juni bis 2. Juli 1936. Schulhof Netfci (81), Zwanedky Carmen (4), Süßmann Mayer (56), Brod Anna (75), Löwit Julie (45), Kreisler Max (64), Mieser David (76), Theumann Jakob (64), Polatschek Samuel (65), Schadchen Leopold Wilhelm (37), Rubin Daniel (5), Presser Wilhelm (57), Deutsch Eisgenie (72), Rosenzweig Bertha (78), Glezeris Mufte (55), Felsen Jakob (62), Klein Emilie (55), Kubie Sigmund (78), Perlmutter Bernhard (66), Rado Josefine (53), Schindler Leopold (73), Grünfeld Dr. Karl, Arzt (58), Schärf Rebekka (54), Stern Regine (56), Rosenzweig Sophie (74), Strass Regine (58), Meiseis Abraham (42), Fassei Hedwig (69), Neubauer Jakob (78), Kahn Marie (82), Feiler Abraham (54), Tandler Fritz (41), Klinger Julie (55), Haller Olga (58), Taub Bertha (74), Kandl Amalie (82). Israelitische Kultusgemeinde Wien Gedächtnisfeier für Theodor Herzl und Ch. N. Bialik. Die Gedächtnisfeier für Theodor Herzl und Ch. N. Bialik s. A. wird im Stadttcmpel, I., Seite ns tettengasse 4, am Donnerstag, den 9. Juli d. J., anschließend an den um 7 Uhr .stattfindenden Abendgottesdienst abgehalten werden. Verlautbarung. Im Spital der israelitischen Kultusgemeinde, 'Wien XVIH., Währinger Gürtel 97, wird die Errichtung einer Herzstation in Aussicht genommen. Mit der Leitung soll ein Facharzt betraut werden. Bewerber, welche österreichische Bundesbürger sein müssen, wollen ihre mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Helmatschein, Gesundheitszeugnis, Doktordiplora, Curriculum vitae) und den Zeugnissen über ihre bisherige fachliehe Verwendung belegten Gesuche bis längstens 31. Juli 1936, 12 Uhr mittags, beim Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, HI. Stock (Amtsdirektion), überreichen. Nähere Auskünfte über rlie Anstelluiursbedingungen erteilt dio Anitsclircktion der israelitischen Kultuagemeinde Wien. Konkursausschreibung. Im Spital der israelitischen Kultusgemeinde, Wien, aVTII., Währinger Gürtel 97, gelängen an der chirurgischen Abteilung zwei Sekundnrarztensstellen zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: Die österreichische Bundesbiirgerscbaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, dio körperliche Eignung (nachgewieseu durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spifnles ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mft der Stelle ist nebst, dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitales der israelitischen Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung, Beheizung, sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzup ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Reimntsohein, Doktordiplom, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4 (Amtsdirektion), bis längstens 31. Juli 1936, 12 Uhr mittags, zu überreichen. JÜDISCHER SPORT Hakoah gewinnt das Sommer« turnler. Die junge Mannschaft der Hakoah, die erst vor zwei Jahren neu zusammengestellt wurde, nachdem die alten Kanonen nach Palästina und auch zu anderen Vereinen abgewandert waren, hat, mit, dem Sieg iri dem Somraerturnier einen sehr wertvollen und beachtenswerten Erfolg errungen. Nahmen doch an diesem Turnier alle Wiener Mannschaften teil, die allerdings Spieler an das Olypiakader abgeben mußten. Diese Restmannschaften haben aber noch immer recht beachtliehe Spielstärke und waren noch vor einem halben Jahr für die jüdische Mannschaft ein unüberwindlicher Gegner. Inzwischen hat aber die Hakoah-Mannschaft sehr fleißig unter Leitung Oscharoffs weitertra.iniert, und der Erfolg der restlosen Disziplin und Aufopferung