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Die Stimme · 1933-10-26 · Heft 306 (26.10.1933) · page 10

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Journal
Die Stimme
Volume
6 (1933)
Issue
Heft 306 (26.10.1933)
Date
1933-10-26
Page
– (sequence 10)
Language
German
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■ vv 4\ >' »: I , if i w *.. DIB STIMM! KJm &. 305 — 27. Oktober 1938 4 re 3 (RabWner Dr. J. Drobinsky); VIII., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX., MüHnergasse 21 (Rabbiner Dr, A. Z. Schwarz); X., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. A. Weiner); XIX., DoUinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter); XX., Kluckygasse II (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). — Samstag, den 28. Oktober 1933, beim Hauptgottesdienst Schrifterklärungen: XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein); XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Israelitischer Jugendgottesdfenst Samstag, den 28. Oktober 1933, findet in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachmittags statt. Jugend-Gottesdienst im Schuljahre 1933/34 Der erste Jugendgottesdienst findet, vom 14. Oktober an gefangen, an jedem Samstag, 3 Uhr nachmittags, in den nachstehenden Synagogen statt, und zwar: I., Seitenstettengasse 4; II., Tempelgasse 5; II.. Sebastian-Kneipp-Gasse 14; III., Untere Viaduktgasse 13; V., Siebenbrunnengasse la; VI., Schmalzhofgasse 3; VIII., Neudeggergasse 12; IX., MüHnergasse 21; X., Humboldtgasse 27; XIII., Eitelbergergasse 22; XV., Turnergasse 22; XVI., Hubergasse 8; XVIII., Schopenhauerstraße 39; XIX.. DoUinergasse 3; XX., Kluckygasse 11; XXI., Holzmeistergasse 12. Dieser Gottesdienst, der für Volks-, Bürger-, Haiupt-, Mittelschüler und -Schülerinnen bestimmt ist, wird schulbehördlich verlautbart und von den Relegionslehrern in Erinnerung gebracht. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit auf die m fast allen Wiener Bezirken bestehenden hebräischen Sprach- und Bibelschulen gelenkt, die der Vertiefung und Erweiterung des Religionsunterrichtes dienen. Der Schuljugend wird in diesen Anstalten Gelegenheit geboten, hebräische Kenntnisse zu erwerben und zu vermehren, wodurch dieselbe befähigt wird, am Gottesdienste aktiv teilzunehmen und unser erhabenes Schrifttum in der heiligen Sprache kennen zu lernen. Die dem Wohnorte zunächst gelegene Sprach- und Bibelschule kann im Schulamt der Kultusgemeinde erfragt werden. Jüdische Eltern 1 Es handelt sich um euer Teuerstes, um eure Kinder, von denen ihr doch sicherlich erwartet und wünscht, daß sie eurem und eurer Väter Glauben, eurem Volke, euch und sich selbst treu bleiben. Unterstützt uns daher in unserem Bestreben, eure Kinder religiös zu erziehen, zunächst dadurch, daß ihr sie veranlaßt, allwöchentlich am Jugendgottesdienst teilzunehmen und die hebräischen Sprachand Bibelschulen regelmäßig zu besuchen. Gemeindebibelschulen Kundmachung betreffend die Schüleraufnahmen an den Gemeindebibelschulen im Schuljahr 1933/34. An die jüdischen Eltern! An den hebräischen Sprach- und Brbelschulen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien erhalten Schüler und Schülerinnen der Volks-, Haupts- und Mittelschulen ihrer Altersstufe und ihren Vorkenntnissen entsprechend, Unterricht