für die jüdischen Farben bat sich auch eingestellt. Am Sonntag trat die Hakoah gegen den schwersten Gegner, die Austria, an. Diese Mannschaft erschien diesmal wieder komplett, da ihr bester Spieler aus dem Olympiakader bereits ausgesehieden ist. Gleich am Anfang bot sieh Vago eine große Chance, die er aber vergab. Dafür schlugen die Gegner aus diesem Fehler Kapital und erzielten den Führungstreffer. Die Hakoah kämpfte aber unverdrossen weiter und in der zweiten Halbzeit konnte auch Vago aus schwieriger Position unter dem Jubel der vielen Zuschauer den Ausgleich erzielen und so seinen Fehler wieder gutmachen. Das Spiel gegen den schwersten Gegner des Turniers endete also 1:1 (0:1) unentschieden. Diesmal schlug sich die Verteidigung Ornstein, Oscharoff und Josefsberg ganz hervorragend. Montag war die zweite Mannschaft des Ewask der Gegner. Gegen diese Mannschaft verlor die Hakoah vor genau einem Jahr 4 :1. Diesmal drehte die jüdische Mannschaft den Spieß um und siegte glatt 4:1 (1:0). Wieder war die Verteidigung voll auf der Höhe. Besonders Ornstein arbeitete im Format eines internationalen Tormannes. Er hielt u. a. einen 4-Meter- Strafwurf. Auch der Sturm erzielte bessere Wirkung. Die Tore warfen König (2), Wien und Vago. Nach diesen Spielen hat die Hakoah, wie erwähnt, das Sommerturnier mit drei Punkten Vorsprung gewonnen und auch das noch ausständige Spiel gegen die Austria kann, wenn es auch verloren geht, den Sieg der Blau- Weißen nicht mehr gefährden. Die letzten zwei Spiele bestritt die Hakoah mit folgender Mannschaft: Ornstein; Oscharoff, Josefsberg; Vago, Fischer; Wien, König. Die Jugendmannschaft, die über den Winter sehr fleißig trainiert hat, mußte leider den Sieg in der Jugendmeisterscbaft an den Ewask abgeben. Die erzielten Resultate waren: Gegen Ewask A 2:2 und 2:3, gegen Ewask B (dieser Verein stellte zwei Jageadmannscbaften) 7 : 3 und 5 :0. Die Mannschaft, die aus Jugendschwimmern zusammengestelU Avurde, enthält eigentlich nur drei Leute, die man als angehende Wasserballer bezeichnen kann. Nämlich den Tormann und di© beiden Mittespieler. Die letzten Spiele wurden in folgender Aufstellung bestritten: Billig; Klinger, Weiniger; Haber, Blutstein; Goldsehmidt, Brawer. Propagandameeting der Hakoah im Stadionbad Sonntag veranstaltete die Hakoah ein internes Meeting, das vor allem eine letzte Übersicht über die Leistungen derer geben sollte, die für die Hakoah bei den kommenden Jugendmeisterschaften kämpfen sollen. Anderseits konnte dank des guten Badebesuches recht wirkungsvolle Propaganda für den jüdischen Schwimmklub gemacht werden, um so mehr, als die Badegäste bei freiem Eintritt ein wirklich ausgezeichnet zur Abwicklung gebrachtes Meeting sahen. In kaum einer Stunde wurden zwölf Bewerbe abgewickelt. Dieses Meisterstück an Organisation und der gute Sport, der geboten wurde, warb für die Hakoah bestimmt viele wertvolle Anhänger. Die beste Leistung der Veranstaltung bot der 17jährige Ellbogen, der, trotzdem er eher für die längere Strecke geeignet ist, die 100 Meter Brust in der ausgezeichneten Zeit von 1:21.1 zurücklegte. Im Rückenschwimmen siegte Goldschmidt, der anscheinend seine Form wieder gefunden hat, in 1:20.8. Über 100 Meter Crawl siegte Herbert Wien in 1:06.1. Die etwas schwache Zeit ist damit zu erklären, daß Wien noch das schwere Wasserballspiel des Vormittags in den Gliedern hatte. Sehr gut schwamm Haber, der ebenfalls vormittags noch Wasserbau spielte, aber trotzdem ein ausgezeichnetes Rennen lieferte. Kulka ist etwas außer Form, er wird aber bis zur Jugendmeisterschaft bestimmt wieder seinen Mann stellen. Bei den Damen pausierten die Cracks Deutsch, Langer und Pick, so daß die 100 Meter Crawl eine Beute der Rückenschwimmerin Goldner wurden. Natürlich gewann auch Goldner das Rennen, das in ihrem Fach einschlägt, nämlich das Rückenschwimmen überlegen. Das Damenbnistschwiinme.n, das eigentlich von lauter 15jährigen Mädchen bestritten wurde, ließ noch immer nicht die langerhoffte Nachfolgerin Hedy Wert.heimers entdecken. Die genauen Resultate waren: 50 Meter Brustschwimmen für Jungmädchen: Lustig (0:47.2) 1.; Ma.imann (0:48.8) 2.; Sehäffer (0:49) 3. — 100 Meter Crawlschwimmen für Damenjugend: Goldner (1:23.9) 1.; H. Deutsch (1:27.1) 2.; Levay (P28) 3. — 100 Meter Rückenschwimmen für Herrenjugend: Goldschmidt (1:20.8) 1.; Kulka (1:21.4) 2.; Blutstein (1:29) 3. — 50 Meter Crawl schwimmen für Knaben: Braver (0:35.8) 1.; Färber (0:40.6) 2.; Malzmann (0:44.5) 3. — 100 Meter Brustschwimmen für Herrenjugend: Elbogen (1:21.2) 1.; Selinko (1:25.7) 2.; Buschdowitz (1:25.8) 3. — 50 Meter Crawlschwimmen für Jungmädchen: Strauß (0:40.6) 1.; Schäffer (0:41) 2.; Pick. (0:41.6) 3. 50 Meter Brustschwimmen für Knaben: Burg (0:47.7) 1.; Steiner (0:48.8) 2.; Goldschläger (0:55) 3. — 100 Meter Brustschwimmen für Damenjugend: Fischer (1:46) 1.; Platschek (1:48.7) 2.; Winter (1:49) 3. — 100 Meter Crawlschwimmen für Herrenjugend: Wien (1:06.2) 1.; Kulka (1:07) 2.; Haber (1:07.5) 3. — 50 Meter Rückenschwimmen für Knaben: Schwarz (0:44) I.; Braver (0:45.4) 2.; Lichtner (0:45.4) 3. — 50 Meter Rückenschwimmen für Jungmädchen: Strauß (0:48) 1.; Schmidt (0:48.4) 2,; E. Deutsch (0:58.3) 3. — 100 Meter Rückenschwimmen für Damenjugend: Goldner (1:30.2) 1.; Kreindler (1:37.9) 2.; Schmidt (1:40.1) 3. Klubkämpfe im Boxen. Nach längerer Pause absolvierte am 26. Juni die Boxsektion des Makkabi IX wieder einen Klubkampf. In sechs Gewichtsklassen starteten die Makkabim gegen den kampfstarken A. B. C. Wien, Gewerkschaftsbund, der außerdem den Vorteil des eigenen Platzes hatte. Unter diesen Umständen ist das Ergebnis von 7:5 für Gewerkschaftsbund günstig zu nennen. Im Bantam: Tennenbaum (Makkabi) schlägt nach lebhaftem Kampf Lehrner (Gewerkschaftsbund), der in der zweiten Runde aufgibt. Feder: Münich (Gewerkschaftsbund) schlägt Berger (Makkabi) durch seine bessere Kondition. Berger war lange Zeit nicht im Ring zu sehen. Leicht: Schuster (Gewerkschaftsbund) schlägt Löwy (Makkabi) nach Punkten. Löwy wurde nicht weniger wie dreimal verwarnt. Dagegen ahndete der Ringrichter kein einzigesmal die Regelverstöße seines Gegners. Löwy war einwandfrei der bessere Mann. Weiter: Groß (Makkabi) gegen Zwinc unentschieden. Mittel: Fellner (Gewerksohaftsbund) schlägt Krauß (Makkabi) nach Punkten. Krauß boxte zu defensiv. In der dritten Runde machte er dann alle Anstrengungen, noch den Punktesieg zu erhalten, aber es war zu spät. Halbschwer: Kormus (Makkabi), im Klubkampf kampflos Sieger, konnte in einem Rahmenkampf Hnizdo (Fav. A. C.) nach Punkten schlagen. — Nächster Klubkampf der Makkabi- Boxer gegen Schwarz-Weiß Samstag, den II. Juli, 8 Uhr abends, im Hietzinger Strandbad (Stadtbahnstation Braunschweiggasse). FILME Filme ohne Arier-Paragraph Boxkampf Schmeling—Louis. — Ca!6 Moskau. — MaternitA — Die Schreckensinsel im Pazifik. — Ich bin eine anständige Frau, — Liebe. — Leise kommt das Glück. — Der unsichtbare Strahl. — Mädel aus der Unterwelt. — Ich lebe mein Leben. — Ras* kolnikow. — Shanghai. — Schlacht am blauen Berge. — Broadway