im Hebräischlesen, Uebersetzen des Gebetbuches und der Bibel, in hebräischer Sprache und im Talmud. Der. Unterricht in allen Abteilungen und Kursen ist unentgeltlich. Hebräische Sprach- und Bibelschulen der Kultusgemeinde befinden sich: I., Seitenstettengass 2; II., Tempelgasse 3; II., Sebast.an-Kneipp-Gasse 14; II., Kembrandtstraße 32; II., Kaisermühlen, Schüttaustraße 45; II., Kleine Sperlgasse 2c (für Mittelschüler); III., Untere Viaduktgasse 13 (für Volks-, Haupt- und Mittelschüler); V., Siebenbrunnengasse 1 a; VI., Schmalzhofgasse 3; VIII., Neudeggergasse 12; IX., MüHnergasse 21; X., Humboldtgasse 25; XI., Braunhubergasse 11; XIH., Penzinger$traße Nr. 132; XV., Turnergasse 22; XVI., Hubergasse 8 (für Mittelschüler); XVIII., Gymnasiumstraße 38 (für Mittelschülerinnen der Unter- und Oberstufe); XIX., Probusgasse Nr. 2; XX., Kluckygasse 7 (für Mittelschüler und -Schülerinnen); XX., Kluckygasse 11 (Talmudkurs für Vorgeschnittene); XX., Othmargasse 46 (Bibelschule, hebräische Sprachschule, Barmizwahkurs und Talmud für Anfänger); XXI., Holzmeistergasse 12. Nähere Auskünfte erteilen die Religionslehrer(innen) aller Schulen und das Schulamt der Kultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 2, I. Stock). Die Kleiderstelle der Fürsorgezentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren Bekleidungsgegenständen jeder Art, Wäsche, Sc h u h e usw. für Männer, Frauen und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorge- Zentrale der isr. Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse Nr. 2, Tel. U-25-5-85, welche die Abholung veranlaßt. Konkursausschreibung Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien ist die Stelle eines Leiters des technischen Amtes als Vertragsbeamter zu besetzen. Für diese Stelle kommen Ingenieure für Hochbau in Betracht, die befugte Baumeister sind und gründliche Kenntnis und Erfahrung im Kalkulations- und Arbeitsvergebungswesen sowie in der Bauaufsichtsführung nachweisen können. Die näheren Bedingungen sind der seinerzeitigen Vereinbarung Vorbehalten. Reflektanten wollen ihte gehörig belegten Bewerbungsgesuche bis längsten 15. November 1933 in der Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, III. St., schriftlich einbringen. Spenden für Deutschlands-Flüchtlinge ln jüngster Zeit mehren sich die Fälle, daß Geschäftsinhaber und Privatpersonen von einzelnen Leuten, die sich als Deutschlandflüchtlinge bezeichnen, um Unterstützung angegangen werden. Da sich unter diesen Bittstellern, wie erhoben, Personen befinden, die niemals Deutschlandflüchtlinge waren und die nur das begreifliche Mitleid mißbrauchen, ist bei der Erteilung von Spenden größte Vorsicht am Platz. Es empfiehlt sich überhaupt, etwaige Spenden entweder direkt dem «Oesterr. Hilfskomitee für deutsche Juden», 1., Seitenstettengasse 2 (Postsparkassenkonto B-29.659) zuzuweisen oder zumindest sich vor Erteilung von Spenden an einzelne Personen zur Vermeidung von Mißbräuchen mit dem genannten Komitee (Tel. U 25-5-85 Serie) ins Einvernehmen zu setzen. Warnung! Es mehren sich die Fälle, daß unbemittelte Kranke aus dem Auslande, und zwar selbst aus Orten, in deren Nähe vollkommen zweckentsprechende Spitäler vorhanden sind, die Reise nach Wien in der Erwartung unternehmen, Wer ohneweiters