Melodles. — General Sutter. — Heut* ist der schönste Tag in meinem Leben. — Wuschelkopf. — Zum Küssen geboren. — Schenk’ uns die Nacht. — Hart an der Grenze. — Musik um Mitternacht. — Dubarry. — Tolle Marietta. — Top Hat. — Lerne lieben, ohne zu weinen. — Courtisane von Versailles. — Die neue Zeit. — Mandalay. — Caliente. — Rendezvous. — Polizeistation Chinesenviertel. — Wehe dem Besiegten. — Schwarze Augen. — Spielhölle an der Goldküste. Der größte Gauner des Jahrhunderts. Die Frage, wer wirklich der größte Gauner des Jahrhunderts ist, ist, bisher noch nicht geklärt. Die Anwärter auf diesen Titel sind jedoch ziemlich zahlreich. Die neue Scnsaf.ionskomödie der Metro-Goldwyn-Mayer „Der größte G a ti n e r dos J a. h r h n n d e r t s“ erkennt den Preis einem geriebenen Schwindler zu. Fräulein Wirbelwind schlägt aus. Tn dom neuen Metro-Goldwyn-Maver-Lußl spiel „F rü u- I e i n W i r h e 1 w i n d“, welches dem nach l, in Wien erscheint, spielt die hübsche, pikante Evelyn Vcnablo die Rollo eines jungen Mädchens, das, um ihrem Verlobten zu gefallen, sieh immer wieder bemüht, sehr gesetzt und würdevoll zu sein und der dies immer wieder mißlingt. „Unter der Peitsche“ — prolongiert. Der große Erfolg dieses Metro-GoM.wyn-Ma.yer- Films in der ersten Urauffübrungswöche hat die Direktionen des Opern-, Stafa- und Votivpark-Kino veranlaßt, denselben noch eine zweite Woche laufen zu lassen. Prolongation von „Das Rätsel von Zimmer 309“. Zahlreichen Wünschen aus dem Kinopublikum Rechnung tragend, hat sieh die Direktion des Kreuz-Kino entschlossen, den neuen Kriminalfilm der Metro-Goldwyn-Mayer „Das Rätsel von Zimmer 309“ eine zweite Woche auf dem Spielplan zu behalten. Der „Brith Zion“ Prater, II., Stuwerstraßei. Tel. R 40-1-86 L, veranstaltet, in der Zeit vom 18. Juli bis 15. August vier außerordentlich günstige Reisen nach Riccione mit, dreiwöchigem Aufenthalt, und reichlicher Verpflegung dortselbst, und eintägigem Aufenthalt, _ in Venedig zum Preise von S 185.—• (für Nichtstudenten Bahnzusehalg S 10.—). Auskünfte erteilt der Zionistische Landesverband, I.. M ar c - A u rel -Straße 5 (IJ 22-2-11) und der „Brith Zion“, H., Stuwerstraße 1, R 40-1-86 L. Kinoprogramtne Vom 7. bis 9. luii kreuz-kino Uraufführung. 2. Woche. Prolongiert I Franchol Tone, Una Merkel in „Das Rätsel von Zimmer 309“ Beginn: 4, %6. l/a8. 7*10 Uhr ELITE-KINO «Ä Marlene Dietrich «.= „DES5RE“ Beginn: Wochentags V46, V*8, V4IO Uhr Sonn- und Feiertag ab ‘/94 Uhr II., Prater, Strafle das 1. Mat Nr. 40 Telephon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater 7. und 8. Juli „Zum Küssen geboren“ tÄ 9. Juli „Schuurzrote Kirschen“ Wochentags: 5,7, 9 IJhr, Sonnu.Feiertags: */*4, VjB, V,8, V.10 Uht SCHIFFER-KINO VI., Mariahiiferstraße 37 Telephon B 20-203 Ab 10. Juli Der hervorragende französische Film €€ aw -wu* »-✓ Beginn: 8/*4, Va6, 7*8, 7*10 Uhr. fTAEfl V|Nfl VII., Mariahiiferstraße 120 almH AII1U Telephon B 33-0-68 URAUFFÜHRUNG Wallace Beery in Unter der Peitsche Beginn: 7a4, 7*6, 7, 9 Uhr Votlvpurk-Klno tXTeIephonnSAri8-3^9Q1 * URAUFFÜHRUNG Wallace Beery m Unter der Peitsche Beginn: Va4, 7a6, V28, 9SS. Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Le) 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, I„ Marc* Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Montag und Mittwoch vormittags. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I,, Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, I., Marc-Aurol-Straße 5. — Druck: Vernay A. G., Wien, IX., Oanisiusgasse 8—10.