im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde unentgeltliche Aufnahme zu finden. Die bedrängte Finanzlage der Kultusgemeinde im allgemeinen und das große Betriebsdefizit ihres Spitals machen es zumeist unmöglich, diese Kranken aufzunehmen, ohne daß die Verpfkgsgebühren für selbe bezahlt werden, so daß dieselben nach unnützer Verausgabung der Rewespesen oft ungeheüt in die Heimat zurückkehren müssen. Es ergeht deshalb neuerlich und eindringlichst die Mahnung, ohne genügende Barmittel zur Zahlung der Verpflegsgebühren und derRückreisekosten die Reise zwecks Spitalsbehandlung nach Wien nicht zu unternehmen, weil die Israelitische Kultusgemeinde Wien ganz außerstande ist, über die aus der Nichtbeachtung dieser Warnung sich ergebenden Schwierigkeiten hinwegzuhelfen. Der Vorstand der IsreaJ. Kultusgemeinde Wien. Austritte aus dem Judentum Jucker Julianne geb. Pre 1 esz, geb. 11. April 1901, Wien, ger. gesch., XX., Burghardtgasse 7. — Metzl Gisela, geb, 17. Mai 1902, Steyr, ledig, VIII., Neudeggergasse 9. — Tambar Hermann, geb. 14. September 1917, Wien, ledig, II., Erlafstraße 7. — Peckel Heinrich, geb. 11. Juni 1880, Wien, ledig, XIX., Döblinger Hauptstraße 68. — Zeis el Otto, geb. 30. Juni 1909, Wien, ledig, XIX., Krottenbachstraße 58. — Friedmann Mathilde, geb. 6. März 1908, Bratislava, ledig, XV., Preysinggasse 39. — Neu Bertha, geb. 26. September 1900, Wien, ledig, XX., Bäuerlegasse 26. — Brüll Dora Rosa, geb. 19. September 1894, Wien, ledig, I., Eßlinggasse 9. — Löw Berta geb. Groß, geb. 26. Juni 1909, Czernowitz, ger. gesch., I., Adambergergasse 8. — Goldmann Kurt, geb. 2. August 1916, Wien, ledig, XIH., Pfadenhauergasse 4. — Steindler Julius, geb. 30. November 1890, Graslitz, Architekt, XIX., Döblinger Hauptstraße 20. — Steindler Martin, geb. 3. Jänner 1928, Wien, XIX., Döblinger Hauptstraße 20. — Spitz Josef, geb. 16. August 1889, Wien, Gutsbesitzer in Kreisbach. — Waiden Wilhelm, geb. 7. August 1901, Wien, ledig, XV., Kohlenhofgasse 4. — Klein Friedrich Max, geb. 3. März 1915, Wien, ledig, XV1I1., Anastasius-Grün-Gasse Nr. 22. — Leitter Wilhelm, geb. 23. September 1890, Wien, wohnhaft Mödling. — TuruwoskyLise, geb. 3. Februar 1892, Wien, ledig. — Löw Dr. Hans Georg, geb. 10. Oktober 1908, Märh.-Ostrau, ledig, I., Stadiongasse 6. — Gelles Norbert, geb. 7. Juni 1882, Baden, ledig, Sekretär, I., Franziskanerplatz 6. — Herz Hilda, geb. Sonnenschein, geb. 16. Oktober 1900, Wien, Schneiderin, I., Hohenstaufengasse 10. — Herz Eva Susanne, geb. 14. Dezember 1927, Wien, ledig, I., Hohenstaufengasse 10. — Himmelreich Katharina, geb. 10. September 1913, Wien, ledig, II., Lessinggasse 8. — Buchberger Irma geb. Riesenfeld, geb. 31. Jänner 1899, XV., Mareschplatz 1. — Beck Josefine, geb. 2. Mai 1907, Bruck a. d. Leitha, ledig, XVI., Ottakringerstraße 214. — Durst Margarethe, geb. 23. Dezember 1895, Wien, ledig, IV., Brucknergasse 4. — Niederhofer Ignaz, geb. 26. Oktober 1906, Wien, XV., Rauchfangkehrergasse 22. — Niederhofer Josefine, geb. 10. September 1932, Wien, XV., Rauchfangkehrergasse 22. Weiß Richard, geb. 21. September 1901, Wien, ledig, VI., Laimgrubengasse 13. — KovacsRudolf, geb. 26. November 1926, Wien, XVI., Hasnerstraße 101. — Fleißig Karl, geb. 21. September 1902, Wien, XX., Fraunfelsgasse 7. — K i r a 1 y Ludwig Emil, geb. 13. Juni 1901, Wien, II., Stuwerstraße 8. — Weran Hans Pe<ter, geb. 25. Februar 1919, Wien, IV., Rechte Wienzeile 3. — Herlitschka Egon, geb. 26. Dezember 1893, Wien, ledig, IV., Wiedner Gürtel 6. — Schostal Gertrud, geb. 19. April 1919, Wien, ledig, IV., Favoritenstraße 46. Kerpen Rudolf, geb. 1. Februar 1907, Wien, ledig, X., Davidgasse 95. — Hermann Boszena, geb. 6. Februar 1871, Wien, ledig, XII., Edelsinnstraße 15. — Wagner Helene, geb. 2. April 1898, Wien, ledig, VIII., Skodagasse 9. — Singer Barbara geb. Eichhorn, geb. 23. September 1900, Wien, II., Schönngasse 18. — Link Else, geb. 31. August 1910, Wien, ledig, XVL, Eberlgasse 21. — Süßkind Berta Eleonore geb. Puff, geb. 21. Februar 1894, Tattendorf, verw., XVIII., Antonigasse 12. — König Hedwig, geb. 2. Oktober 1911, Wien, ledig, II., Darwingasse 27. Jüdischer Kalender 27. Okl. DIS 2. IM*. 1033 7.310 13.C33SC0WM5603 Freitag (27.) 8>bb. El0I. 4“ Samstag (28.) Sbbb. iu<£. 5" Wochenabschnitt: Lech—lecha Jeden Freitag, %8 Uhr abends, ONEG SABBATH im Heinr der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt, II., Praterstraße 13 Chumesch: Rabbiner Doktor Zwi Taubes. 7 Wohnungen (Straßen- und Stadtbahnnähe) 2 Zimmer, 1 Kabinett, Vorzimmer und Küche 1 Zimmer, 1 Kabinett, Vorzimmer und Küche 1 Zimmer, Vorzimmer und Küche 1 Zimmer und Küche gegen mäßigen Zins und Baukostenbeitrag per sofort zu vermieten Besichtigung und Auskunft: XV., Herklotzgasse 21 Beh. konz. Realbüro ING. M. MUHLBAUER Kauf und Verkauf von Realitäten, Hypotheken I., II. und III, Sätze, Bau- und Zwischenkredite, Gebäudeverwaltung Büro; Franz Josefs-Kai 11 Tel. R-25-0-44 Wohnung: 2., Vorgartenstr. 150, Tel. R-41-8-88 Großfleischhauerei SIEGM. KORNMEHL Zentrale IX, Berggasse 19, Tel. A 17-3-99 u. A 16-9-34 Lieferant für ileilansialteT> Abteilungen für "i^^-Fleisch untei Aufsicht des Ehrwürdigem .\aDbmats der israelitischen Kultusgemeinde Wien Hulosusleilung Kostenlos IX, Berggasse 15 XVIII, Währingerstraße 79 Isr. Privatlehrer in Notlage erteilt Lektionen in Mittelschulgegenständen. Honorar 80 Groschen pro Stunde. R. ROSEN, XX., Denisgasse 37, 1. Stock, Tür 18. rs-i# der im In- und Auslande in besten Kreisen Verbindungen hat, empfiehlt sich. Bei Rückportoerlag wird sofort geantwortet. Adresse F. Glück, Wien, I., Hauptpostlagernd. „FAMILIENSCHUTZ“ Gemeinnützige Vereinigung f. Familienfürsorge Wien, IL, Aspernbrtlckenqasse Nr. % Telephon R 43-5oo Durch Monatsbeiträge von S 1.— bis 10.— kann man bei uns sicherstellen: Studienbeiträge für Töchter und Söhne, Ausstattungsbeiträge für Töchter. Vorsorge für das Alter und fiir die Hinterbliebenen Unsere Vorteile: 1. Geringe Beiträge 2. Hohe Versicherungssummen . 3. Keine Wartezeit, daher sofortige Wirksamkeit 4. Volle Garantie der Lebensversicherungsgesellschaft „Phönix44 5. Keine Nebengebühren 6. Keine ärztliche Untersuchung 7. Unverfallbarkeit nach zweijähriger Beitragszahlung 8. Keine Aufnahmegebühr Der „FAMILIENSCHUTZ“ wird von der Wiener Kultusgemeinde befürwortet Kiventümcf, Verleget und Herausgeber: Zionistische! Landesverband für Oesterreich, Wien, L, Kämtnerstraße Nr. 28. — Verantwortlicher Redakteur: ür. Sigmund Flnkelstein, Wien, L, Kirtnerstraßo Nr. 28. — Druck: «Inva», Wien, Vll„ Lerchenfelderstraße Nr. 1.

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